Aufrufe
vor 3 Jahren

MoinMoin Flensburg 36 2018

  • Text
  • Flensburg
  • Flensburger
  • September
  • Stadt
  • Haus
  • Zeit
  • Sucht
  • Geschichte
  • Region
  • Husum
  • Moinmoin

Sport Die Mannschaft des

Sport Die Mannschaft des SC Weiche Flensburg 08 feiert im Manfred-Werner-Stadion den DFB-Pokalsieg über den VfL Bochum. Foto: Philippsen Weiche daheim gegen Werder Flensburg (lip) – Lange wurde über den möglichen Spielort spekuliert, nun steht fest: Das Spiel zwischen dem SC Weiche Flensburg 08 und dem Fußball-Bundesligisten SV Werder Bremen in der zweiten Runde des DFB-Pokals soll Ende Oktober im heimischen Manfred-Werner Stadion in Flensburg ausgetragen werden. Darauf hatten sich die Verantwortlichen des Regionalligisten und die Stadt Flensburg bei ihren Beratungen am Freitag verständigt. Der Verein hatte schon unmittelbar nach der Auslosung, der der 1:0-Sieg gegen den VfL Bochum am 19. August vorausgegangen war, auf ein „echtes“ Heimspiel gedrängt. Nun hat sich auch die Stadt klar zum Spielort Weiche bekannt. „Beide Seiten haben den klaren Willen gezeigt, die noch ausstehenden Aufgaben gemeinsam zu lösen, damit dieses Spiel mit bis zu 5.000 Besuchern stattfinden kann“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Stadt Flensburg und des SC Weiche Flensburg 08. Dabei gehe es vor allem darum, an diesem Tag ein Spiel zu ermöglichen, dass neben Spielern, Verein und Fans auch den Anwohnern rund um den Spielort gerecht werde. Fragen zu den Bereichen Licht, Lärm, Sicherheit und Verkehr müssten dabei abschließend geklärt werden und würden nun kurzfristig weiter besprochen. „Wir wissen, dass die Durchführung eines Spiels von der Größenordnung kein Selbstläufer ist. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir es gemeinsam schaffen werden, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Flensburg ein Fußball-Highlight erleben kann“, erklärte Sportdezernent Stephan Kleinschmidt. Beim SC Weiche Flensburg 08, der am Sonnabend im Manfred-Werner-Stadion in mit einem 1:0 gegen den VfL Oldenburg den nächsten Regionalliga-Sieg verbuchen konnte, wächst die Vorfreude auf das große Fußball-Event: „Wir sind glücklich, dass wir für unsere Jugend und alle Fußballfans aus Flensburg und Umgebung dieses Spiel hier zu Hause durchführen können“, freute sich SC Weiche 08-Geschäftsführer Harald Uhr. Gespielt wird voraussichtlich am 31. Oktober, der genaue Termin und die Uhrzeit für das Werder-Spiel wurden vom DFB aber noch nicht bestätigt, so dass der Kartenvorverkauf noch nicht beginnen kann. Jerrishoe (ksi) – Bereits seit ihrem vierten Lebensjahr sitzt die 16-jährige Giulia Maria Schöttler aus Jerrishoe im Sattel und ist seither eine begeisterte Reiterin. Ihr Trainingsfleiß und ihre Freude am Reiten kennen keine Grenzen. Ihre unzähligen Erfolge haben sie längst zu einer festen und bekannten Größe in den regionalen Pferdesportkreisen – und darüber hinaus – gemacht. Aktuell wartet eine ganz große Herausforderungen auf die junge Springreiterin aus Jerrishoe: Nach ihrer Teilnahme am Bundeschampionat in Warendorf freut sie sich nun auf die Teilnahme an der Deutsche Jugendmeisterschaft (DJM) vom 7. bis 9. September in München. „Wenn ich das schaffe, bin ich deutsche Jugendmeisterin“, träumt Giulia Maria Schöttler vom ganz großen Erfolg. Ohne die Unterstützung ihrer ganzen Familie wären alle ihre Erfolge gar nicht möglich, so Giulia, die zusammen mit ihren Eltern und Großeltern sowie ihrem Bruder, ihren Ponys und den Hunden, Katzen und einen Hahn mit seinen Hühnern, auf dem Pferde- Hof Absalons lebt. Trainiert wird Giulia von ihren Eltern Petra und Michael. Bruder Philip stellt ihr sein Pony „Hidalgo“ zur Verfügung und Tante Claudia Koch ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. So hat sie zum Beispiel für Giulia eine eigene Homepage (www.giulia-maria-schoettler.de) erstellt und pflegt diese mit aktuellen Daten. Auch die Ponys haben hier ihre „eigenen“ Seiten. Neben dem Pony „Manni“ (Züchter und Besitzer ist Yvonne Hensen aus Jübeck), reitet Giulia unter anderen die Ponys „Chardonnay Deluxe“ (Besitzer: LP Pferdemanagment aus Bienenbüttel), „Gino Boy N“ (Züchter und Besitzer: Gestüt Nordland Kerstin Hansen-Baig, Großenwiehe) und „Jango“ (Züchter und Besitzer ist J. H. Wollesen, Süderlügum). Jeden Herbst werden auf den Bundeschampionaten in Warendorf 21 Topnachwuchspferde und -ponys aus deutscher Zucht in verschiedenen Disziplinen und Altersklassen zu Bundeschampions gekürt. Auch in diesem Jahr verwandelte sich das Gelände rund um das „DOKR- Bundesleistungszentrum“ in Warendorf in eine riesige Schaubühne für die besten Nachwuchspferde Deutschlands. Wer mit seinem talentierten Nachwuchspferd aus deutscher Zucht zu den Bundeschampionaten nach Warendorf möchte, muss sich dafür im Laufe der Saison qualifizieren. Die talentierte Springreiterin Giulia Maria Schöttler schaffte das gleich mit drei Ponys. „Mit Gino Boy, Chardonnay Deluxe und Jango habe ich für alle drei eine Qualifikation für das Bundeschampionat bei den 5-jährigen bekommen“, sagt die junge Amazone voller Stolz. Auch ihre Eltern sind sehr stolz auf ihre Tochter. „Zwei Ponys kamen mit einer Schleife nach Hause. Nur Gino Boy N konnte sich bis ins Finale behaupten – für Jango und Chardonnay Deluxe langte es leider nicht. Im Finale war das Glück nicht mehr auf Giulias Seite, aber da waren auch nur noch die besten 15 Ponys am Start, immerhin gehörte er dazu und das war eine tolle Leistung“, berichtet ihre Mutter, Petra Schöttler, über Warendorf. „Wir unterstützen sie, wo wir nur können. Aber manchmal müssen wir sie auch bremsen, damit andere wichtige Dinge nicht vernachlässigt werden“, sagt Mutter Petra. So müsse Giulia zum Beispiel die Herausforderungen der Schule und das Reiten zeitlich aufeinander abstimmen. Auch müsse noch Zeit für andere Hobbys und für Freunde bleiben. Tatsächlich schafft es die begeisterte junge Reiterin, alles unter einen Hut zu bringen. „Neben meinem großen Hobby Reiten schwimme ich gerne und fahre auch gerne Snowboard“, sagt Giulia, räumt aber auch ein, dass hierfür nicht viel Zeit zur Verfügung steht. Auch die Gelegenheiten für ein Treffen mit Freunden seien eher selten. Flensburg - 5. September 2018 - Seite 6 Giulia träumt vom DM-Titel Giulia Maria Schöttler nimmt mit Hengst „Manni“ an der Deutschen Jugendmeisterschaft in München teil. Foto: Kasischke Daran wird sich auch in den kommenden Wochen nichts ändern, denn für Giulia geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Bundeschampionat in Warendorf, geht es nahtlos weiter zur Deutschen Jugendmeisterschaft vom 7. bis 9. September in München. Hier geht sie mit Pony „Manni“ an den Start. „Nach einem Stollentritt beim internationalen Einsatz im französischem Fontainebleau hatte man sich geeinigt, dass wir ihn trotzdem über die ländlichen Turniere auf die Sichtungen zu DJM vorbereiten durften”, freut sich Giulia Maria. Mehrere Siege und Platzierungen in L und M Springen brachten wieder Ruhe und Routine. „Beide Sichtungen, in Fehmarn und Süderbrarup, liefen einwandfrei. Danach kam zur Freude der Kaderreiterin das offizielle Go vom Landessportverband“, erzählt Petra Schöttler. In vier Altersklassen – Children (12 bis 14 Jahre), Ponyreiter (bis 16 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre), Junge Reiter (bis 21 Jahre) – werden auf der Olympia- Reitanlage in München-Riem die Meistertitel ermittelt. „Das wird eine anstrengende – aber hoffentlich schöne Zeit – die viel abverlangt“, sagt Petra Schöttler. Der Betrieb zu Hause muss gepasst werden, die Eltern müssen sich frei nehmen „und vor allem muss die Alexander-Behm- Schule Tarp mitspielen“, so Petra Schöttler. Neben ihren Eltern wird Giulia Maria zur DJM von Andreas Nissen vom „Reit- und Fahrverein Großenwiehe“ als Trainer begleitet. „Er wird sie mit Rat und Tat unterstützen und ein ruhiger Pol an ihrer Seite sein“, sagt Petra Schöttler. Giulia selbst ist sehr dankbar und glücklich, dass sie so viel Unterstützung durch die Pferdebesitzer, Eltern und Großeltern sowie Sponsoren, Trainer, Freunde und Schule hat. „Selbst wenn es nicht für einen Titel reichen sollte, wird mir meine Teilnahme an diese Highlights immer in schöner Erinnerung bleiben“, sagt Giulia Maria Schöttler. Rekorde purzeln beim Sommerlauf Handewitt (jk) – Der Handewitter Sommerlauf wurde einmal mehr mit gutem Wetter bedacht – und mit einer hervorragenden Resonanz. 1.240 Teilnehmer waren bei der zwölften Auflage gemeldet. „Die Sponsoren und vor allem die 140 Helfer haben voll mitgezogen“, bilanzierte Cheforganisator Kai Hensen. „Vor ihnen kann ich nur den Hut ziehen.“ Die Läufer waren flott unterwegs. Gleich vier bisherige Streckenrekorde fielen. Den Hauptlauf über zehn Kilometer gewannen der Kollunder Sören Pedersen (38:10 Minuten) und Daniela Prüß vom Borener SV (43:15 Min.). Bürgermeister will nächstes Jahr mehr trainieren Beim Jedermannlauf über 5.000 Meter war auch Bürgermeister Thomas Rasmussen auf der Strecke. „Ich bleibe dran und werde vor dem nächsten Mal mehr trainieren“, kündigte er an. Diesmal erreichte er nach 36:55 Minuten das Ziel an der Wikinghalle. Dort warteten auf Athleten und Zuschauer viele Überraschungen. Auch ein Stand der „Moin Moin“ war aufgebaut. Das Gewicht eines Zeitungspakets (7445 Gramm) war zu schätzen. Lina Stephan kam sehr nah dran und gewann einen Event-Gutschein im Wert von 50 Euro. Ein Video und eine Fotogalerie vom Handewitter Sommerlauf finden Sie im Internet unter www.moinmoin. de/galerien Foto: Kirschner

MoinMoin