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MoinMoin Flensburg 48 2022

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AUS DER REGION

AUS DER REGION Flensburg - 30. November 2022 - Seite 8 Übergangswohnung für Familien in Not Flensburg (mm) – Schutzengel bietet seit Oktober eine Notfall-Übergangswohnung an. Hier finden Familien in akuter Notlage nach dem „Housing- First-Konzept“ Schutz und Unterstützung auf ihrer Suche nach einer eigenen Wohnung. In Flensburg besteht seit Jahren ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Inflation und Energiekrise verschärfen diese Problematik drastisch. Insbesondere jungen und belasteten Familien droht derzeit der Wohnungsverlust nach Überschuldung aufgrund der gestiegenen Lebensunterhaltungskosten. Eine plötzliche Obdachlosigkeit bedeutet für Eltern und Kinder immensen Stress und kann die Gesundheit und Sicherheit der Familien massiv gefährden. Mit der neuen Notfall-Wohnung kann Schutzengel schnelle Hilfe leisten. Fachkräfte der Organisation betreuen die Betroffenen in familiengerechter Umgebung und begleiten sie auf dem Weg zu einer passenden Lösung. Während der einjährigen Laufzeit des Projektes kümmert sich Schutzengel um die Verwaltung der Notfall-Wohnung. Eine Crowdfunding-Kampagne soll Miete und Ausstattung decken. Werden die Ziele der Kampagne übertroffen, fließen die Überschüsse in eine Verlängerung des Projekts. Schutzengel ist eine gemeinnützige Organisation der Frühen Hilfen. Ein multiprofessionelles Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden bietet an mehreren Standorten in Schleswig-Holstein freiwillige und niedrigschwellige Unterstützungsmöglichkeiten, Gesundheitsförderung sowie alltagspraktische Hilfen für Schwangere und Familien mit kleinen Kindern. Ziel ist ein gesunder Start ins Leben für jedes Kind. Spenden sind über die Webseite „Wir bewegen SH“ willkommen. Foto: Schutzengel Flensburg (mm) – Die Stadt Flensburg wurde mit dem Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Damit würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die kommunale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zum Ziel hat. Mit dem Erhalt des Siegels bekennt sich Flensburg dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und stellt sich zugleich einem regelmäßigen Prüfverfahren. Das Siegel vergibt der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen. Es ist Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Stadt zu mehr Kinderfreundlichkeit und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Oberbürgermeisterin Simone Lange äußerte sich begeistert: „Ich freue mich sehr, dass wir heute das Siegel ‚Kinderfreundliche Kommune‘ vom Verein entgegennehmen dürfen. Nach dem umfangreichen Entwicklungsprozess des Aktionsplans ist dies ein wichtiger Meilenstein für uns als Kommune und gleichzeitig der Startschuss für die Umsetzungsphase. Durch gezielte Maßnahmen werden wir die Rechte der Kinder in unserer Stadt sichtbarer machen. Hierfür ist maßgeblich entscheidend, die Kinderfreundlichkeit im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention in der Verwaltung, der Öffentlichkeit und relevanten Institutionen weiterzuentwickeln. Diese Aufgabe ist wichtiger Baustein unseres Aktionsplans.“ Flensburg erhält Kinder-Siegel Felix (9), Jakob(7) und Johann (7), der den „Bürgermeisterhut“ der Ministadt trägt, mit dem Siegel. Jugend- und Familienstaatssekretär Johannes Albig sagte: „Kinderrechte in allen Bereichen des Verwaltungshandelns in den Fokus zu rücken, ist ein Schlüsselfaktor für eine kinderfreundliche und attraktive Stadtentwicklung. Flensburg hat das erkannt und sich auf den Weg gemacht, einen verbindlichen Aktionsplan zur Umsetzung der Kinderrechte zu entwickeln. Das ist großartig und wird heute mit der Siegelübergabe belohnt.“ „Bereits seit vielen Jahren spielt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Flensburg eine große Rolle und ich bin gespannt,wiesichdieVorreiterrolle als erste offizielle ‚Kinderfreundliche Kommune‘ in Schleswig- Holstein in den nächsten Jahren Foto: Stadt Flensburg auswirken wird. Wir unterstützen die Stadt dabei durch Projektförderungen und stehen jederzeit gerne beratend zur Seite“, führte der Staatssekretär weiter aus. Peter-Matthias Gaede, Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF, beglückwünschte die Stadt Flensburg im Namen des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V. zur Verleihung des Siegels: „Flensburg hat bedeutsame Prozesse für die Stärkung von Kinderrechten auf kommunaler Ebene angestoßen. Bereits der geplante Maßnahmenkatalog wurde unter Einbeziehung von Jugendlichen erarbeitet. In einem nächsten Schritt wird es nun darum gehen, den Aktionsplan mit Leben zu füllen und erfolgreich umzusetzen. Dafür sollen ein Jugend- und ein Kindergremium gegründet und deren Stimme in der Kommunalverwaltung gestärkt werden. Wir begrüßen insbesondere, dass die Stadt öffentliche Räume kinder- und jugendfreundlicher und zugleich familienfreundlicher gestalten und die Öffentlichkeitsarbeit für und mit Kindern und Jugendlichen verbessern will. Wir sind gespannt auf die nächsten Jahre und gratulieren Flensburg zum Erhalt des Siegels.“ Die zuständigen Sachverständigen des Vereins Kinderfreundliche Kommunen, Waldemar Stange und Bernward Benedikt Jansen sagten: „Die Stadt Flensburg ist seit Beginn der Kinder- und Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein ein ‚Leuchtturm‘ und durchaus auch ein ‚Fels in der Brandung‘. Mit der Entscheidung, nun durch das Siegel ‚Kinderfreundlichen Kommune‘ die Kinderrechte auf kommunaler Ebene glaubwürdig zu verankern und eine nachhaltige und breite Basis dafür bereitzustellen ist ein konsequenter Schritt, der Flensburg an die Spitze der Bewegung führen wird“. Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ läuft vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird nach einer Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach dem Beschluss des Aktionsplans durch den Stadtrat prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden drei Jahre.

Zwei Weltumrundungen für den Klimaschutz! Flensburg (mm) – Auch in diesem Jahr kann der Klimapakt Flensburg mit dem Ergebnis seiner alljährlich stattfindenden Radelkampagne „Wir radeln zur Arbeit/Schule/Campus!“ ein außerordentlich gutes Ergebnis verzeichnen: 171 Teams bzw. 568 Radfahrer – von insgesamt 60 Unternehmen, 15 Schulen und dem Campus – fuhren in dem Zeitraum von September bis Oktober insgesamt 90.047 Kilometer mit dem Rad. Dies entspricht einer Länge von mehr als zwei Weltumrundungen! Und auch Rund 70 Teilnehmer der Abschlussveranstaltung in der Phänomenta freuten sich über einen unterhaltsamen Abend. Foto: Klimapakt Flensburg e.V. die damit verbundene CO2- Einsparmenge kann sich sehen lassen: Die CO2-Reduktion – im Vergleich zur Autonutzung im AUS DER REGION Flensburg - 30. November 2022 - Seite 9 gleichen Zeitraum – beträgt rund 16,5 Tonnen oder bildlich ausgedrückt: Rund 157.000 Umzugskartons! „Wir freuen uns jedes Jahr über die große Resonanz unserer Radkampagne. Fahrradfahren ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Energiewende und es sollte für alle Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit bestehen, sich im vorhandenen Verkehrsraum frei zu bewegen“, so Jürgen Möller (Klimapakt-Vorsitzender). Diesjähriger Spitzenreiter der Aktion war wieder einmal die Eckener-Schule Flensburg, die mit 9 Teams und 35 Teilnehmenden 7.207 Kilometer radelten und dabei über 1.336 kg CO2 einsparten. Gewinner des „Campus-Battles“ ist die Europa- Universität Flensburg, die mit 11 Teams im Kampagnenzeitraum 1.746 Kilometer erradelte und damit gegenüber der Hochschule Flensburg den alljährlichen Wanderpokal gewonnen hat. Bei der obligatorischen Abschlussveranstaltung in der Phänomenta mit rund 70 Teilnehmern gab es auch viel Grund zur Freude: Neben der Präsentation der Kampagnenergebnisse und unterhaltsamen Radkurzfilmen wurden viele attraktive Preise verlost oder für besondere Kilometerleistungen vergeben. Nicht zuletzt erhielt die Aktion eine bundesweite Auszeichnung als „best-practice-Projekt“ für den kommunalen Klimaschutz seitens des Bundesumweltministeriums. Mehr Informationen: www.klimapakt-flensburg.de. - Anzeige - Guter Geschmack ist kein Zufall: REWE begeistert mit Expertise an der Frischetheke Flensburg (mm) – Mehr als nur Meister ihres Faches: Rasmus Wilhelm und Bianka Brycker vom REWE Markt Flensburg in der Friesischen Straße 150 sind wahre Experten an der Frischetheke. Wenn es um die Themen Fleisch, Wurst und Käse geht, sind die Kundinnen und Kunden hier genau an der richtigen Adresse. Fleischermeister Rasmus Wilhelm ist frisch gebackener Fleisch Sommelier und ist seinem Ziel, eines Tages als Fachberater tätig zu sein, wieder einen Schritt nähergekommen. „Man lernt schließlich nie aus und ich gebe mein Wissen gerne an unsere Kundinnen und Kunden weiter“, erzählt der 31 Jahre junge Mann. Die exzellente Beratung zählt auch zu den Dingen, welche die Kund:innen an den REWE Bedientheken so schätzen. Egal, ob es um Zubereitungstipps, Haltungsstufen oder Special Cuts geht. Das sieht auch Rasmus Wilhelm so. „Wir sind ein Team aus Fachkräften, da macht die Zusammenarbeit wirklich Spaß.“ Kein Wunder, denn regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen sind bei REWE selbstverständlich. Fast alle Abteilungen sind mit Meisterinnen oder Meistern besetzt. Auch Kollegin Bianka Brycker hat Anfang des Jahres ihre Weiterbildung zur Käse Fromelière gemacht und damit ihr bereits großes Fachwissen noch vertieft. „Käse ist meine Welt“, schwärmt die 53-Jährige. Was ihr an ihrem Beruf am meisten gefällt? „Neben den Umgang mit unseren Kundinnen und Kunden ist es die unendliche Vielfalt an Käsekreationen. Wir bieten nicht nur ein sehr abwechslungsreiches Sortiment, sondern auch viele selbsthergestellte Spezialitäten wie Frischkäsevarianten, Salate oder La Flutes.“ Da ist für jeden Geschmack etwas dabei – und gekostet werden darf auch immer. Mit Blick auf das Weihnachtsfest hat die Käse-Expertin natürlich auch einen Tipp: „Käseliebhabern empfehle ich natürlich ein Käse Fondue. Hier berate ich unsere Kundinnen und Kunden selbstverständlich gerne bei der Auswahl des richtigen Käses.“ Kollege Rasmus Wilhelm mag es da schon etwas klassischer: „Zu Weihnachten gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten. Mein persönlicher Favorit sind Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln oder Klößen.“ Wenn Sie noch leckere Ideen fürs Fest brauchen, dann lassen auch Sie sich von der Vielfalt der REWE Frischetheken inspirieren und probieren Sie die Spezialitäten aus eigener Herstellung. Unsere kompetenten Teams stehen Ihnen immer gerne mit Tipps und Empfehlungen zur Seite. Übrigens: In den Service-Abteilungen bildet REWE auch aus. Wer Lust auf einen tollen Beruf mit jeder Menge Abwechslung und Weiterbildungsmöglichkeiten hat, sollte sich jetzt bewerben. Mehr Infos unter karriere. rewe.de Fleischermeister Rasmus Wilhelm. Fotos: REWE

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