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MoinMoin Südtondern 11 2021

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-Anzeige- Südtondern - 17. März 2021 - Seite 4 Enge-Sande · Stedesand Kindergarten-Neubau beschlossen Enge-Sande (ge) – In Enge-Sande wird den ganz Kleinen bald etwas Neues geboten. In der vergangenen Woche hat der Gemeinderat die Ausschreibung für die Errichtung des geplanten Kindergarten-Neu- bzw. Anbaus beschlossen. Der Weg ist nun frei dafür, dass die Bauarbeiten zeitnah beginnen. „Wir hoffen, dass wir im April loslegen können“, sagt Carsten-Peter Thomsen, Bürgermeister von Enge-Sande (Bild). Der Neubau ist notwendig ge- Schüler-Spezial ab sofort buchbar! Die ersten 32 Gruppen aus NF GRATIS! GreenTEC for Future! Schüler-Special Zusammen Unterricht erleben! Für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Lecker Straße 7 · 25917 Enge-Sande Telefon 04662-89 12 770 E-Mail: event@greentec-campus.de www.greentec-campus.de worden, weil die Zahl der Kinder in Enge-Sande gestiegen ist. Als Überganglösung, um der großen Kinderschar Herr zu werden, wird seitdem das Hausmeisterhaus genutzt. Nach mehreren Gesprächen mit Kindergartenleitung, Gemeinde, Architekten und Heimaufsicht ist beschlossen worden, dass das Erdgeschoss des Kindergartens für eine Gruppe der Unter-Drei-Jährigen umgebaut werden soll. Foto: Eggers Ihr Ansprechpartner für Geschäftsanzeigen Frank Messerschmidt Tel. 0461 588228 Fax 0461 5889228 messerschmidt@moinmoin.de Wärme- & Wassertechnik Gummelt & Jensen GmbH Georg-Ohm-Str. 22 ∙ 25917 Leck Tel. 04662-6999953 info@waerme-undwassertechnik.de Jetzt bewerben - wir suchen Mitarbeiter m/w/d! Energiewende wird sichtbar Stedesand/Enge-Sande (ge) – Damit die Energiewende, durch die die Nutzung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas und Kohle stark verringert werden soll, erfolgreich vollzogen werden kann, muss die Windenergie dorthin transportiert werden, wo sie verbraucht werden soll. Es wird mit einem Ausstieg aus der Kohleenergie bis zum Jahr 2030 gerechnet, während die Bundesregierung die Kernkraftwerke bereits bis zum Jahr 2022 abschalten möchte. An dieser Jahreszahl sieht man: Es wird höchste Zeit es zu ermöglichen, dass der Wegfall des Stroms, der bisher in den KKWs erzeugt worden ist, kompensiert werden kann. Im vergangenen Jahr ist der Import von Strom aus dem Ausland um 36 Prozent gestiegen, weil hierzulande weniger Strom produziert wurde. Aber mit der im Bau befindlichen Westküstenleitung kann zukünftig der von den nordfriesischen Windrädern produzierte Strom in den Süden transportiert werden: der Überschuss an Strom wandert also dorthin, wo es einen Mangel an Strom gibt. Die Westküstenleitung ist in fünf Abschnitte unterteilt, wobei Abschnitt 4 von Klixbüll bis nach Husum verläuft, während die Westküstenleitung nordwärts bis ins dänische Endrup (Esbjerg Kommune) verläuft. Wer die B5 gen Norden fährt (an Enge- Sande, Stedesand und Risum- Lindholm vorbei), der kann sie Enge-Sande (ge) – Der Green- TEC Campus bietet eine umfassende Erlebnisvielfalt an zukunftsorientierten Hightech- Innovationen zur Energiewende. Hierbei ist es von besonders großem Wert, wenn der Gedanke der Verknüpfung von Technologie und Ökologie an junge Menschen weitergegeben wird – um diese für einen klimagerechten technologischen Fortschritt zu begeistern. Im Rahmen des Angebots „GreenTEC for future – Schüler-Special“ haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten das GreenTEC Campus persönlich zu erleben: auf einer Fahrt mit dem Elektrobus („Ausgedieselt“), bei einer Besichtigung des Grünen Rechenzentrums von „Windcloud 4.0“ mit einer Algenzucht im Obergeschoss, auf einer fahrerlosen Fahrt mit dem EMI-Kleinbus, beim Kennenlernen von „EasyWind“ schon sehen: Die neugeschaffenen und die noch im Bau befindlichen Strommasten sehen, die in naher Zukunft ein wesentliches Fundament für den Transport des Stromes von Norden nach Süden darstellen. Bis Ende 2022 sollen insgesamt 104 Masten in dem fünften Abschnitt errichtet werden. Realisiert wird die Trasse von dem Unternehmen „TenneT TSO“ in Kooperation mit dem dänischen Unternehmen „Energinet“. „Wir haben ein großes Interesse daran, Erlebnis Zukunftstechnologie (Kleinwindkraft) und „SunOyster“ (Solarenergie), beim Begehen des Natur- und Nachhaltigkeitspfades und beim Bestaunen der größten künstlichen Welle Europas im „Off- TEC Trainingscenter“. Begleitet wird das Schüler-Special von einem Vortrag über das GreenTEC Campus, einem vegetarischen Mittagessen in der Mensa und der Möglichkeit sich beim Trendsport „Padel-Tennis“ richtig auszupowern. Derzeit ist geplant, dass an jedem Donnerstag den Strom loszuwerden“, sagt Hans Bruhn, Bürgermeister von Risum-Lindholm. Daher sei der Bau der Westküstenleitung „sinnvoll und notwendig“ und die Abstimmung mit der „TenneT TSO“ laufe auch gut. Auch Carsten-Peter Thomsen, Bürgermeister von Enge-Sande unterstreicht die Wichtigkeit des Baus der neuen Stromtrasse: „Das ist unabdingbar. Wenn man Windkraft will, muss man die Leitung bauen.“ Foto: Eggers Ganztagsführungen und mittwochs Halbtagsführungen durchgeführt werden. Nach Absprache können die Gruppen aus Nordfriesland umweltfreundlich mit Elektrobus abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Dank Sponsoren können in diesem Jahr 32 Schülergruppen kostenlos das „GreenTEC for Future – Schüler-Special“ erleben. Die Anmeldung erfolgt unter event@greentec-campus.de Foto: Jonas WIR TESTEN SIE... -Anzeige- Nordfriesland (mm) – Ab Montag, 15. März, bieten 20 Stellen in Nordfriesland kostenlose Corona-Schnelltests für jedermann an. Weitere kommen in den nächsten Tagen hinzu. Erst am 9. März schuf der Bund mit seiner Test-Verordnung die rechtliche Grundlage. Zwei Tage später hatte das Land Schleswig-Holstein ein Info- und Formularpaket fertig, mit dem die Kreise loslegen konnten. »Nur weitere vier Tage danach gibt es bereits zahlreiche Bürgertest-Stationen in Nordfriesland. Ich danke allen Beteiligten für ihr schnelles, koordiniertes Handeln«, erklärt Landrat Florian Lorenzen. 20 Schnelltest-Stationen stehen bereit Er hatte Christian Grelck, den Leiter des Fachbereiches Soziales und Arbeit des Kreises, mit der Federführung beauftragt. »Es hat sich ausgezahlt, dass wir schon am 5. März potenzielle Anbieter aufgefordert haben, sich zu melden«, erläutert Grelck. »So konnten wir sehr schnell Verhandlungen mit den Interessierten aufnehmen. Nur die Schaffung der rechtlichen Grundlagen am 9. März mussten wir eben abwarten.« Aus Videokonferenzen mit den Testzentrums- Beauftragten der anderen Kreise weiß Grelck, dass diese sich anschließend an dem nordfriesischen Verfahren orientiert haben. »Deshalb werden auch sie ihre Infrastruktur in den nächsten Tagen fertig haben«, ist er sicher. Nur im Kreis Schleswig-Flensburg und in der Stadt Flensburg gab es bereits vor dem 9. März kostenlose Tests, die das Land finanzierte. »Das war aufgrund der dort sehr hohen Inzidenzwerte erforderlich – eine Situation, die uns zum Glück erspart blieb«, berichtet Grelck. Florian Lorenzen hebt die Verdienste des Landessozialministeriums und des Kieler Landkreistages hervor: »Die Kollegen dort haben in hoher Geschwindigkeit Vorgaben erarbeitet und abgestimmt, nach denen nun alle Kreise gleichermaßen arbeiten können. So braucht nicht jeder das Rad selbst neu zu erfinden – und die Bevölkerung wird nicht verunsichert, weil überall anders vorgegangen wird«, betont der Landrat. Eine ursprünglich von Lorenzen geplante digitale Landkarte mit den Testmöglichkeiten in Nordfriesland wird nun auf Landesebene verwirklicht werden. Wer kostenlose, also vom Bund finanzierte Schnelltests anbieten will, muss dazu vom Land oder Kreis beauftragt werden. Diese Sicherheitsmaßnahme soll die professionelle Qualität der Testungen gewährleisten.

Modernisierung der Marschbahn wird fortgesetzt AUS DER REGION Südtondern - 17. März 2021 - Seite 5 Niebüll/Risum-Lindholm/ Enge-Sande (ge) – Damit der Bahnverkehr zwischen Hamburg-Altona und Westerland/ Sylt beschleunigt wird, werden derzeit im Rahmen der Investitionsoffensive der Deutschen Bahn Erneuerungen auf der Marschbahn-Strecke durchgeführt. Für manchen mag es ärgerlich sein, wenn in diesen Tagen Bahnübergänge zeitweise gesperrt sind, aber letztlich profitiert die ganze Region von der Modernisierung der Bahngleise. Und für Eisenbahnfreunde, die sich für die Technik des Zugverkehrs interessieren, ist das Ganze ein besonderes Spektakel. Anhand der Termine bezüglich der gesperrten Bahnübergänge lässt sich herausfinden, in welchem Bereich sich gerade der lange gelbe Koloss mit der Aufschrift „H.F. Wiebe BSW600 Bunker-Schüttgut- Wagen“ befindet. Als dieser in der vergangenen Woche in Niebüll im Bereich zwischen dem Gewerbegebiet-Ost und dem Peter-Schmidts-Weg unterwegs war, schlichen sich einige Neugierige mit Kameras an die Gleise heran, um die technischen Vorgänge zu beobachten und zu dokumentieren. Mithilfe des Bunker-Schüttgut-Wagen werden die Gleise hochgehoben, der alte Schotter abgetragen und daraufhin neue Erde und neue Steine aufgetragen. Wenn man sich die langwierigen technischen Vorgänge ansieht (die nur einen Teil der gesamten Gleiserneuerungsmaßnahmen darstellen), dann erscheint es fast unvorstellbar, dass dieses Werk in früheren Zeiten noch von einem Heer an Mitarbeitern per Hand durchgeführt worden ist. Insgesamt erneuert die Bahn in dieser Maßnahme rund 8,1 Kilometer Gleise und drei Weichen und durch den Einbau von so genannten Planums- Schutzschichten in mehreren Abschnitten wird die Tragfähigkeit des Untergrunds auf einer Gesamtlänge von 1.400 Metern nachhaltig erhöht. Verbaut werden insgesamt rund 16,6 Kilometer Schienen, 13.665 Betonschwellen und 12.300 Tonnen Schotter. Auch bei Hans Bruhn, Bürgermeister von Risum-Lindholm, „glänzen die Kinderaugen“, wenn er die Gleisarbeiten sieht: „Das ist faszinierend und beeindruckend“. Bruhn betont: „Das ist eine notwendige Maßnahme, die wir alle wollen“. Im Vorfeld habe es intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn gegeben, in diesen sich diese sehr bemüht darum zeigte, dass die Einschränkungen während der Gleiserneuerungsmaßnahmen auf einem technisch notwendigen Minimum gehalten werden. Die zeitweiligen Sperrungen auf der Dorfstraße, die eine Umleitung erfordern, seien zwar nicht schön, „aber das ist dann eben so“, sagt Bruhn. Mit dem Rettungsdienst und den Feuerwehren habe man abgestimmt, dass deren Koordination während der Sperrungen entsprechend gestaltet sind: Im Brandfalle werde die Feuerwehr Niebüll mitalarmiert, weil die FFW Risum und die FFW Lindholm nicht den jeweils anderen Ortsteil anfahren können. Bruhn fragt sich hinsichtlich der Gleiserneuerungen nur: „Warum erst jetzt?“ Schon seit langer Zeit sei die Marschbahn-Strecke reif für eine Modernisierung gewesen, aber man habe sich lange in einem „Dornröschen-Schlaf“ befunden. „Die Bahn ist unsere Lebensader und jeder Fahrgast freut sich, wenn in Zukunft die Fahrzeit geringer ist“, so Bruhn. Anhand der Sperrungstermine lässt sich feststellen, in welchem Gebiet die Arbeiten aktuell durchgeführt werden. Da bietet es sich doch an, sich dies einmal anzusehen – gerade in diesen Zeiten, wo es sonst nicht so viel zu erleben gibt. Der Bahnübergang in der Dorfstraße in Risum-Lindholm wird an folgenden Tagen gesperrt: 17. März 12 Uhr bis 18. März 2 Uhr 20. März 6 Uhr bis 22. März 5 Uhr 22. April 12 Uhr bis 23. April 16 Uhr 24. April 15 Uhr bis 25. April 5 Uhr 27. April 8 Uhr bis 29. April 5 Uhr Bahnübergang Lindholm Kirche / Gemeindestraße Grutstich: 15. März 12 Uhr bis 20. März 6 Uhr 23. März 5 Uhr bis 24. März 5 Uhr 22. April 20 Uhr bis 23. April 4 Uhr 23. April 16 Uhr bis 27. April 8 Uhr 29. April 5 Uhr bis 30. April 5 Uhr Bahnübergang Peter- Schmidts-Weg, Niebüll: 15. März 5 Uhr bis 23. März 5 Uhr 22. April 22 Uhr bis 24. April 7 Uhr 25. April 12 Uhr bis 29. April 5 Uhr Laut Angaben der Deutschen Bahn gelten die Beschränkungen nur für Kraftfahrzeuge. Fußgänger und Radfahrer können die Bahnübergänge passieren. Foto: Eggers

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