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MoinMoin Schleswig 19 2017

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Seite 2 Schleswig - 10. Mai 2017 - Seite 2 Filmmusikkonzerte der „BläserVielHarmonie“ Schleswig (mm) – Vielfältig wie die „BläserVielHarmonie“ der Schleswiger Husaren ist das diesjährige Motto, das deswegen auch in diesem Jahr erneut auf dem Programm steht: Hollywood zum Hören mit brandaktuellen Hits wie „Das Erwachen der Macht“ aus der Star-Wars-Serie oder „Newmoon“ aus der Twilight- Saga. Genauso unerschöpflich scheint das Angebot an unsterblichen Klassikern zu sein, aus dem Dirigent Willy Neu z.B. „James Bond“ und „Mary Poppins“ ausgewählt hat. Am 12. und 13. Mai werden in der A.P.Möller-Skolen ab 20 Uhr Kompositionen zu hören sein, die erst den Erfolg vieler Filme garantieren. Tickets gibt es im Vorverkauf (10 Euro/ 5 Euro für Schüler) bei allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse ab 19.30 Uhr. Wiedereinstieg in den Beruf Kropp (mm) – Die Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. Mai, findet von 10 bis 12 Uhr im Familienzentrum, Am Markt 11, inKropp statt. „Wer nach Erziehungs- oder Pflegezeiten zurück auf den Arbeitsmarkt kommt, hat viele Fragen und manchmal auch keine Orientierung, wer ihnen auf welche Weise helfen kann“, so Birte Lehmpfuhl, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) der Agentur für Arbeit Flensburg. • Wie gelingt es, Familie und Beruf - mit allen Anforderungen - „unter einen Hut“ zu bringen? Welche Arbeitszeitmodelle sind realisierbar? • Wie sieht der Arbeitsmarkt zurzeit aus? • Welche Hilfen bietet die Agentur für Arbeit? • Wie sehen meine Kompetenzen heute aus und wie kann ich sie präsentieren? • Welche Angebote gibt es in der Region, sich beim Wiedereinstieg begleiten zu lassen? Birte Lehmpfuhl möchte bei den ersten Schritten zurück in das Berufsleben unterstützen und konkrete Tipps geben, sich auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt zurechtzufinden. Anmeldungen bitte an Birte Lehmpfuhl unter Tel. 0461 819-464 oder per Mail an Flensburg.BCA@arbeitsagentur.de. Der Kornmarkt hat wieder einen Maibaum Schleswig (as) – Einer der schönsten Plätze in der verkehrsberuhigten Zone der Innenstadt ist, ohne Frage, der Kornmarkt. Das sehen auch die Mitglieder der Kornmarkt Höker so. Sie sind sich einig: „Mit den alten Fachwerkhäusern bietet dieser Platz ein malerisches Ambiente für Spaziergänge und mit den inhabergeführten Geschäften eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten.“ Und deshalb steht traditi- onell auch in diesem Jahr wieder ein Maibaum auf dem Kornmarkt und das in seiner ganzen Pracht. Ohne Hilfe ging es dann doch nicht und es wieder einmal bewiesen, dass viele fleißige Hände etwas ganz besonders Schönes hervorbringen. Die Kreishandwerkerschaft stellt den Maibaum für zwei Monate kostenlos zur Verfügung, den Transport zum Kornmarkt sponserte die Firma Comfortina Yachting. Für das Aufstellen des imposanten Maibaumes war ein Kranwagen notwendig, den letztendlich die Dachdeckerei Bothmann kostenlos zur Verfügung stellte. Wanderer in Jagel unterwegs Jagel (mm) – Nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes führt der TSV Doppeleiche Jagel eine Volkswander-Veranstaltung am 13. und 14. Mai durch mit Start und Ziel im Sportzentrum, im Kirchenweg. Es wird wieder ein Rundkurs von 5 und 10 Kilometer markiert. Mit fließendem Start von 10 bis 13 Uhr kann man am Sonnabend auf die Strecke gehen und sollte bis 15 Uhr wieder im Ziel sein. Am Sonntag ist dann die Startzeit von 9 bis 12 Uhr und um 14 Uhr ist Zielschluss. Jeder kann sich die Länge der Strecke selber aussuchen und nach seiner Kondition oder seinem Willen das Tempo selber bestimmen, eine Sollzeit gibt es nicht. So kann die gesamte Familie gemeinsam auf die Strecke gehen und sich unterwegs trennen, wenn jemand eine andere Strecke absolvieren möchte. Streckenteilungen sind immer deutlich gekennzeichnet. Eine Klasseneinteilung gibt es auch nicht. Die Startgebühr beträgt 2 Euro. Teilnehmen kann jedermann, eine Mitgliedschaft in einem Verein ist nicht erforderlich. Schöne neue Welt Kapitel 1 Schleswig (mm) – Sie kommen ursprünglich aus Irak, Syrien, der Türkei und Afghanistan, haben in Deutschland ein neues Zuhause gefunden – und sie bringen in Schleswig nun ein Theaterstück zur Aufführung: 15 Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums Schleswig zeigen am 10., 11. und 12. Mai das Theaterstück „Schöne neue Welt Kapitel 1“. Seit September 2016 proben die Schülerinnen und Schüler der DAZ (Deutsch als Zweitsprache)-und beschäftigen sich anlässlich des Theaterstücks mit den Themen Zukunft, Utopie. und ihrem Leben in der alten und der neuen Heimat. Die Diplom- Theaterregisseurin Ulla Bay Kronenberger sagt: „Die Aufführung besteht schwerpunktmäßig aus den Geschichten, die die Teilnehmer erzählen. Es handelt von Flucht, Neuanfang, von der Sehnsucht nach Heimat und von dem Glauben an Zukunft und Menschheit. Zum Teil haben die Jugendlichen schreckliche Geschichten im Gepäck. Ihr größter Wunsch hier in Deutschland: Ein Leben in Frieden.“ Das Theaterprojekt „Schöne Neue Welt Kapitel 1“ haben der Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werkes im Ev.- Luth. Kirchenkreis Schleswig- Flensburg, das Berufsbildungszentrum Schleswig und die Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater in Schleswig-Holstein e. V. gemeinsam initiiert. Maike Hohmann vom Jugendmigrationsdienst, die die Koordination übernommen hat, sagt: „Ein solches Projekt trägt zur Integration bei – die Jugendlichen haben gemeinsam Spaß und lernen neue Leute kennen, setzen sich Foto: Koeneke mit ihren Geschichten auseinander und mit dem Leben hier in Deutschland.“ Dieses Projekt wird im Programm Künste öffnen Welten der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) gefördert. Die BKJ ist Programmpartner des BMBF für Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung. Die Aufführungen finden am 10., 11, und 12. Mai jeweils um 19 Uhr in der Aula (Raum B 403, 4. OG ohne Fahrstuhl) des Berufsbildungszentrums Schleswig, Flensburger Str. 19 B, statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Seite 3 Schleswig -10. Mai 2017 -Seite 3 Gute Partnerschaft: Kuratorin Dr. Ute Kuhl und Dr. Kirsten Baumann (Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte) wollen gemeinsam mit Dr. Christian Ring (Nolde Stiftung Seebüll) (v.l.) die Menschen für Noldes Kunst begeistern. Fotoss: Kleimann-Balke Nolde in der Südsee Die großePortraitwandist fürDr. UtaKuhl eines der Ausstellungshighlights.Sie zeigt,dassNoldedie Ureinwohner alsIndividuenwahrnahm. Schleswig (ckb) –Seinen Schatz glaubte er verloren, doch sieben Jahre, nach dem großen Verlust tauchte er wieder auf –ineinem Lagerhaus in Plymouth. Der Schatz, das war sein Reisegepäck, darunter 19 Gemälde und 250 kleinformatige Skizzen auf chinesischem Blockpapier. Er hatte sie separat verschiffen lassen und war selbst auf einem andern Weg in die Heimat unterwegs. Doch dann brach der Zweite Weltkriege aus und das Schiff mit seinen Arbeiten wurde im Suez-Kanal gekapert. „Es war wie ein Wunder“, kommentierte Emil Nolde später das Auftauchen dieses wertvollen Gepäcks. 1913 war Emil Nolde gemeinsam mit seiner Frau Ada als nicht-offizielles Mitglied zur ‚Medizinisch-geographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition‘ in die Südsee aufgebrochen. Während sich die Leiter der Expedition auf die Erforschung der gesundheitlichen Bedingungen vor Ort konzentrierten, lag sein Interesse darin, von der Zivilisation unberührte Natur, vor allem aber die Menschen, kennenzulernen. Was er auf dieser Reise erlebte, seine tiefen Eindrücke und die unbeschreibliche Faszination, die er für die Ureinwohner empfand, bringt die Ausstellung ‚Nolde in der Südsee‘, die jetzt auf der Gottorfer Schlossinsel zu sehen ist, den Besuchern sehr nah. Die Ausstellung, die in Kooperation des Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte, der Stiftung Rolf Horn und der Nolde Stiftung Seebüll realisiert wurde, zeigt einen Nolde, den man in dieser Fülle und Reichhaltigkeit im Norden bisher noch nie zu sehen bekam –ein echter Blockbuster für Schloss Gottorf. Sie ist eingebettet in einen Ausstellungsverbund, der den Maler anlässlich seines 150. Geburtstages in acht Ausstellungen ehrt. ‚Nolde in der Südsee‘, zusammengestellt von Dr. Uta Kuhl, zeigt vor allem Gemälde, Aquarelle und Pastellzeichnungen aus dem Seebüller Bestand. „Ich habe in Seebüll in eine Schatzkiste gesehen“, beschreibt die Kuratorin die Arbeit in den dortigen Archiven. Dort hatte sie die freie Auswahl und das nutzte sie mit viel Gespür für das Thema. Dr. Christian Ring, Direktor der Nolde Stiftung, zeigte sich beeindruckt: „Ich habe heute zum ersten Mal die Ausstellung gesehen und bin hin und weg“, gestand er. „Besonders freut mich, dass Werke zu sehen sind, die bisher noch nie gezeigt wurden –darunter 35 Bilder auf Papier.“ Er gestand, dass die Ausstellung auch ein bisschen eigennützig sei. In Seebüll hätte er die Ausstellung in dieser Umfänglichkeit allein wegen der eigeschränkten Räumlichkeiten nie zeigen können. Neben den farbprächtigen Ölgemälden sind es vor allem Aquarelle und Pastelle, die Noldes Blick auf die Ursprünglichkeit der menschlichen Seins widerspiegeln. D ie Aquarelle malte er mit wenigen schnellen Pinselstrichen, als wacher und aufmerksamer Beobachter –für alle Fälle immer seine Frau Ada und eine entsicherte Pistole hinter sich wissend. Die Ausstellung ist bis zum 3. September in der Reithalle und der Stiftung Horn zu sehen. Sie wird von einem umfangreichen Programm begleitet, dass unter www. nolde-im-norden.de abgerufen werden kann. Dort erhält man auch Informationen zu den anderen sieben Ausstellungsorten des Ausstellungsverbundes. Ein Audioguide für Kinder und Erwachsene führt durch die Ausstellung, indem Emil und Ada Nolde ihre Reiseeindrücke schildern. Archäologische Fundbestimmung Schleswig (mm) –Die Stiftung Landesmuseen bietet auch in diesem Jahr regelmäßig die Möglichkeit, private archäologische Funde durch einen Experten begutachten zu lassen. Der nächste Termin dafür ist Mittwoch, 17. Mai, von 16 bis 17 Uhr. Dabei profitieren die Finder von dem neuen Wissen zu ihren Schätzen, die Landesmuseen erhalten Daten über bisher vielleicht unbekannte Objekte und Siedlungsplätze. Die Fundstücke und -umstände werden dokumentiert. Wer seine Sammlungsfunde abgeben möchte, kann dies natürlich gerne tun. Termin: Mittwoch, 17. Mai 2017, 16 Uhr Treffpunkt: Balkonzimmer Schloss Gottorf (Weg wird ausgeschildert) Kosten pro Person: 2Euro Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. online: www.moinmoin.de Einfach wissen, was los ist! Täglich online, täglich aktuell –und näher dran am Geschehen. und auf facebook: www.facebook.com/ MoinMoinWochenzeitung Außergewöhnliche Musik zum Muttertag im TiLo Schleswig (mm) –Wieder einmal bietet der Treff im Lollfuß zum Muttertag etwas Besonderes zum monatlichen Sonntagsfrühstück. Am 14. Mai von 10 bis 13 Uhr können Familien in lockerer Atmosphäre ein schönes Frühstück genießen und sich dann von dem Duo Nordic Sunset verzaubern und mitreißen lassen. Hinter dem Namen Nordic Sunset verbergen sich zwei erfahrene Musiker, die sich in ihren besten Jahren zusammen getan haben. Ihre bisherigen musikalischen Werdegänge, die unterschiedlicher nicht sein können, sind so miteinander verschmolzen. Das Duo präsentiert ein musikalisches Kleinkunstprogramm, das abwechslungsreicher nicht sein kann und vor allem die Herzen berührt. Verschiedene Gitarren kombiniert mit Klarinette, Flöte, Klavier, Keyboard, Akkordeon und einigem mehr sowie Gesang lassen immer wieder unterschiedliche Klangfarben entstehen. Der spannende Mix aus den mannigfaltigen Stilrichtungen verspricht erfrischenden Hörgenuss. Ob Folk, Klassik, Klezmer oder Pop-Evergreens, ob skandinavisches Liedgut auf Schwedisch oder Samisch, ob fetzige Songs aus „Plattdeutschland“ oder dem Rest der nördlichen Hemisphäre –Gela und Dedl lassen sich musikalisch in keine Schublade stecken und überraschen immer wieder aufs Neue. Die Besucher erwartet das Unerwartete! Einlass: 9.45 Uhr; Frühstücksbuffet 8Euro, für die Musiker wird eine Spende erbeten. Umzüge und Lagerung seit 1896 Königsstraße 31 ·24837 Schleswig Tel. 04621-25144 ·Fax 04621-20962

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