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MoinMoin Schleswig 51 2017

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Frohe Weihnachten aus

Frohe Weihnachten aus -Anzeige- G Schleswig/Angeln -20. Dezember 2017 Schleswig WirwünschenAlleneinfrohesFestundallesGutefürdasNeueJahr. ein für das Ein frohes Weihnachtsfest I P I I I I wünschtIhnenIhreIngaKristinaKlein I P Med.Fußpflegepraxis I P Gallberg19-24837Schleswig-04621/25827 Unser Bestes für Ihr Tier Wir danken all unseren Kunden und wünschen schöne Feiertage. SL bei Real SL bei Real www.zoo-petersen.de Wir bringen Farbe in Ihr Leben! YEN-YEN Das Jahr neigt sich dem Ende zu und das Weihnachtsfest nähert sich mit großen Schritten. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, Ihnen für Ihre Treue und Ihr Vertrauen herzlich zu danken. Wir wünschen Ihnen fröhliche und erholsame Feiertage und einen glücklichen Start ins neue Jahr. Im nächsten Jahr sind wir wieder in gewohnter Qualität für Sie da. Als Dankeschön erhält jeder Gast bis zu den Feiertagen ein kleines Präsent. Öffnungszeiten: täglich von 11:30-15:00 und 17:30-23:00 Uhr Gallberg 30, 24837 Schleswig Tel.: 04621 -999585 I I Wir danken unseren Kunden für das Vertrauen, wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie Glück und Gesundheit für das Jahr 2018 und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! Malereibetrieb GmbH &Co. KG Ingo Matthiesen, Malermeister Moltkestr.31·24837 Schleswig ·Tel. 04621/25871 ·Fax 04621/26724 Andreas Tasche Die Märklin-Eisenbahn und das Paradies Eine Märklin-Eisenbahn, das war nicht nur ein Kindertraum im vormaligen Westen. Auch im Osten schwärmten tausende Kinder davon, eine eigene Märklin-Anlage zu besitzen. Auch ich als DDR-Kind war bereits mit fünf Jahren vernarrt in die äußere Schönheit wie in die zuverlässige Technik der Modellbahnen von Märklin. Märklin, das war für mich der Inbegriff des vermeintlich goldenen Westens. Meine Familie –der Vater, die Mutter, zwei Söhne, eine Tochter –wohnte damals in Görlitz, im fernöstlichen Zipfel der Deutschen Demokratischen Republik. Vom Bruder meiner Mutter bekam ich ein paar Märklin-Schienen –Vorkriegsware mit durchgehendem Mittelleiter –, eine kleine Lokomotive, zwei Personenwagen, ein Signal und einen Trafo. Westverwandtschaft hatten wir so gut wie keine. Aber ein lieber Patenonkel in West- Berlin sorgte dafür, dass aus dem schlichten Kreis mit Abstellgleis ganz allmählich –immer zu Weihnachten und zum Geburtstag –eine bescheidene Anlage wurde. Hatte meine Mutter die „Landschaft“ zunächst mit grünem Pinsel auf braunes Packpapier gemalt und bestanden die Häuser zunächst aus den Holzbausteinen des kleinen Bruders, so konnte ich später einiges Zubehör im passenden Maßstab 1:87 auch in der DDR erwerben. Aber natürlich waren meine Wünsche immer viel größer als der Geldbeutel der Eltern –nur der Vater arbeitete, und der verdiente bei der Kirche extrem schlecht –und auch viel größer als die Spendenwilligkeit des Patenonkels. Und außerdem herrschte in unserer Görlitzer Altbauwohnung extreme Enge: Für uns fünf Personen standen nur 60 Quadratmeter zur Verfügung. Aus all diesen Gründen musste ich mich wohl oder übel damit abfinden, dass die Anlage bis zuletzt ziemlich klein blieb (die größte Platte maß 180 cm x95cm) und dass sie immer nur von Heiligabend bis Dreikönige aufgebaut war. Mit ihr war nämlich das häusliche Sofa überbaut, das eigentlich von der Familie dringend gebraucht wurde. Nach Dreikönige verschwand die Märklin-Herrlichkeit zu meinem Bedauern wieder in vielen kleinen Kartons und landete samt sorgsam verpackter Platte für fast 50 Wochen auf dem Boden. Natürlich bastelten, sangen, spielten und musizierten wir zu Weihnachten mehr als zu jeder anderen Jahreszeit. Aber die Modelleisenbahn setzte der Weihnachtszeit jedesmal die Krone auf. Nun aber zum Eigentlichen meiner Geschichte. Als getauftes Kind eines Diakons und einer christlichen Kindergärtnerin interessierte ich mich natürlich nicht nur für elektrische Eisenbahnen, sondern auch für „höhere“ Dinge. Beim Lesen biblischer Geschichten und beim Nachdenken über Glaubensthemen in der Jungschar tauchte bei mir mit etwa sieben Jahren die Frage auf, die wohl jeder Christ sich irgendwann einmal stellt, die Frage nämlich: Wie wird es bei Gott im Paradies sein? Meine Mutter –bald darf Unvergessene Weihnachten. Band 10 36 besinnliche und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen. 192 Seiten, viele Abbildungen, Ortsregister. Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.com Taschenbuch-Ausgabe: ISBN: 978-3-86614-244-2, Euro 6,90 Gebundene Ausgabe: ISBN: 978-3-86614-243-5, Euro 8,90 Nur zu Weihnachten –wie hier 1964 –durfte ich mit meiner Märklin-Eisenbahn im Wohnzimmer spielen. sie das 86. Lebensjahr vollenden! –überlegte eine Weile und antwortete dann mit einem gewagten Vergleich, der dem fragenden Kind die Augen für das Paradies öffnete und den der gnädige Gott ihr sicherlich verzeihen wird. Seit diesem Moment, in dem meine Mutter zu sprechen anhub, freue ich mich unbändig auf das Paradies und die ungetrübte Gemeinschaft mit Gott. Ja wirklich, die Freude von damals hält bis in mein derzeitiges 58. Lebensjahr an. Ich weiß und glaube felsenfest, dass Gott für mich im Paradies Wunderbares bereithalten wird. Meine Mutter erzählte damals wie folgt: „Weißt du, mein Junge, das Paradies, das ist die ewige Glückseligkeit. Da wird es nicht den geringsten Kummer, nicht das geringste Leid mehr geben. Da wird Gott ganz spürbar für dich da sein. Da werden bei dir keine Wünsche mehr offenbleiben. Da wird Gott dich zu einem langen Schuppen mit vielen Türen und dahinter mit vielen Kammern führen. Und in jeder Kammer steht eine große Märklin-Eisenbahn-Anlage. Eine herrlicher als die andere. Und dann wird Gott zu dir sagen: ,Such dir eine aus. Was du auswählst, gehört dir. Du kannst damit spielen, nicht nur von Weihnachten bis Dreikönige, sondern so lange du willst, eine ganze Ewigkeit lang.’“ Ich bin ja so gespannt auf das Paradies ... Vielleicht lässt Gott mich wenigstens fünf Minuten spielen ... Vertrauen ist die Basis des Erfolgs Wir wünschen allen Kunden, Freunden, Bekannten und Kollegen eine besinnliche Weihnachtszeit und für das kommende Jahr 2018 Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg. Gleichzeitig bedanke ich mich bei meinen Kunden für das mir entgegengebrachte Vertrauen. n Kleine, große, schnelle, langsame, jüngere, ältere ... wir kümmern uns um alle Füße. Wir wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr. Unseren Kunden danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, auch im neuen Jahr wieder für Sie da zu sein. Möller ORTHOPÄDIE SCHUHTECHNIK Inh. H. Höffer Orthopädische Maßschuhe | Bequeme Schuhmode |Schuhveränderungen Einlagen nach Maß | Schuhreparaturen n Plessenstr. 12 | 24837 Schleswig | Fon 04621 -855944 n Hollesenstr. 31 | 24768 Rendsburg | Fon 04331 -75177

Frohe Weihnachten aus -Anzeige- H Schleswig/Angeln -20. Dezember 2017 Schleswig Erika Arnholdt Giselas größter Wunsch „In den Nachkriegsjahren ging es vielen Familien sehr schlecht. Man war froh, wenn alle einigermaßen satt wurden und die Küche im Winter warm war, so dass keiner frieren mußte. Es fehlte für die kalte Jahreszeit oft an passender Kleidung, festem Schuhwerk und vielem mehr. Die Kinder besaßen kaum Spielzeug. Besonders hart betroffen waren die Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien aus den ehemaligen Ostgebieten. Es herrschte Wohnungsnot, in jeder Stube lebte damals eine Familie mit mehreren Kindern, oft auch noch mit Oma oder Opa. Meine Schwester und ich haben uns später oft gefragt, wie die alle Platz zum Schlafen gefunden haben. Von einer Familie weiß ich, dass immer zwei Kinder in einem Bett schlafen mussten. Gisela war ein Mädchen aus unserer Nachbarschaft, einige Jahre älter als ich. Unser Dorf war so klein, da kannte jeder jeden. In den Nachkriegsjahren zählte Altenrode etwa 250 Seelen. Giselas Familie stammte aus Oberschlesien und war erst vor zwei Jahren nach Altenrode, einem kleinen Dorf am Rande des Nordharzes, gekommen. Glücklicherweise hatten sie Verwandte im Dorf und waren somit Auf dem Weg zur Rodelnbahn, im Harz der Nachkriegszeit. nicht ganz allein. Als der Winter kam und Schnee fiel, waren alle Kinder auf der Rodelbahn an der „Reihe“, einer kleinen, alten Reihenhaussiedlung, und fuhren Schlitten. Die etwa achtjährige Gisela wollte auch gern den Abhang hinunterrodeln, aber sie besaß keinen Schlitten. Manchmal nahmen sie andere Kinder mit; aber meistens war kein Platz, weil die Geschwister schon zu zweit oder dritt fuhren oder sich abwechselten. Gisela bat ihre Eltern jeden Tag, aber die hatten kein Geld, um einen Rodelschlitten kaufen zu können; es gab in jenen Tagen wichtigere Anschaffungen zu tätigen. Aber Gisela hatte Glück, einige Tage später trieb ihr Vater im Nachbarort einen Schlitten auf, den er für einen Sack Kartoffeln eintauschte, was ihm nicht leicht fiel. Der Rodel war zwar ziemlich alt, aber Gisela freute sich wie eine Schneekönigin. Endlich konnte sie mit den anderen Kindern und ihrer Freundin Irmchen Schlitten fahren. Zuerst wagte sie sich nur die halbe Bahn hinauf, um hinabzufahren. Alles ging gut. So wurde sie mutiger und stieg höher bergauf bis dorthin, wo auch die anderen abfuhren. Sie war sehr stolz und liebte ihren Schlitten. Sie war mit ihrer Freundin Irmchen den Berg ganz weit hinaufgeklettert, bis ins Wäldchen, und von dort oben wollten sie nun heruntersausen. Irmchen fuhr als Erste los, wenig später startete auch Gisela. Sie stieß sich ab und los ging es, zwischen den verschneiten Baumstämmen hindurch und dann auf die Rodelbahn, den Abhang hinunter. Sie bemerkte nicht, daß ihr Schlitten immer mehr aus der Spur kam und aus der Bahn geriet. Sie kam zwar noch heil unten an, hatte aber so viel Tempo drauf, dass sie weder lenken noch bremsen konnte und mit voller Wucht auf die Hausecke der „Reihe“ prallte. Es gab einen dumpfen Laut, und Gisela landete unsanft im Schnee, verlor ihre Mütze und einen Handschuh. Wir Kinder liefen zusammen, denn der Sturz hatte schlimm ausgesehen. Da rappelte sich Gisela auf. Sie hatte eine Schramme an der Stirn –und erfasste jetzt erst die ganze Tragik des Unfalls: Da lag nicht ihr Schlitten, es lagen nur noch ein paar Leisten und Holzstücke im Schnee verstreut! Ihr Schlitten war kaputt, total zerbrochen! Da kullerten dann doch die Tränen. „Mein schöner Schlitten“, schluchzte Gisela hemmungslos. Irmchen half ihr, alle Teile aufzusammeln und begleitete die Freundin nach Hause. Dort wurde Gisela getröstet, ihre Mutter war froh, dass sich ihre Tochter nichts gebrochen hatte. Aber Giselas Vater schüttelte den Kopf, als sie ihn fragte, ob er den Schlitten wieder zusammenbauen könne. Gisela war sehr traurig. Zwei Wochen später war Heiligabend, und Gisela fand unter dem Tannenbaum einen nagelneuen Rodelschlitten als Geschenk! Den hatte ihr Vater vom Stellmacher im Ort anfertigen lassen, weil er genau wusste, dass dies der größte Wunsch seines Kindes war. Gisela blieb eine wilde, furchtlose Rodlerin, die manchmal nicht richtig lenken oder rechtzeitig bremsen konnte. Sie benötigte deshalb in den kommenden Wintern noch mehrmals neue Schlitten. I H H I H I I Schmuck •Uhren •Reparaturen All unseren Kunden und Freunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2018. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Fam. Haase &Winkelmann 24837 Schleswig •Michaelisstr. 7 Tel. 04621-24862 •Fax 04621-22150 Wir wünschen unseren Fahrgästen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Krankenfahrten für alle Kassen Dialyse- und Strahlentherapiefahrten Telefon 04621 9849460 minicar-schleswig@web.de schöne Festtage! Wir wünschen allen Kunden und Freunden H H Salon Falke Beate Knappe · Ellen Sager · Silke Rosinski · Silke Falke Bettina Steinhusen-Falke · Tanja Bibow · Sabine Geerts · Petra Merkel Di.-Do. 8.30-18.00 Fr. 8.00-18.00, Sa. 8.00-13.00 Wir wünschen allen Kunden, Freunden und Geschäftspartnern ein § und frohes Weihnachtsfest, Gesundheit und ein glückliches Jahr 2018. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Ihr LBS-Bezirksdirektor für Schleswig bis Sylt Marcus Gehrt Stadtweg 77 24837 Schleswig Telefon (04621) 26601 Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause. H I I Schleswig · Lollfuß 87 04621-21818 H H I I Unvergessene Weihnachten. Band 10 36 besinnliche und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen. 192 Seiten, viele Abbildungen, Ortsregister. Zeitgut Verlag, Berlin. www.zeitgut.com Taschenbuch-Ausgabe: ISBN: 978-3-86614-244-2, Euro 6,90 Gebundene Ausgabe: ISBN: 978-3-86614-243-5, Euro 8,90

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