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MoinMoin Schleswig 39 2020

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AUS DER REGION

AUS DER REGION Schleswig/Angeln - 23. September 2020 - Seite 8 Infoabend für Frauen Schleswig (mm) – Zu einem Informationsabend für Frauen wird am Dienstag, den 29. September 2020, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr, ins Frauenzentrum Schleswig (Capitolplatz 4, Schleswig) eingeladen. Wenn die Beziehung in die Krise gerät und eine Trennung im Raum steht, kämpfen Frauen häufig mit existentiellen Ängsten. Oft hält diese Angst sie davon ab, Entscheidungen zu treffen. Der Infoabend soll Übersicht über die rechtlichen Folgen einer Trennung geben, wie z.B. Fragen zu Unterhaltsansprüchen, dem Sorge- und Kropp (mm) – Der Erfolgsautor H. Dieter Neumann liest am 22. Oktober 2020, in der Kropper Bücherei aus zwei seiner aktuellen Bücher. Beim Krimi „Feuer in den Dünen“ ermittelt Helene Christ an der dänischen Grenze nach einem Mörder und einem Brandstifter und mit dem fesselnden Thriller „DRAKON – Tot unter Segeln“ entführt Neumann die Lesenden in die Krimi-Lesung Umgangsrecht bei gemeinsamen Kindern, der gemeinsam genutzten Wohnung, Vermögensfragen und dem Ablauf einer Scheidung. Referentin an diesem Abend ist Claudia Gubitz, Fachanwältin für Familienrecht, Anwaltskanzlei Sozietät Becker, Schleswig. Die Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten, (auf Wunsch auch anonym) bis 27. September unter Telefon 0462125544 oder per E-Mail an info@frauenzentrumschleswig.de verborgene Welt der Geheimdienste. Die unterhaltsame Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Bücherei, der Buchhandlung „Kropper Buch“ und der Gleichstellungsbeauftragten im Amt Kropp-Stapelholm in der Kropper Bücherei, Schulstraße 20 statt. Der Eintritt ist nur mit Voranmeldung unter 046247240 möglich und kostet 5 Euro. Interkulturelle Woche mit buntem Programm Schleswig/Süderbrarup (ife) – „Auch in diesem Jahr soll die Interkulturelle Woche stattfinden“, sagt Maren Korban (AWO). Trotz der Einschränkung durch die Corona-Regeln wurde ein beachtliches Programm zusammengestellt (allerdings wurden keine Flyer gedruckt). Der AWO Landesverband S-H, der Ev.-Luth. Kirchenkreis SL- FL, die Stiftung Schleswig- Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, die Migrationsberatung des Kreises SL-FL und weitere Akteure haben zusammengearbeitet, damit interkulturelle Vielfalt im Alltag besser wahrnehmbar wird. „Mach doch nicht soviel Müll! Ist Müllvermeidung eine Sache der Kultur?“ heißt beispielsweise eine Veranstaltung, zu der die Syrerin Lubna Kalleh einlädt (So, 27.9.20, 13.00 bis 16.00 Uhr, Schloss Gottorf; Anmeldung: lubna.kalleh@landesmuseen.sh). In dem dreistündigen Workshop soll ein Austausch darüber erfolgen, wie Müllvermeidung in Syrien im Vergleich zu Müllvermeidung in Deutschland aussieht. Bitte rechtzeitig anmelden – die Platzzahl ist begrenzt. Die Gleichstellungsstellen im Kreis SL-FL und der Stadt Lubna Kalleh, Beate Röh, Silke Nissen, Maren Korban, Hans-Peter Arp, Rose Sekoh und Jesse Kowald (v.l.) gehören zum Team der Interkulturellen Woche Schleswig bieten einen Film nur für Frauen an, „Der Himmel wird warten“ (Capitol- Filmpalast, 29. September, 9.30 Uhr, inklusive Snack und Getränke). In diesem Film widmet sich die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar einem Tabuthema: der Radikalisierung und Rekrutierung junger Frauen mithilfe sozialer Netzwerke durch die Terrororganisation „IS“. Fotoseminar In Süderbrarup findet am 23. Oktober von 19 bis 20.30 Uhr ein Fotoseminar statt, welches der Grafikdesigner Behrus Basiar anbietet, Thema „weites Land. Offenes Land.“ Unter diesem Motto können MigrantInnen und einheimische Fotografien aufnehmen, die eigene Empfindungen, Gedanken und Hoffnungen ausdrücken. Aus ihnen wird ein gemeinsames Kunstwerk gestaltet. Ort: Angeliter Buchhandlung, Dennertweg1, 24986 Satrup. Infos und Anmeldungen: thiesen.oekumene@kirche-slfl. de, 0170 7866797. Tagesworkshop Ebenfalls in Süderbrarup, diesmal im Bildungscampus in der Nordlichtschule, findet am 31.10.20 von 9 bis 16.30 Uhr ein Tagesworkshop zum Thema „Kulturelle Vielfalt und Rassismus“ statt (Anmeldung: susanna.frisch@ kirche-slfl.de. Drei verschiedene Workshops werden angeboten: 1. Interkulturelles Training, 2. In der Fremde Foto: Feldmann heimisch werden – heimisch werden mit Freunden. Ein Austausch, 3. Wir wissen nicht, was wir wissen. Bei der Anmeldung soll man gern zwei Wunsch-Workshops nennen. Außerdem soll im Oktober eine Fotoausstellung in Schleswiger Schaufenstern zum Thema ZUSAMMEN gezeigt werden. „Wir freuen uns über Fotos vom Zusammenleben, Zusammenhalten, Zusammenwachsen, zusammen lachen, weinen, tanzen, spielen oder arbeiten – gerne auch mit einem kleinen Text dabei“, sagt Silke Nissen, Migrationsberaterin beim Kreis SL-FL. Die Fotos bitte elektronisch und möglichst zeitnah bei silke. nissen@schleswig-flensburg.de einreichen! Maren Korban und die Akteure freuen sich sehr, dass das über einen längeren Zeitraum geplante Projekt bereits zum 18. Mal zustande kommt. Auch im November finden Veranstaltungen statt, die noch gesondert bekannt gegeben werden. So schön ist der Friedrichsberg Schleswig (mm) – Der Friedrichsberger Bürgerverein hat in diesem Jahr ein Fotowettbewerb durchgeführt. Thema: „Die Vielfalt des Friedrichsberg“. Die Motive des Wettbewerbes wurden jetzt in einen Jahreskalender für 2021 zusammengefasst. Der Kalender kann unter der Telefonnummer 04621 33652 (Dr. Johannes Thaysen) bestellt werden. Der Bürgerverein führt in diesem Jahr am 8. Oktober noch eine Betriebsbesichtigung der Fa. Beck sowie einen Besuch am 28. Oktober des Landtages in Kiel durch. Interessenten können sich unter der oben genannten Telefonnummer melden. Weitere Informationen unter www.friedrichsberbürgerverein.de.

AUS DER REGION Schleswig/Angeln - 23. September 2020 - Seite 9 Neu in Schleswig: die Galerie EGO ART Schleswig (ife) – Zwei Jahre suchte Thilo Ehrhardt einen Ort zum Wohnen in Schleswig-Holstein, und in Schleswig wurde er letztlich fündig. Gleichzeitig wollte er auch eine Galerie betreiben. Da bot sich eine Immobilie in der Schubystraße 132 an; eine Firma hatte hier vor etwa zehn Jahren noch einen Lagerraum für Bodenbeläge genutzt. „Es gehörte viel Phantasie dazu, sich dieses in schlechtem Zustand befindende Lager als Galerie vorzustellen“, sagt Thilo Ehrhardt, der vorher viele Jahre lang als Verkaufsleiter in einem Ennepetaler Unternehmen tätig war, sich aber schon seit geraumer Zeit nebenberuflich in der Kunstvermittlung engagiert. „Den Fußboden des Raumes habe ich etliche Male gesäubert.“ Zusammen mit der gelernten Kunsterzieherin und seit einigen Jahren auch als Künstlerin tätigen Marion Boeckmann konzipiert er sein Ausstellungsprogramm. „Aufgrund der Corona-Krise hat sich für uns vieles geändert. Thilo Ehrhardt (l.) und Marion Boeckmann vor dem Galerie-Eingang Unser eigentlich für dieses Jahr geplante Programm musste verschoben werden“, sagt Thilo Ehrhardt. Spontan wird nun als Eröffnungsausstellung eine Schau mit Werken der Schleswiger Künstlerin Susanne Pertiet in Kombination mit Werken Marion Boeckmanns gezeigt. Abstrakte, farbige Bilder Viele Schleswiger kennen bereits die abstrakten, farbigen Bilder Susanne Pertiets. Etwas Neues ist ihre unter dem Titel „Galerie an der Schlei“ präsentierte Reihe von Fotografien. Außerdem sieht der Betrachter Marion Boeckmanns aus wertlosen Gegenständen montierten Objekte, zudem zeigt sie kleinere, aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigte Skulpturen. Foto: Feldmann „Seit 2018 habe ich Schleswig und Umgebung schon recht gut kennengelernt – ich fühle mich sehr wohl hier“, sagt Thilo Ehrhardt. Marion Boeckmann wohnt in Angeln, einer ebenfalls von beiden Galerie- Betreibern sehr geschätzten Landschaft. Ausstellung: Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark Schleswig (mm) – Das Museum für Outsiderkunst zeigt Arbeiten aus der Wanderausstellung „100 År med Graensen – 100 Jahre Grenze 1920 bis 2020“ noch bis zum Freitag, 6. November. Anlässlich der Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark vor 100 Jahren organisiert das Rendsburger „Atelier 4-und-20“ in Zusammenarbeit mit „Sydslesvigsk Forening und dem Kooperationspartner XBunker – Multikulturhuset Sonderborg eine grenzüberschreitende jurierte Kunstausstellung zum Thema Grenze. Seit 75 Jahren leben Dänen und Deutsche in guter Nachbarschaft und ohne Krieg. Mittlerweile sind zwei Generationen ohne diese Bedrohung groß geworden und es ist offensichtlich, dass sie mit dem Thema „Grenze“ anders umgehen. Der Begriff wurde vom Organisationsteam in der Bewerbung zu dieser Ausstellung neu formuliert und analysiert, sodass dem jeweiligen Künstler die Möglichkeit geschaffen wurde, tatsächlich frei zu interpretieren bis zur völligen Aufgabe von Grenzen, seien es innerliche und äußere. Bei den eingereichten Arbeiten stellt der Betrachter fest, dass es um viel mehr geht, als um die Grenze zwischen zwei Staaten. Letztendlich ist es immer der Mensch, der Grenzen zieht und zwar in allen Bereichen des Lebens, demzufolge ist es nur konsequent, diese Wanderausstellung im Museum für Outsiderkunst zu präsentieren. Die Gründe in diesem Fall: Die Grenzziehung zwischen Künstlern mit und ohne Behinderung, die Grenzziehung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Die Hoffnung, dass sich diese Grenzen auflösen, steht ganz oben auf dem Programm des Museums. Als wissenschaftliche Begleiter und Juroren konnten die Kunsthistoriker Elisabeth Hert-zum aus Aabenraa sowie Prof. Dr. K.-O. Kahrmann aus Flensburg gewonnen werden. Folgende Künstler nehmen an der Ausstellung teil, aus Platzgründen wird im Museum eine Auswahl von Künstlern und deren Arbeiten gezeigt: Jared Bartz, Renate Basten, Jürgen Baum, Dirk-Uwe Becker, Petra Bergerhoff, Kirsten Skov Bjerre, Viggo Böhrnsen-Jensen, Birgit Bugdahl, Inger Dethlefsen, Ursula Dietze, Heike Dittrich, Christine Erasmi-Hoffmann, Nikolai Estis, Ekaterina Ezkhova, Uwe Fehrmann, Monika Fischer, Evelyn Gesen, Annemette Heltoft, Karin Hilbers, Matthias Kempendorf, Brigitta Krause, Christa Landig, Barbara Elisabeth Leonhard Hakon, Lund Jensen, Peer Oliver Nau, Arne Petersen, Jens Rausch, Ellen Ribbe, Torsten Richter, Tina Schönwald, Lydia Schulgina, Ina Steinhusen, Inga Momsen, Evelyn Steinmetz, Claus Vahle, Dietmar Wagner, Lars Waldemar, Daniela Wehrmeier, Wolfgang Wehrmeier. Foto: Leonard/Outsiderkunst

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