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MoinMoin Flensburg 17 2017

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Seite 2 Flensburg - 26. April 2017 - Seite 2 Gute Aussichten für die Diako: (v.l.) Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, Ministerpräsident Torsten Albig und Pastor Wolfgang Boten vom Diako-Vorstand bei der Übergabe des Fördermittelbescheids auf dem Hubschrauber-Landeplatz der Diako. Fotos: Fuhrig Albig gibt Startschuss für Diako Flensburg (fu) – Der reiche Onkel kam nicht aus Amerika sondern aus Kiel, hieß Torsten Albig und war laut Vorstandsvorsitzendem Pastor Wolfgang Boten seit der Gründung 1874 der erste Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, der dem ehrwürdigen Diakonissenkrankenhaus in Flensburg seine Aufwartung machte – und das aus gewichtigem Grund. Denn der Regierungschef hatte einen Fördermittelbescheid in Höhe von gut 2,6 Millionen Euro im Gepäck, den er Pastor Boten auf dem Hubschrauberlandeplatz des Krankenhauses in luftiger Höhe überreichte. Damit ist der Startschuss für den Neubau des Flensburger Diakonissenkrankenhauses gefallen. Das Geld stammt aus dem Infrastruktur-Programm („Impuls“) des Landes und ist zunächst für die Planungskosten gedacht. Anschließend soll der erste Bauabschnitt mit über 50 Millionen Euro gefördert werden. Baubeginn ist frühestens 2019, der Neubau wird mindestens 128 Millionen Euro kosten. Insgesamt stellt das Land für Erweiterungen und Sanierungen der beiden Flensburger Krankenhäuser rund 200 Millionen Euro zur Verfügung und unterstützt damit das größte Krankenhaus-Förderprojekt im Land nach Kräften. „Es ist das größte Projekt in der 143-jährigen Geschichte der Diako“, machte Rektor Wolfgang Boten die historische Dimension der Planungen deutlich. Die Neubauten der Diako und des Franziskus-Hospitals, das drei Tage zuvor einen Förderbescheid über eine Million Euro erhalten hatte, werden zu einer deutlichen Stärkung des wichtigsten Krankenhausstandortes nördlich der Uni- Klinik in Kiel zu Gunsten der gesamten Region führen. Eine klare Absage erteilten sowohl der Ministerpräsident als auch der Vorstandsvorsitzende allen Überlegungen zum Neubau eines gemeinsamen Krankenhauses auf der „grünen Wiese“ am Stadtrand. MP kontert Kritik Mit diesem vordergründig reizvollen Projekt sei laut Albig die Rückzahlung von Fördermitteln und damit die Verschwendung von öffentlichen Mitteln in dreistelliger Millionenhöhe verbunden. „Der seit 2014 gemeinsam eingeschlagene Weg ist mit hoher Planungssicherheit verbunden und an seinem Ende steht im Klinikverbund beider Häuser eine optimale medizinische Schwerpunktversorgung für die gesamte Region“, zeigte sich der Ministerpräsident unbeeindruckt von jeglicher Kritik seitens der Politik, der Öffentlichkeit und auch renommierter ehemaliger Chefärzte. Der Neubau bei laufendem Krankenhausbetrieb wird eine große Herausforderung für alle Beteiligten und Betroffenen darstellen. Deshalb sollen schrittweise ganze Gebäudeteile ersetzt werden. Wie auch immer das neue Haus am Ende aussehen wird, eins steht schon jetzt fest: Die stadtbildprägende Diako- Kirche von 1874 soll in jedem Fall erhalten bleiben. Notdienste Mittwoch, 26. April Löwen-Apotheke, Schleswiger Str. 130, Tel. 0461 98700 Der Entwurf für den Umbau des Franziskus-Hospitals. Auch das Franziskus schmiedet Baupläne Flensburg (mb) – Eine „Bescheidkaskade“ erwartet der Geschäftsführer der Malteser Deutschland e. V., Dr. Franz Graf von Harnoncourt. Die erste Million zur Deckung der Planungskosten überreichte Landes-Gesundheitsministerin Kristin Alheit im Rahmen einer Feierstunde, an der unter anderem auch Oberbürgermeisterin Simone Lange teilnahm. Ministerin Alheit überreicht Förderbescheid Bis zum Jahr 2025 soll der Pflegekomplex zwischen Dorotheen- und Waldstraße grundlegend, auch energetisch, saniert und erweitert werden. Über 339 Betten und 37 Plätzen in der angeschlossenen Tagesklinik verfügt das zweitgrößte Krankenhaus des Klinik-Verbundes der Stadt, gegründet von 12 Ordensschwestern der Franziskaner im Februar 1864, momentan. Mehr als 30.000 Patienten besuchen die Klinik jährlich. 794 Mitarbeiter sorgen sich um Patienten und künftig noch strukturiertere klinische Abläufe. Als erstes Projekt steht Foto: Privat die Planung und Erbauung des neues 124-Bettenhauses an, der sogenannten Banane (siehe Skizze), das bis 2019 fertiggestellt sein soll. Dem ersten Scheck wird Ministerin Alheit noch viele folgen lassen können, wenn architektonische Details und der Bauablaufplan die Zustimmung des Landes finden: „Ihrem Auftrag, der Sicherstellung der Versorgung der Patienten, muss die Geschäftsführung natürlich gerecht werden.“ Eine anspruchsvolle Aufgabe, weiß der Geschäftsführer der Malteser Norddeutschland gGmbH, Klaus Deitmaring. „den Betrieb aufrecht zu erhalten, während wir die baulichen Strukturen an einen zukunftsfähigen Krankenhausablauf anpassen, ist eine sehr komplizierte Aufgabe.“ Der Operations- und Intensivbereich müssen in einem Gebäude zusammengefasst, der Altbau an der Dorotheenstraße komplett neu geplant und errichtet werden, „bis 2025 werden dann im ersten Bauabschnitt bis zu 25 Millionen, im 2. bis zu 41 Millionen aus Landesmitteln in die Erweiterung fließen.“ Donnerstag, 27. April Bismarck-Apotheke, Bismarckstr. 66a, Tel. 0461 12233 Alte Rathaus Apotheke, Musbeker Weg 1 (Harrislee), Tel. 0461 770099 Freitag, 28. April Apotheke an der Exe, Friesische Str. 60, Tel. 0461 57700 Sonnabend, 29. April Friedheim-Apotheke am Twedter Plack, Marrensdamm 12, Tel. 0461 37480 Apotheke am Holmberg, Holmberg 25 (Harrislee), Tel. 0461 77002233 Sonntag, 30. April Kreuz-Apotheke, Taruper Hauptstr. 55, Tel. 0461 9091675 Montag, 1. Mai Easy Apotheke (Flensburg Galerie), Angelburger Str. 15, Tel. 0461 48065056 Dienstag, 2. Mai Blasberg-Apotheke, Mürwiker Str. 89. Tel. 0461 314150

Seite 3 Flensburg - 26. April 2017 - Seite 3 „Wahlmesse“ zur Landtagswahl Flensburg (mm) – Am Donnerstag, den 27. April, veranstaltet die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft (GEW) von 16 bis 17:30 Uhr im Foyer der Hannah-Arendt-Schule, Friesische Lücke 17, eine „Wahlmesse“. Hierzu werden die Flensburger Direktkandidaten zur Landtagswahl an Infoständen für Gespräche zur Verfügung stehen und Infomaterial verteilen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen. EINLADUNG! 27.04. + 28.04.17 von von 10 10 bis 20 Uhr bis 20 Uhr Der Umzug ist vollbracht! Ich freue mich, Sie in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Zur Höhe 43 | Harrislee | Tel. 0461-72849 | www.cocon-lifestyle-shop.de Rhythm against Racism am 1. Mai – von links: Nicolai Ohagen, Thomas Paulsen, Sönke Scharlau, Tiemo Olsen, Paola Mai und sitzend Nigel Lehmann. Foto: Privat Rhythmus statt Rassismus Flensburg (mm) – Am Montag, den 1. Mai wird der Südermarkt gerockt! Denn nach Demo und Kundgebung gibt es „Rhythm against Racism“ – ein Musikfestival. „Wir wollen am 1. Mai tanzen und lachen und musikalisch für eine tolerante und respektvolle Gesellschaft werben – ohne Hass und Hetze“, sagt Thomas Paulsen von der DGB-Jugend, die das Event organisiert. Ab 13 Uhr werden sieben Bands auftreten. Sie bieten Musik in sämtlichen Stilrichtungen an: Rock, Pop, Blues und Rap – in deutscher und englischer Sprache und mit eigenen Texten. Mit dabei sind Paola Mei und Nigel Lehmann mit ihrer Band. KarmaKarakta. Begonnen hat sie mit Nigel Lehmann als Straßenmusikantin. Nach ihrem Auftritt bei „Rhythm against Racism“ im letzten Jahr auf dem Südermarkt nahm ihre Karriere einen rasanten Verlauf: sie gewannen einen Band-Contest, haben eine CD aufgenommen, und sie sind in diesem Jahr bereits für 30 Konzerte gebucht. KarmaKarakta waren sofort begeistert dabei, am 1. Mai mit ihrer Musik ein Statement zu setzen gegen Rassismus, Vorurteile und Ausgrenzung. Am 1. Mai auf dem Südermarkt So geht es auch Sönke Scharlau von „Down on Knees“, der mit seinem Power-Rock-Trio aus Angeln schon seit Jahren Musik macht. Für ihren Titel „Motorbike Blues“ kommt sogar ein Motorrad als Instrument zum Einsatz. Nicolai Ohagen von „The Opposite of Silence“ will mit dem Bandnamen nicht nur darauf aufmerksam machen, dass es lautstark und punkrockig zugeht. „Der Name ist Programm und bedeutet, dass wir uns musikalisch und mit unseren Texten auch in die Politik einmischen“, sagt Ohagen. Was alle drei Bands jedoch kritisieren, sind die schlechten Proberäume in Flensburg: „Die sind teuer, unflexibel – und manchmal auch feucht“. Auf dem Südermarkt treten am 1. Mai ebenfalls auf: Intercultural music project, Marten Threepwood & das Leben, Holger Burner und Flensburg Melancholie. Es gibt Infostände, interkulturelle Leckereien und ab 20 Uhr eine Aftershow Party im Tableau. Lesung: „Ich bin raus“ Flensburg (mm) – Am Donnerstag, 27. April, um 19.30 Uhr bei Bücher Rüffer, Holm 19-21, in Flensburg stellen Karin Obermark- Stell und Anette Schnoor in einer interaktiven Präsentation ihr Buch „Ich bin raus! – besser abschalten und entspannen“ vor. Die beiden Autorinnen geben in ihrem neuen gemeinsamen Werk viele Denkanstöße und Anregungen: Wie gehen Sie mit sich selbst um? Wie verhalten Sie sich in Belastungssituationen? Wie entspannen Sie am besten? Und wie können Sie verändern, was Sie gerne verändern wollen? Neben Reflexionen und Strategien stehen praktische Tipps und Übungen im Mittelpunkt der Präsentation. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Bücher Rüffer. www.hatesaul.de party@hatesaul.de Tel.: 04638/89590 oder 04638/7505 Maibaumfeste Satrup/Sterup (mm) – Am Sonntag, 30. April um 18 Uhr wird die Aufstellung des Maibaumes in Sterups Ortsmitte gefeiert. Nach der Ansprache von Bürgermeister Wolfgang Rupp wird der Maibaum von der Steruper Feuerwehr aufgestellt. Die Kinder der Kita singen Lieder und der Posaunenchor lädt alle zum Mitsingen ein. Anschließend kann man beim Klönschnack die Maibowle genießen. Auch in Satrup wird gefeiert: Begleitet vom Satruper Spielmannszug werden ab 16 Uhr die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit der Jugendfeuerwehr den Maibaum hinter dem Amtshaus aufstellen und die Krone richten.

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