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MoinMoin Flensburg 46 2017

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-Anzeige- D Flensburg -15. November 2017 [Alt]tag genießen... Herbstbasar im Servicehaus Flensburg (mm) -Das Servicehaus Friesischer Berg lädt herzlich ein zum Herbstbasar im AWO Stadtteilcafé am 18. November in der Mathildenstr. 22, in Flensburg. Von 10 bis 16.30 Uhr präsentieren verschiedene Aussteller Herbstliches, Weihnachtliches und Kunterbuntes zum Verkauf. HEUCHERT SANITÄR Alles aus einer Hand! Glücksburg/Flensburg Tel. 04631/8612 ·0170/2339284 Der Partner für Ihr neues barrierefreies Bad!!! Hier finden sich kreative Ideen zur Dekoration und zum Verschenken. Auf die regulären Angebote des Stadtteilcafés muss dabei nicht verzichtet werden. Mittags kann wie gewohnt zwischen zwei Gerichten gewählt werden und zur Kaffeezeit wird ein Kuchenbuffet angeboten. 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Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015. „Das Risiko einer Influenzaerkrankung sollte vor jeder Saison ernst genommen werden“, betont Lothar H.Wieler, Präsident des Robert Koch- Instituts. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Ältere und chronisch Kranke. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zusolchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend, wie eine im Epidemiologischen Bulletin Anfang 2016 veröffentlichte Auswertung zeigt. Bei Senioren lag die Impfquote im Winter 2014/2015 demnach bei 36,7 Prozent, das ist der niedrigste Stand seit der Saison 2008/2009. Da sich Influenzaviren kontinuierlich verändern, spricht die WHO jährlich eine Empfehlung für die Zusammensetzung des jeweils aktuellen Impfstoffes aus. Esist daher notwendig, die Effektivität der Impfung gegen saisonale Influenza jährlich neu zubestimmen. Die Impfeffektivität gegen eine laborbestätigte Influenzaerkrankung scheint nach Berechnungen des Robert Koch-Instituts, die im Influenzasaisonbericht enthalten sind, in der Saison 2015/16 niedrig bis moderat gewesen zusein. In anderen Saisons war die Effektivität meist höher und lag zwischen 40 und 60 Prozent. Trotz der schwankenden Effektivität ist die Impfung die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Influenza-Infektion. Neben der Impfung sind insbesondere für Gruppen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko, weitere Maßnahmen empfohlen. Impflücken zu schließen und Wissen über die Erkrankung zu fördern, ist das Ziel der gemeinsamen Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des RKI. Werkfoto: RKI Wer badet oder duscht, setzt sich immer dem Risiko eines Sturzes aus. Vor allem, wenn der hohe Rand der Badewanne den Ein- und Ausstieg erschwert. Ein Umbau der alten Wanne zur Dusche kann das Problem lösen. Auf der gesamten Fläche, die bis dato von der Badewanne eingenommen wurde, entsteht an nur einem Werktag eine geräumige Duschkabine, in die nicht nur Best Ager problemlos hinein- und wieder hinausspazieren können. Für Pflegebedürftige und deren Angehörige gilt auch mit den neuen Pflegegraden: Wohnumfeldverbesserungen werden mit bis zu 4.000 Euro gefördert. Werkfoto: Tecnobad Pflegepreis für Bauernhofprojekt Kiel/Berlin (mm) –Auf der Berliner Pflegekonferenz wurde im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung am der Marie Simon Pflegepreis 2017 vergeben. Eine fachkundige Jury wählte als diesjährigen Preisträger aus vielen Bewerbungen das Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V./ Selbsthilfe Demenz aus, das in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Schleswig- Holstein Bauernhöfe zu Orten für Menschen mit Demenz umgestaltet. Mit dem Marie Simon Pflegepreis werden in Kooperation mit dem Deutschen Städteund Gemeindebund jährlich besonders innovative Pflegeprojekte ausgezeichnet. Die eingereichten Projekte sollen als Motivation und Vorbild für Andere in der Pflege dienen. Die Ausschreibung möchte seit 2014 den gesellschaftlichen Gedanken befördern, älteren und pflegebedürftigen Menschen die Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen, sie nicht zu isolieren sondern in die Gemeinschaft zu integrieren. Idee des Bauernhofprojektes ist es, Höfe zu gewinnen, die Menschen mit Demenz Orte in Gemeinschaft mit Mensch und Tier, zum Entdecken, Austauschen, Anpacken und Entspannen bieten. Das kann für ein paar Stunden im Rahmen eines Ausflugs- und Kaffeeprogramms sein oder auch tageweise, selbst längerfristige Wohnprojekte sind denkbar. Durch den Zusammenschluss der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein mit ihrem Kompetenzzentrum Demenz und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein bringen zwei landesweit agierende Organisationen ihre jeweiligen Kenntnisse und Kontakte optimal ein. Das Erreichen der Landwirte, die fachliche Beratung zu Demenz und den Voraussetzungen für Hilfs- und Entlastungsangebote sind so von Anfang an und kontinuierlich gewährleistet. Im Februar 2015 startete das Bauernhofprojekt mit einer zweitägigen Fortbildung für interessierte Landwirte. Im September 2015 gelang die Aufnahme in das Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Seitdem haben 24 Betriebe eine individuelle Hofberatung erhalten. Vier bieten bereits ein anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot, weitere sind kurz vor dem Abschluss. Unter dem Motto „Torte geht immer“ wurden zudem Anfang 2017 Betreiber von Bauernhofcafés geschult. „Ausgefallene Ideen, wie diese sind ein Baustein, um Versorgungslücken im ländlichen Raum zu schließen und pflegende Angehörige zu entlasten.“ sagt Ralf Labinsky, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Schleswig- Holstein. „Mit dem von Land und Spitzenverbänden der Pflegekassen geförderten Kompetenzzentrum Demenz, haben wir das Personal und DieNominierten fürden Marie Simon Preis 2017 und diePreisträgerinnen4.von linksCarolaSchunorth, Kompetenzzentrum Demenz, mittig Anneke Wilken, Kompetenzzentrum Demenz, Heiderose Schiller, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und Maria Nielsen, Beratungscoachfür Höfe. Foto: Berliner Pflegekonferenz/allefarben-foto.com den Spielraum modellhaft solche Beispiele umzusetzen.“ Und Anneke Wilken vom Kompetenzzentrum Demenz, die den Preis zusammen mit den Kooperationspartnern in Berlin entgegennehmen durfte, ergänzt: „Wir sind dankbar für diese bundesweite Anerkennung unseres Projektes, wissen aber, dass wir auch nach fast drei Jahren immer noch am Anfang des Wegesstehen. Was wir suchen, sind Freiwillige, die Fahrdienste anbieten und Mund zu Mund Propaganda für mehr Besucher. Den beteiligten Landwirten und Ehrenamtlichen wünschen wir gemeinsam mit ihren Gästen viele bereichernde Momente.“ Um Hemmschwellen und Vorteile des Bauernhofprojektes herauszuarbeiten und für Interessierte transparent zu machen, begleitet die Abteilung „Pflegewissenschaftlicher Versorgungsforschung“ der Universität Bremen das Projekt. Mehr über das Projekt und die beteiligten Höfe: http://www.demenz-sh.de/ hilfen-vor-ort/bauernhoefeals-orte-fuer-menschen-mitdemenz/

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