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MoinMoin Schleswig 37 2020

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SEITE 2 Schleswig/Angeln - 9. September 2020 - Seite 2 Bundesweiter Warntag Kreis Schleswig-Flensburg (rey) – Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Dazu werden um 11 Uhr in ganz Deutschland Warn- Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. Website verfügbar Ab sofort ist die neue Website www.bundesweiter-warntag.de online verfügbar. Sie bietet Informationen über den ab 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im Schleswig (mm) – Die nächsten Sprechstunden des Bürgermeisters, Stephan Dose, finden am Dienstag, 22. September, in der Zeit von 10 bis 12 September stattfindenden Warntag. Die Website erklärt aber auch, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird. Eine Länderkarte ermöglicht mit einem Klick den Überblick über Regelungen zur Warnung in den einzelnen Bundesländern. Das integrierte Service-Portal auf der Website mit Informationsmaterial soll Kommunen dabei unterstützen, vor Ort über den Warntag und allgemein über das Thema zu informieren. Über die verfügbaren kommunalen Warnmittel soll um 11:20 Uhr die Entwarnung vorgenommen werden. Sprechstunde des Bürgermeisters Uhr und am Dienstag, 24. November, zu gleicher Zeit statt. Eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 04621 814-102 ist zwingend erforderlich. Kleidertauschbörse mit Auflagen Schleswig (mm) – Aufgrund vieler Nachfragen, möchten die Initiatoren informieren, dass die beliebte Kleidertauschbörse am Sonnabend, 12. September, von 12 bis 15 Uhr am Rathaus im Graukloster angeboten werden kann. Wichtig dabei ist, dass Kleidungsstücke, für die man jeweils pro Teil einen Tauschpunkt bekommt, bereits im Vorwege abgegeben werden müssen. Die Annahme dafür muss bereits am Donnerstag, 10. September, in der Zeit von 10 bis 12.30 Uhr erfolgen. Die Kleidung wird an der Grauklostertür in Empfang genommen und dort bekommt man die entsprechenden Punkte, die dann am 12. September für den Kleidertausch eingesetzt werden können. Alternativ kann auch ein Abgabetermin telefonisch unter 04621 814-150 oder 04621 814-152 vereinbart werden. Am Sonnabend, 12. September, können jeweils nur maximal fünf Personen zeitgleich unter Einhaltung der Abstandregelungen, Aufnahme der Kontaktdaten und mit Mund-Nasen-Schutz sowie Desinfektion der Hände eingelassen werden. So kann es im Eingangsbereich zu Wartezeiten kommen. Unterstützung für die Aktion kam auch vom DEHOGA Kreisverband. 11.„Aalutsetten in de Schlie” Fortsetzung von Seite 1 Das „Aalutsetten“ gibt es seit 2010. Damit wollen Schleifischer und Angler gemeinsam dazu beitragen, die Population des bedrohten Wanderfisches im Ostseeraum weiter zu stärken. Beim 11. „Aalutsetten“ am 2. September wurden gut Fischer Jörn Ross 53.300 etwa sieben Gramm schwere Jungaale im Wasser des Wormshöfter Noors gesetzt. Bereits im Februar waren 805.000 Glasaale (Aale in einer frühen Entwicklungsstufe) mit einem Gewicht von nur rund 0,33 Gramm in der Schlei ausgesetzt worden. „Bis einer dieser Winzlinge das Mindestmaß von aktuell 45 Zentimetern erreicht hat, dauert es mindestens drei bis vier Jahre“, sagte Fischer Olaf Jensen, Haupt- Organisator des „Aalutsetten in de Schlie”. Insgesamt wurden damit in diesem Jahr 858.300 junge Aale in die Schlei entlassen. Ihr Gesamtwert beläuft sich auf 113.100 EUR. „Diese werden zwar zu 60 Prozent über öffentliche Mittel aus der Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen unterstützte die Aktion finanziert. Die fehlenden 40 Prozent müssen aber durch private Spenden aufgebracht werden“, erklärte Jensen. Grundlage des Aalbesatzes ist die EU-Aalverordnung von 2007. Ihr ausdrückliches Ziel sei die Erholung des Europäischen Aalbestandes. Aber jedes Land dürfe seinen eigenen Weg wählen. „Deutschlands Plan basiert hauptsächlich auf dem Aussetzen von kleinen Aalen und das in großen Mengen. Wenn wir diesen Plan nicht einhalten, würde die Aalfischerei endgültig verboten“, betonte Jensen. Jungfischer Christian Ross, der gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther Ehrengast dieser Veranstaltung war, sieht durch den Rückgang des Fischbestandes insgesamt, sowie die immer strenger und umfangreicher werdenden Auflagen und Verordnungen schwarz für die Fischerei in der Schlei und Ostee. Auf die Frage einer Journalistin, ob er seinen Lebensunterhalt durch die Fischerei bis zur Rente verdienen könne, antwortete der 31-jährige Fischer: „Ehrliche Antwort ist, ich glaube Fotos: Kasischke Fischer Olaf Jensen nicht mehr daran.“ Unterstützt wurde das „Aalutsetten in de Schlie” unter anderen auch vom Kreisverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), denn der Erhalt der Vielfalt der regionalen Küche hänge eng mit der Fischerei zusammen. Kritik kommt hingegen mit einer Pressemitteilung vom Naturschutzbund NABU, der die Sinnhaftigkeit des Aalaussetzens bezweifelt sowie die Gefahr sieht, dass kranke Tiere in die Schlei eingesetzt werden könnten. „Wir gehen davon aus, dass die Besatzmaßnahmen mit Glasaalen allein für Fischereizwecke als nicht nachhaltig angesehen und nicht mehr fortgeführt werden sollte. Es wird auf andere Erhaltungsmaßnahmen gesetzt werden müssen,“ prognostiziert NABU-Landesgeschäftsführer Ingo Ludwichowski. Fischer Olaf Jensen meinte dazu: „NABU ist auf dem Holzweg, das ist NA- BU öfter.“ Und der Schleswiger Fischer Jörn Ross sagte: NABU entnimmt Eidechsen der Natur, züchtet sie und wildert sie wieder aus. Die machen doch nichts anderes.“ Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe Schleswig (mm) – Die neu ins Leben gerufene MS- Selbsthilfegruppe freut sich über noch weiteren Zuwachs. Sie trifft sich jeden 3. Dienstag im Monat um 11 Uhr. In der Gruppe tauschen sich Erkrankte und Angehörige und Interessierte über den Umgang mit der Erkrankung im Alltag und Therapiemöglichkeiten aus. Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 15. September 2020 in den Räumen von KIBIS im Lollfuß 48 in Schleswig statt. Wer sich für die Gruppe interessiert, melde sich bitte bei: KIBIS, Tel. 04621 27748 oder E-Mail: info@kibis-sl.de Beschluss zum Entwicklungsplan Idstedt (rey) – Die Gemeindevertretung Idstedt trifft sich am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Zur Alten Schule“ (Schulberg 2) zu ihrer nächsten Sitzung. Sie werden sich an diesem Abend über den Orts(kern)entwicklungsplan der Gemeinde Idstedt verständigen und einen Beschluss dazu fassen. Des weiteren ist eine Beratung und Beschlussfassung über Maßnahmen zur Ausweisung eines Neubaugebietes vorgesehen. Erweiterung der Grundschulen Silberstedt (rey) – Die nächste Sitzung des Schulund Kulturausschuss des Amtes Arensharde, findet am Donnerstag, den 10. September, um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist im ehemaligen Depot (Hollingstedter Str. 2) in Silberstedt. Auf der Tagesordnung steht, nach einer Einwohnerfragestunde, die bauliche Erweiterung der Grundschulen Jübek und Treia, hier insbesondere die überarbeiteten Entwürfe und das weitere Vorgehen. Impressum Herausgeber/Verlagshaus: Kopp & Thomas Verlag GmbH Am Friedenshügel 2, 24941 Flensburg Postfach 22 65, 24912 Flensburg Telefon: 0461 588-0, Telefax: 0461 588-58 E-Mail: ktv-verlag@moinmoin.de www.moinmoin.de Private Kleinanzeigen-Annahme: 0461 588-8 Verteilung: Telefon: 0461 588-0 Telefax: 0461 588-9400 Lokal-Redaktion: Flensburg: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 0461 588-300 E-Mail: krumrey@moinmoin.de Michael Philippsen (verantw.) Telefon: 0461 588-301 E-Mail: philippsen@moinmoin.de Sonderthemen/-produkte: Nicola Jahn (verantw.) Telefon: 0461 588-303 E-Mail: jahn@moinmoin.de Telefax: 0461 5889303, E-Mail: redaktion@moinmoin.de Schleswig/Angeln: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 04621 9641-18 Telefax: 04621 96419718, E-Mail: sl-redaktion@moinmoin.de Südtondern: Stefan Jonas (verantw.) Telefon: 04841 8356-77 E-Mail: jonas@moinmoin.de Vertrieb: Annette Düring Telefon: 0461 588-400 vertrieb@moinmoin.de Geschäftsführung: Mathias Kordts (v.i.S.d.P.) Druckauflage Flensburg................ 78.800 Expl. Südtondern .............. 16.200 Expl. Schleswig/Angeln......37.600 Expl. Gesamt .................. 132.600 Expl. Nachdruck oder Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlages. Anzeigenentwürfe des Verlages sind urheberrechtlich geschützt. Keine Gewährleistung für die Richtigkeit telefonisch und digital übermittelter Anzeigen, Änderungen oder Druckfehler. Anzeigeninhalte in der Verantwortung der Auftraggeber. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Die Verteilung erfolgt kostenlos an alle erreichbaren Haushalte im Verbreitungsgebiet. Ein Anspruch auf Belieferung besteht nicht. Anzeigen-Preisliste Nr. 43 vom 1.1.2020. Handelsregister Flensburg HRB 703.

15. Pflegestützpunkt gehtanden Start Fortsetzung von Seite 1 Erfolgte die Aufnahme der Beratungstätigkeit bereits im Mai, so konnte die mit Öffentlichkeitsarbeit begleitete Einweihung erst am 4. September stattfinden. „Zwar waren wir das Schlusslicht, jedoch ist für uns die Eröffnung mit einem Startschuss verbunden“, sagte Jürgen Heinrich Schade, Fachdienstleiter beim Kreis. Zuerst mussten Räumlichkeiten und Personal gefunden werden. Für den ambulanten und stationären Part wurden drei Pflegefachkräfte eingestellt, nämlich Anja Stumpf, Sabine Reinhold und Jannik Asmussen; unterstützt werden sie im Back-Office von Melanie Schulz. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Älterwerden beschäftigen und das Altern gezielt gestalten möchten, können sich beim PflegeStützpunkt melden. Gemeinsam Die neu eingestellten Fachkräfte im Pflegestützpunkt (v.l.): Melanie Schulz, Anja Stumpf, Sabine Reinhold (es fehlt Jannik Asmussen) wird der persönliche Bedarf an Unterstützung und Hilfe ermittelt. „Wir vermitteln die nötigen Kontakte und helfen Ihnen bei der Organisation der benötigten Leistungen – damit sie so eigenständig und selbstbestimmt wie möglich leben können“, dies ist die Zielsetzung für die Pflegefachkräfte. Einer Studie zufolge macht die durchschnittliche Belastung für pflegende Angehörige 8,6 Stunden pro Foto: Feldmann Tag aus; daher stehen auch die Angehörigen und andere Bezugspersonen im Fokus der Beratung, ebenso auch Betreuer*innen oder hauptund ehrenamtlich Tätige aus dem Pflege- und Sozialbereich. Der Pflegestützpunkt ist Mo, Di, Fr von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Tel. 04621 87- 800, pflegestuetzpunkt@ schleswig-flensburg.de Sperrungen in der Moltkestraße Schleswig (mm) –Die Moltkestraße wird im Abschnitt zwischen Berliner Straße und der Schubystraße bis Freitag, 2. Oktober, voll gesperrt sein. Grund ist der weitere Austausch einer Gasleitung. Die Anwohner sind über die Maßnahme informiert. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Rücksichtnahme gebeten, teilt die Stadt Schleswig mit. Verkauf von Waren aus Versicherungsschäden Neu eingetroffen!SCHUHE Damen -Herren -Kinder -Sport z.B. SEITE 3 Schleswig/Angeln -9.September 2020 -Seite 3 Lohnmost lohnt sich! Ab sofort Start der Lohnmostsaison 2020 Alle Fruchtsäfte erhalten Sie auch ohne Obstabgabe zu Saisonpreisen. Wir kaufen Obst zu Tagespreisen! Tu Dir was Gutes - trink flüssiges Obst! Obstannahme H. Steinmeier Süssmosterei GmbH &Co. KG 24392 Kiesby, Telefon 04641/23 01 ·www.suessmosterei-steinmeier.de NICE CAPRICE Legero superfit -50% * Verkauf ab Donnerstag 10.9.2020 *vom vorherigen Verkaufspreis Solange der Vorrat reicht. Den Spatenstich vollzogen Bauunternehmer Kai Boysen, Architekt Paul Sindram, Bauherr Richard Westerkamp, Bürgermeister Kay Michael Heil und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz. (Foto von links). Spatenstich für neues Technologiezentrum Busdorf (la) –Das Busdorfer Unternehmen LEAB Automotive hatte am 3. September 2020 zum Spatenstich eingeladen. Das Bauprojekt, das sich im Gewerbepark „Wikingerland“ in Busdorf befindet, schafft mit dem Erweiterungsbau neue Kapazitäten und trägt der steigenden Nachfrage nach LEABs mobilen Energielösungen Rechnung. Umzug? Kleintransporte? Leih-Anhänger ab 5,- € Nordoel-Tankstelle SL, Schubystr. Foto: Labrenz Darüber hinaus werden so die Weichen für weiteres Wachstum und Schaffung von ca. 40 neuen Arbeitsplätze gestellt. „LEAB wäre heute nicht das was es ist, wenn es keine guten Mitarbeiter hätte. Sie sind die Säule für einen guten Betrieb“, so Bauherr Richard Westerkamp stolz über seinen Team. Die Mitarbeiter durften bei der Planung ihre Ideen und Wünsche miteinbringen. „Wir möchten in Europa mit der Technologie die Nr. 1werden wir sind auf einem guten Weg“, erläuterte Westerkamp. Da sei noch viel zu tun darum investiere LEAB in die Zukunft. Zum Schluss dankte Westerkamp, seiner Familie, der Investitionsbank, IHK, Amt und Gemeinde Busdorf und Architekt Paul Sindram für den gelungenen Entwurf. Schleswig-Holsteins Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Dr. Bernd Buchholz, kam gerne zum Spatenstich. „Wer in der jetzigen Schwierigen Zeit investiert, sich vergrößern möchte und das auch durchzieht, da komme ich gerne zum ersten Spatenstich“, so Buchholz. „Es tut dem Standort Busdorf und der Region sehr gut. Das die Schleswig-Holsteinische Wirtschaft innovativ bleibt, dass es Unternehmen gibt die in die Zukunft investieren, solche Unternehmen brauchen wir“, lobte Buchholz. Stefan Wesemann von der IHK dankte Richard Westerkamp das er diesen Schritt wagte und wünschte dem Unternehmen viel Erfolg. Für Busdorfs Bürgermeister Kay Michael Heil, war es eine Premiere. Es ist der erster Spatenstich in seiner Amtszeit. Architekt Paul Sindram bedankte sich bei Richard Westerkamp für die gute Zusammenarbeit. Seit gut zwei Jahren wurde an dem Entwurf für das neue Technologiezentrum in Busdorf gearbeitet. Die Bauzeit wird etwa 12 Monate dauern, für die Bauarbeiten konnten Firmen aus der Region gewonnen werden. Kappeln ·AmSüdhafen 5 Öffnungszeiten: Donnerstag +Freitag 8.30 -18Uhr ·Samstag 8.30 -14Uhr

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