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MoinMoin Schleswig 52 2020

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-Anzeige- Schleswig/Angeln -23. Dezember 2020 -Seite 6 Weihnachtsgrüße Weihnachtsgrüße aus ausANGELN DerWeihnachtsmannschlitten Horst Winkler Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten und allzeit gute Fahrt! Autohaus Hinrich Holmer GmbH &CoKG Satruper Str. 14 •24860 Böklund •Tel. 04623/212 Ostangler Vertriebs GmbH Gelting Dirk Siebold Norderholm 20 Tel. 04643 -186585 AUS DER REGION Das kleinsteMuseum Schleswigs Straßenschild in der Stettiner Straße, gesponsert vom Bund der Vertriebenen Schleswig (ife) – Kurz nach dem2.Weltkrieg hatte Schleswig fast 50.000 Einwohner. Diese hohe Zahl kam zustande, weil soviele Flüchtlinge in die Stadt gekommen waren – aus Pommern und Schlesien, Brandenburg, Ost- und Westpreußen sowie Schlesien. Das kleinste Museum in der Schleistadt, das Ostdeutsche Heimatmuseum Schleswig, hält die Erinnerung an Kultur und Brauchtum der Menschen in Ost- und Mitteldeutschland vor 1945 wach. Angesiedelt ist das Museum in Räumlichkeiten im Präsidentenkloster,das gegenüber vom Hertie-Areal an der Ecke Poststraße/Stadtweg liegt. „Auch dieses sogenannte Präsidentenkloster hat eine besondere Geschichte“, sagt Hanns-Peter Arp, der sich ehrenamtlich für die Belange des Ostdeutschen Heimatmuseums engagiert. 1656 von dem Gottorfer Kanzler Johann Adolf Kielmann von Kielmannseck als Armenstiftung erbaut, wurde das Gebäude in den 1920er Jahren von der Stadt Schleswig übernommen und diente noch über einen gewissen Zeitraum als kleines Seniorenheim. Seit 1979 ist das Ostdeutsche Heimatmuseum im linken Flügel angesiedelt; im rechten Flügel befindet sich das Outsider- Museum. „Viele Flüchtlinge und Vertriebene haben dem Museum persönliche Andenken aus ihrer Heimat zur Verfügung gestellt“, sagt Hanns-Peter Arp. Im Flur steht beispielsweise ein Leiterwagen, der mit einem großen altmodischen Koffer Hanns-Peter Arp mit einem Leiterwagen, der eine Flucht mit drei kleinen Kindern ermöglichte. Fotos: Feldmann Es war Heiligabend 1938, wir wohnten in Badersleben im Wietholz. Die Bescherung war vorüber. Ich wollte in der Nachbarschaft meinen Freund und Spielkameraden Hilmar Osteroth besuchen und ihm erzählen, was der Weihnachtsmann mir unter den Christbaum gelegt hatte. Leider war die Hoftür verschlossen. Die Familie saß wohl in der „guten Stube“ und freute sich über das Weihnachtsfest. Später hörte ich, er habe eine Laterna Magica*) bekommen. Wie oft haben wir dann zusammengesessen und uns die bunten Bilder von „Robinson Crusoe“, „Max und Moritz“ und der anderen Geschichten damit angesehen! Ich stand also draußen vor der Tür,eswar ein Bilderbuch-Heiligabend: Der Schnee fiel langsam hernieder, schon bedeckte er fast fußhoch Weg und Steg; die Straßenlaterne hatte eine weiße Haube und unsere Schlittenbahn am Berg war zugeschneit. Weit und breit war kein Mensch zu sehen, ringsum alles ruhig –einestille Nacht ganz wie in dem bekannten Weihnachtslied. Da hörte ich von weitem das Klingeln von einem Pferdeschlitten. Es kam näher –und richtig, auf der Straße vom Ort her sah ich zwei Lichter aufscheinen. Ich habe wohl wie gebannt am Straßenrand gestanden und nach dem Gefährt gesehen, das nun herankam: zwei Pferde, ein großer Schlitten, rechts und links Lampen, hinten auf den Sitzen vollgestopfte Säcke, und auf dem Bock saß er,es konnte kein anderer sein, der Weihnachtsmann! In Sekundenschnelle war er an mir vorbeigefahren, der Schnee stiebte hinter ihm. Eine Weile sah ich noch die Lichter und hörte das Schellengeläut, schließlich verschwand die Erscheinung Richtung Spring-Kuhberg. Ich weiß nicht mehr, wie schnell ich wieder ins Haus kam. Die Eltern wunderten sich, daß ich den ganzen Abend so still war, doch ich behielt mein Erlebnis für mich, sie hätten ja doch bloß mit dem Kopf geschüttelt. Am nächsten Tagerzählte ich meinem Vetter Hans, was mir der Weihnachtsmann an Spielzeug gebracht hatte. Der tippte sich aber nur vor den Kopf und sagte: „Hör auf mit deinem Weihnachtsmann! Den hat es nie gegeben und wird es auch nicht geben!“ Ich wußte es aber besser, denn ich hatte ihn ja wirklich gesehen! Wohl dreißig Jahre später, ich war zu Besuch in Badersleben, saß ich mit dem Bauern Rudolf Lohse zusammen. Er, ein passionierter Jäger, kam ins Plaudern und schwärmte von den guten alten Zeiten mit ihren Treibjagden, den vielen Hasen und Rehen, die es damals noch gab. Aber, so sagte er mir,erhabeauch in strengen Wintern dafür gesorgt, daß die Waldtiere nicht hungern mußten, vor allem das Rotwild. Eine besondere Freude war es ihm aber, am Heiligen Abend mit dem Schlitten Heu und Rüben zur Wildfütterung zu bringen und damit seinen Schützlingen im Wald eine Weihnachtsbescherung zu bereiten. Da hatte ich meinen Weihnachtsmann! Ich war gar nicht so glücklich zu wissen, wer da damals an mir vorbeigerauscht war! *) Früher Vorläufer des Diaprojektors, jedoch ausschließlich als Spielzeug verwandt. In eine Halterung wurden längliche Glasscheiben geschoben, auf die vier bis sechs Bilder gemalt waren, die dann vergrößert auf der Projektionsfläche –meist einfach auf einer Wand –erschienen. Zeitgut Verlag Unvergessene Weihnachten Band 3/www.zeitgut.com ISBN 978-3-86614-165-0 BAUUNTERNEHMEN Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr I Tiefbau ·Hochbau ·Zimmerei ·24894 Twedt Tel. 04622/18540·Fax 04622/185444 I Web: www.greve-bauunternehmen.com Mail: info@greve-bauunternehmen.com Spezialwerkstatt für Kommunalmaschinen und Motorrasenmäher, Motorsägen, Motorsensen, Verkauf und Reparatur Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen wir allen Kunden, Freunden, Bekannten und Mitarbeitern! Glas- und Gebäudereinigung Wohlenberg Keeleng 7 ∙ 24975 Husby Telefon: 04634-930904 Wirwünschen allenfrohe Weihnachten undeinen gutenRutsch! AUTOHAUS NISSEN GmbH Hattlund 13|24972 Steinbergkirche Telefon0049(0) 4632-8758-11 Fax0049(0) 4632-8758-22 Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Dorfstraße 10 ∙ 24860 Klappholz ∙ Tel. 04603/282 Fax 04603/16 48 ∙ www.motorlandschade-klappholz.de beladen ist. „Diesen Leiterwagen hat eine Mutter, damals Mitte Dreißig, benutzt, um mit ihren drei kleinen Kindern aus dem Ort Freienwalde in Pommern bis nach Schleswig zu fliehen“, sagt Arp. „2000 km Strecke, oft bei schlechter Witterung und Kälte, wurden zurückgelegt.“ Karten, Bücher und viele weitere Gegenstände erzählen vom Leben in den Gebieten, die nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr zu Deutschland gehörten. Ein Teil des Landes Brandenburg befindet sich beispielsweise heute in Polen. „Es gehört zu den großen Verdiensten der Flüchtlinge und Vertriebenen, dass sie nach 1945 nicht Gewalt und Rache gefordert haben, sondern ... weiter auf www.moinmoin.de

Weihnchtsgrüße Weihnchtsgrüße aus KAPPELN aus KAPPELN -Anzeige- Schleswig/Angeln -23. Dezember 2020 -Seite 7 Das Holz für Weihnachten Elisabeth Schmack Autohaus PETERSEN Inh. Gerd Berendsen e. K. Renault-Händler 24409 Stoltebüll zwischen Kappeln und Sterup Telefon (0 46 37) 964 00 Telefax (0 46 37) 964 040 Es war kurz vor Weihnachten 1945. Mutter und wir drei Geschwister lebten seit einigen Wochen in einem winzigen Zimmer, der ehemaligen Kleiderkammer der Freiwilligen Feuerwehr in Venzka. Nach vielen Monaten Flucht, Vertreibung, Lager und Herumgestoßensein kamen wir hier einigermaßen zur Ruhe.Auch wenn es durch Tür und Fenster zog und der kleine eiserne Ofen unser mühevoll gesammeltes Holz schneller durch den Schornstein jagte, als wir es beschaffen konnten, fühlten wir uns nach und nach geborgen. In diesen Tagen versuchten wir, uns einen Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr 2021! HEIZEN MIT SYSTEM BÄDER MIT IDEEN Mehlbydiek 67 ·24376 Kappeln Tel. 04642-910521·Fax 04642 -170 185 www.heizung-baeder-dingfeld.de Wir wünschen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Holzvorrat anzulegen, um über die Weihnachtsfeiertage „frei“ zu haben. Ein einheimischer Nachbar, der unser Bemühen sah, lieh uns eine Axt, denn bisher hatten wir die trocknen Äste nur mit den Händen von den Bäumen brechen können und über dem Knie kleingemacht. Mein jüngerer Bruder und ich, 15 Jahre alt, gingen an einem kalten und schneereichen Tagmit der Axt und dem ebenfalls geliehenen Seil „ins Holz“.Die Luft war frisch und die Sonne ließ den Schnee glitzern. Doch wir hatten kaum den Blick für die herrliche Landschaft. Da, wo wir hingingen, hatten wir die dicksten Stubben schon ausgemacht. Hier trennte die Saale Thüringen und Franken. Hier war auch die Trennlinie der Ostund Westzone. Esinteressierte uns nicht, ob die Zonengrenze bewacht sein könnte. Für uns war das Holz ebenso Lebensmittel wie die Nahrungsmittel, die wir auf Lebensmittelkarten im Laden bekamen. Voller Elan machten wir uns an die Arbeit, die uns zu Weihnachten eine warme Stube bescheren sollte. Doch immer wieder sprang die Axt vom sperrigen Holz der Baumwurzel ab, ohne etwas zu bewirken. Wir waren nicht nur schwächlich, sondern auch unerfahren im Umgang mit einer Axt. Verbissen hauten wir abwechselnd auf das begehrte Holz der riesigen Baumwurzel ein. Diese großen Scheite,das wußten wir,würden viel länger Wärme spenden als das „Kroppzeug“, das wir ohne Axt nach Hause brachten. Jetzt war ich dran und schwang die schwere Axt hoch in die Luft. Da stand plötzlich ein uniformierter Russe vor uns, das Gewehr im Anschlag. Ich war wie erstarrt. Nur in meinem Kopf arbeitete es wie verrückt. Bilder sah ich wieder, die ich endlich vergessen wollte.Von den rauhen Worten verstand ich nur „... dawei ...“ Aber ich konnte mich nicht rühren. Da sprang der Soldat auf mich zu und entriß mir die Axt. Großer Gott ... wenn jetzt ... Und die Mutter weiß nicht mal die Stelle, wowir nach Holz gingen ... Was wird ...? Da krachte es. Ich kamwiederzumir.Der Wurzelstock war mit einem mächtigen Hieb gespalten. Seine Ausläufer kappte der fremde Holzhauer in kurzer Zeit. Mit noch zitternden Knien schauten wir beide dem fast extatischen Treiben zu. Seine Uniformjacke hatte der Soldat ausgezogen und sein Gewehr an einen Fichtenstamm gelehnt. Wurzel um Wurzel holte er aus dem Boden. Die langen Holzstücke warf er neben uns auf einen Haufen. Jetzt wurden auch wir wieder lebendig und banden das Holz mit dem Strick zusammen, um es tragen oder hinter uns herzuschleifen zu können. An unseren Gesichtern mußte der Soldat gesehen haben, wie erleichtert wir waren, denn zum Sprechen fehlte uns noch immer der Mut. Natürlich war es auch die Freude über das Holz, das uns dieser Mensch geschenkt hat. Aber es war auch die Erkenntnis, daß „Die“ nicht alle so sind, wie wir es vor kurzem noch erfahren hatten. Zeitgut Verlag Unvergessene Weihnachten Band 3/www.zeitgut.com ISBN 978-3-86614-135-3 Fischräucherei Wolter Party-Service und Jutta’s Fischpavillon wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr! Kappeln-Loitmark, Bernard-Liening-Straße 12 ·Tel. 04642-81906 e.K. Inh. Jörg Blohm FroheFesttage undein glückliches neues Jahr! Kieler Str. 2·24376 Kappeln Telefon (0 46 42) 15 92 ·Telefax (0 46 42) 36 90 E-Mail: info@dentalis-kappeln.de Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Petersen Maasholm ...das Beste, was einem Fisch passieren kann! Wir bedanken uns bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes I neues Jahr. I I I I I I I I I I I I I I I I I I I

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