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MoinMoin Flensburg 28 2021

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Flensburg - 14. Juli 2021 - Seite 2 Flensburg (mm) – Der Verein Flensburger Norden wird – in Zusammenarbeit mit den Vereinen Musikerstammtisch, Creacult und 8001 – diesen Sommer zum vierten Mal die Kulturwoche im Flensburger Norden veranstalten. Letztes Jahr musste sie coronabedingt ausfallen, dieses Jahr hoffen SEITE 2 Industriemuseum muss Fundstück zurückgeben Diese Informationen habe das Museum über das Auswärtige Amt bekommen, zu dem Kontakt aufgenommen worden war, um die Situation zu klären. „Da wir das Exponat und auch die tolle Geschichte und Harrislee (lip/mm) – Keine guten Nachrichten aus derm Industriemuseum Kupfermühle: Das Yellow-Metall-Blech der Bark „Volo“, das von Privatpersonen an einem südafrikanischen Strand gefunden und dem Industriemuseum Kupfermühle als Schenkung zugeschickt wurde (Moin- Moin berichtete) , gehört zum südafrikanischen Kulturguterbe. „Wir sind Susanna und Pete Steenkamp hatten die verpflichtet, Yellowmetallplatte gefunden. das Exponat Foto: Industriemuseum Kupfermühle nach Absprache an das East London Museum in Südafrika zu senden, da das Blech ca. 130 Jahre auf südafrikanischen Boden gelegen hat und somit auch nach den UNESCO – Abkommen dortiges Kulturgut ist“, bedauerte Museumsleiterin Susanne Rudloff. die Zusammenhänge mit Kupfermühle gerne einem breiten Publikum zeigen wollen, hoffen wir auf eine langfristige Leihgabe oder gar eine Schenkung im internationalen Austausch“, hat Rudloff die Hoffnung auf eine Rückkehr des 1890 in der alten Crusauer Kupfer- und Messingfabrik in Kupfermühle gefertigten Schiffsteils noch nicht endgültig aufgegeben. Erstmal müsste man das Exponat aber leider zurücksenden. die Beteiligten sehr, dass die Corona-Situation weiterhin entspannt bleibt. Die Kulturwoche wird stattfinden vom 26. bis 30. Juli, das ist wie bisher auch die letzte Woche der schleswig-holsteinischen Schulferien. An jedem Abend von Montag Oberbürgermeisterin Simone Lange und Künstler „Lasse“ enthüllten das Wandgemälde bis Freitag wird ein musikalisches Programm geboten, es treten zwei bis drei regionale Bands / Gruppen / Singer-Songwriter auf in der Zeit zwischen ca. 18 und 22 Uhr. Für Getränke sorgen die Westindien-Brauerei und das Weinkontor, verschiedene Profis aus dem Stadtteil werden jeweils kleine Snacks anbieten. Das Ganze findet im mehr oder weniger offenen Zelt statt – je nach Wetter. Da der temporäre Wasserplatz am Brauereiweg nicht mehr zur Verfügung steht, wird die Foto: Nielsen Flensburger Rathaus steigt aufs Rad Flensburg (bni) – Der Rathaus- Haupteingang am Pferdewasser lacht Sommerfreude und hat einen neuen Namen: Radhaus. Mit der Wandmalerei des Künstlers „Lasse“ Makrickas setzt die Stadtverwaltung, auf Initiative von Robbe & Berking und mit vielen Partnern in der Stadt, Zeichen für eine stärkere Einbindung des Fahrrads in den Straßenverkehr und den Alltag. Mit dem Jugendstil-ähnlichen Wandgemälde (passend zur schönen Werbung in der Norderstraße und am Burgplatz) wirbt das Rathaus dafür, in die Pedale zu treten. „Wir wollen die Köpfe der Menschen erreichen,“ sagt Oberbürgermeisterin Simone Lange. Für einen langfristigen Verkehrswandel verweist sie auf den geplanten Ausbau der Mürwiker Straße und der Velorouten Richtung Schäferhaus und Handewitt. Nachdem neue Fahrradständer rund ums Rathaus hinzugekommen waren, wurde schnell klar, dass ihre Zahl nicht ausreicht, so Lange. In der Planung sind auch E- Scooter-Parkplätze in der Stadt. Die Fahrrad-Ausstellung bei Robbe & Berking am Harniskai ist noch bis Mitte September zu sehen. Sie zeigt neben exemplarischen Verkehrskonzepten aus Städten weit von Deutschland auch die Geschichte des Fahrrads anhand von zahlreichen Originalen. Katrin Storsberg und Antonia Twelkmeyer (aus dem Team von Oliver Berking) freuen sich über die große Kulturwoche im Flensburger Norden Resonanz vieler Partner vor Ort, darunter Klimapakt Flensburg, Aktionsgruppe Klima, TAFF und insbesondere Julia Born von der Ortsgruppe des VCD (Verkehrsclub Deutschland). Neben den orangen und grünen Fahrrädern, die stadtweit an eine klimafreundliche Fortbewegung erinnern, stehen für den Sommer noch viele Veranstaltungen an, u.a. auch LifeCycle-CycleLife, ein Mobilitätsprojekt des Studenten Bendix Vogel von der EU-Flensburg. Info zu Velorouten gibt es auf der Homepage der Stadt: www. flensburg.de (Verkehr und Mobilität). „Fahr Rad“ bei Robbe & Berking: https://classic-yachts. com/fahr-rad-die-rueckeroberung-der-stadt/ Veranstaltung nach schräg gegenüber verlegt, an das untere Ende des Galwik-Parks. Der Eintritt ist frei. Gesponsert wird die Kulturwoche von der Stadt Flensburg sowie vom SSF. Das komplette Programm mit allen Bands findet sich unter: http://flensburgernorden.de/ Haus der Familie macht Urlaub Flensburg (mm) – Bis zum 23. Juli bleibt das Haus der Familie mit allen Einrichtungen geschlossen. Ab dem 26. Juli ist es für weitere Informationen und Anmeldungen wieder erreichbar (0461-8693511). Nach den Sommerferien beginnt das neue Kursprogramm mit vielen neuen aber auch altbewährten Angeboten, ein buntes Programm für Jung und Alt. Impressum Herausgeber/Verlagshaus: Kopp & Thomas Verlag GmbH Am Friedenshügel 2, 24941 Flensburg Postfach 22 65, 24912 Flensburg Telefon: 0461 588-0, Telefax: 0461 588-58 E-Mail: ktv-verlag@moinmoin.de www.moinmoin.de Private Kleinanzeigen-Annahme: 0461 588-8 Verteilung: Telefon: 0461 588-0 Telefax: 0461 588-9400 Lokal-Redaktion: Flensburg: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 0461 588-300 E-Mail: krumrey@moinmoin.de Michael Philippsen (verantw.) Telefon: 0461 588-301 E-Mail: philippsen@moinmoin.de Sonderthemen/-produkte: Nicola Jahn (verantw.) Telefon: 0461 588-303 E-Mail: jahn@moinmoin.de Telefax: 0461 5889303, E-Mail: redaktion@moinmoin.de Schleswig/Angeln: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 04621 9641-18 Telefax: 04621 96419718, E-Mail: sl-redaktion@moinmoin.de Südtondern: Stefan Jonas (verantw.) Telefon: 04841 8356-77 E-Mail: jonas@moinmoin.de Vertrieb: Annette Düring Telefon: 0461 588-400 vertrieb@moinmoin.de Geschäftsführung: Mathias Kordts (v.i.S.d.P.) Auflage (print + digital) Flensburg................ 79.000 Expl. Südtondern .............. 16.400 Expl. Schleswig/Angeln......38.300 Expl. Gesamt ..................133.700 Expl. Nachdruck oder Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlages. Anzeigenentwürfe des Verlages sind urheberrechtlich geschützt. Keine Gewährleistung für die Richtigkeit telefonisch und digital übermittelter Anzeigen, Änderungen oder Druckfehler. Anzeigeninhalte in der Verantwortung der Auftraggeber. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. Die Verteilung erfolgt kostenlos an alle erreichbaren Haushalte im Verbreitungsgebiet. Ein Anspruch auf Belieferung besteht nicht. Anzeigen-Preisliste Nr. 44 vom 1.1.2021. Handelsregister Flensburg HRB 703.

SEITE 3 Flensburg - 14. Juli 2021 - Seite 3 Ute Johannsen auf dem Oberdeck der „MS Sønderborg“ Foto: Philippsen Butter bei die Schiffe! Flensburg (lip) – Ute Johannsen kann sich noch gut an die Zeit der „Butterfahrten“ erinnern. „Dreimal in der Woche bin ich mit meiner Oma mitgefahren, die an Bord immer mit ihren Damen Rommé gespielt hat“, erzählt die Flensburger Gastronomin („Hafenliebe“, „Beachclub“) aus ihrer Kindheit. Zweimal pro Woche ging es nur auf die kleine Tour nach Kollund, einmal auf die große Runde über die Außenförde. „Da wurde dann auch immer eine Stange Zigaretten mitgebracht für meinen Vater“, berichtet Ute Johannsen. Als kleines Mädchen konnte sie noch nicht ahnen, dass sie eines Tages einmal selbst stolze Besitzerin eines Butterschiffes sein würde. Seit zwei Wochen liegt die MS Sønderborg wieder an der Flensburger Schiffbrücke und damit dort, wo vor über 60 Jahren ihre Geschichte begann. Allerdings war das 1958 auf der Peterswerft in Wewelsfleth mit der Nummer 500 gebaute und 1959 im dänischen Sønderborg getaufte Schiff nur drei Jahre auf der Förde zwischen Flensburg und Sønderborg im Einsatz. Über das holländische IJsselmeer unter dem neuen Namen „My Fair Lady“ und die Kieler Förde landete das ehemalige Butterschiff, mittlerweile in „Lamara“ umgetauft, als „Ausflugsdampfer“ auf dem Greifswalder Bodden in Mecklenburg-Vorpommern. Vor fünf Jahren hatte Ute Johannsen, die als gebürtige Flensburgerin ein Faible für Schiffe hat, die alte Dame zufällig im Internet entdeckt, war aber vom damaligen Kaufpreis abgeschreckt worden. Doch die Idee eines Gastroschiffes spukte ihr seitdem im Kopf herum. „Es ist einfach schade, dass mit Ausnahme der Hafenfeste im Hafen so wenig Schiffe liegen, auf die man auch raufgehen kann. Das Die MS Sønderborg in ihrem ersten Jahr 1959. Die Sønderborg beim Einlaufen in den Flensburger Hafen ... und auf der Werft in Barth. Fotos: Ute Johannsen / facebook hört man auch immer wieder von Touristen“, sagt Ute Johannsen. Als sie im vergangenen Jahr erfuhr, dass die „Lamara“ mit einer Leckage im Rumpf auf einer Werft in Mecklenburg-Vorpommern nur noch darauf wartete Foto: Manfred Lange abgewrackt zu werden, blutete ihr das Herz. Ute Johannsen machte sich schließlich selbst auf den Weg nach Barth, um das ehemalige Butterschiff zu retten. „Da die Gefahr bestand, dass sie im Hochofen landet, musste ich einfach eine Entscheidung treffen“, berichtet die 59-Jährige. Tatsächlich konnte sie sich mit dem Eigner und der Werft finanziell einigen. Auch wenn Ute Johannsen keine genaue Summe nennen will, eines ist klar: Sie hat sich ihr „Herzensprojekt“ einiges kosten lassen, denn Fördermittel für die Restaurierung des fast fünf Jahre trockengelegten Schiffes gab es nicht. Während die Werft-Mitarbeiter sich um Maschinen und ein neues Unterwasserschiff kümmerten, hatte Ute Johannsen ein kleines Team an Helfern aus ihrem Freundes- und Mitarbeiterkreis zusammengetrommelt, die sich vor Ort an die Arbeit machten, um den Innen-, und Deckbereich wieder instandzusetzen und „aufzuhübschen“. Schließlich war die „Schwimmfähigkeit“ wiederhergestellt und die Rückholaktion konnte beginnen. Eigentlich sollte die Sønderborg auf der Rückfahrt noch die Otto-Eberhardt-Schiffswerft in Arnis anlaufen und dort zwei Wochen lang weiter flott gemacht werden. „Doch nachdem ein Schlepper den Dalben umgefahren hatte, konnte sie dort nicht festmachen“, berichtet Ute Johannsen. Stattdessen ging es in einem Stück in 22 Stunden bis nach Flensburg, wo die Sønderborg von der neuen Reederin schon sehnsüchtig erwartet wurde und seitdem viele neugierige Blicke auf sich zieht. Doch noch ist das Schiff nicht ganz fertig. Vor allem in Innern wird noch kräftig gewerkelt. Auch fehlen noch Bänke und Tische auf dem Oberdeck und die Radaranlage muss noch installiert werden. „Ich hoffe, dass wir so um den 20. Juli startklar sind“, sagt Ute Johannsen, die eine Mischung aus Event- und Gastroschiff aus der Sønderborg machen möchte. An Bord ist Platz für bis zu 110 Personen. Das Wohlwollen der Stadt hat sie bereits signalisiert bekommen, aber noch fehlen die nötigen behördlichen Genehmigungen und die Abnahme durch den „Schiffs-TÜV“ in Hamburg. Erst dann kann Ute Johannsen konkret weiter planen. So möchte sie in einer kleinen Zeremonie die „Rücktaufe“ der Sønderborg feiern, auch wenn das eigentlich nicht üblich ist. Und die Gastronomin hat noch viele weitere Ideen. Baden in Weiche Flensburg (mm) – Das Freibad in Weiche, Alter Husumer Weg, ist täglich zum Baden in zwei Schchten geöffnet: Zeitblock 1 : 13.45 Uhr - 15.45 Uhr Zeitblock 2: 16 Uhr - 18 Uhr Der Preis für ein Einzelticket beträgt 1,50 Euro. Pro Zeitfenster können bis zu 30 Personen eingelassen werden. 25 Personen können gleichzeitig das große Becken nutzen. Die Öffnung der Rutsche liegt im Ermessen der Badeaufsicht. Das Kinderbecken steht nicht zur Verfügung. Kinder unter 12 Jahre sind nur in Begleitung eines Erwachsenen zugelassen. Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten und alle Besucher müssen sich registrieren. Dies kann über die Luca-App oder schriftlich erfolgen. Im Kassen- und Kioskbereich sowie im Sanitärbereich besteht Maskenpflicht. Tickets können für den gleichen Tag gekauft werden. Bei anhaltend guten Wetter wird geraten, das Ticket am Tag vorher zu den Öffnungszeiten am Kiosk im Freibad zu erwerben.

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