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MoinMoin Flensburg 15 2017

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Wir sind stolz auf euch!

Wir sind stolz auf euch! Ford,Zur Bleiche 49 ·Tel. 99800 Jaguar &Landrover +Volvo,Liebigstr.1.·Tel. 84 0000 ihr seid Ein Wechselbad der Gefühle Flensburg/Hamburg (jk) –Für den Handball waren es sicherlich wieder zwei Festtage. Jeweils 13.200 Zuschauer strömten in die Hamburger Barclaycard-Arena, rund 1500 davon drückten der SG Flensburg-Handewitt die Daumen. Die Fans erlebten ein Wechselbad der Gefühle. Im Halbfinale putzten ihre Lieblinge den deutschen Meister Rhein- Neckar Löwen, dann verloren sie das Endspiel gegen den THW Kiel mit 23:29. Damit verpasste die SG den fünften Triumph im DHB-Pokal nach 2003, 2004, 2005 und 2015. Die mitgereisten Schlachtenbummler frohlockten im Halbfinale frühzeitig, doch erst nach 40 Minuten entwickelte sich ein nicht für möglich gehaltenes Schützenfest. So hoch hatte die SG noch nie beim Final Four gewonnen. Die Ränge skandierten: „Einmal Flensburg, immer Flensburg!“ Und immer wieder zelebrierten die Fans den Namen des Keepers: „Kevin Möller!“ Der Däne parierte in 40 Minuten 16 Spielszeneaus dem Halbfinale: DerFlensburger Rasmus Lauge(Mitte)wird vonden Löwen-spielern KimEkdahl Du Rietz(li.) undHendrik Pekeler in die Zange genommen. Fotos: Kirschner Bälle. „Das war ein fantastisches Spiel und eine fantastische Stimmung“, schnalzte SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke mit der Zunge. „Der erste Hamburger Tag war wieder einmal ein Erlebnis, nun hoffen wir auf den zweiten.“ Die Wetten suggerierten auch für das Endspiel einen positiven Ausgang. Während die „Zebras“ sich zu einem Arbeitssieg gegen den Newcomer SC DHfK Leipzig gemüht hatten, begeisterte die SG. „Das war Handball vom anderen Stern“, meinte THW-Manager Thorsten Storm. „Für -Anzeige- Flensburg -12. April 2017 -Seite 4 spitze ! uns war es letztendlich gut, denn diese überragende Leistung hat die SG noch mehr zum Favoriten gemacht.“ Die Kieler waren von jeglichem Erfolgsdruck befreit, konnten nur überraschen. Einen taktischen Winkelzug hatte THW-Coach Alfred Gislason parat. Rune Dahmke, beim letzten THW-Pokal-Coup vor vier Jahren noch als Fan auf der Tribüne, hatte bereits im Halbfinale sechs Tore erzielt –als Linksaußen. Nun bekleidete er über weite Strecken die Rolle des Rückraum-Regisseurs. „Das haben wir nicht erwartet“, gab SG-Trainer Ljubomir Vranjes zu. „Das hat den THW-Angriff schneller gemacht, worauf wir uns aber nach einer kurzen Phase einstellen konnten.“ Womit sich die SG gar nicht anfreunden konnte: die bewegliche und konsequente Abwehr der „Zebras“, zumal Torwart Niklas Landin den Schützen den letzten Nerv zog. „Wir hatten ja unsere Chancen“, sagte SG-Rechtsaußen Lasse Svan. „Aber dann war da immer wieder Niklas Landin im Weg. In dieser Form ist er der beste Torhüter der Welt.“ Die emotionale Schlüsselfigur war aber sicherlich Domagoj Duvnjak, der trotz Knieblessur seine Kieler Truppe unermüdlich nach vorne trieb. Der SG blieb nur Trübsal und die Erkenntnis, gegen einen an diesem Nachmittag einfach besseren Gegner verloren zu haben. 1.500 Fans begleiteten die SG und machten unterstützt von Trommlern lautstark Stimmung. Deprimiert: Rasmus Lauge undMattias Andersson. „Wir lassen uns nicht unterkriegen“ WOHNEN KÜCHEN SCHLAFEN Tolles Team – tolle Leistung! Behmstraße 2-4·24941 Flensburg Tel. 0461- 99058·info@m-t-moebel.de www.m-t-moebel.de Flensburg/Hamburg (jk) – Das Finale war 45 Minuten alt. Kurz vor Beginn der offiziellen Pressekonferenz steckten SG-Trainer Ljubomir Vranjes und Kapitän Tobias Karlsson die Köpfe zusammen. Was die beiden wohl zu bereden hatten? Sprachen sie die Stellungnahmen ab, erörterten sie die Gefühlslage der Mannschaft oder berieten sie ein tröstliches Abendprogramm? Zumindest waren die Statements der beiden Protagonisten relativ deckungsgleich. „Das tat weh, das war eine Enttäuschung –aber wir werden zurückgekommen, denn wir haben in dieser Saison noch etwas vor“, erklärte Tobias Karlsson. „Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir werden nach vorne schauen“, sagte Ljubomir Vranjes, um dann zu überraschen. „Heute hat sich meine Mannschaft ein Bier verdient.“ In jedem Fall möchte der Schwede sich nach Saisonende mit einem Titel verabschieden. Zwei Möglichkeiten hat er noch: die deutsche Meisterschaft und die europäische Champions League. Schnellstmöglich müssen sich die SG-Handballer den Frust entledigen und mit Elan an die nächsten Aufgaben denken. Schon am Ostersonntag geht es nach Berlin, wo in der Bundesliga die vermeintlich schwerste Aufgabe neben dem Heimspiel gegen den ärgsten Widersacher Rhein-Neckar Löwen (28. Mai) wartet. In der internationalen Königsklasse geht es am 22. und 27. April gegen Vardar Skopje um den Einzug in die Kölner Endrunde (3./4. Juni). Theoretisch könnte auch der THW Kiel den Flensburgern in beiden Wettbewerben einen Strich durch die Rechnung machen. „Ich glaube nicht, dass die SG sich in der Bundesliga noch abfangen lässt“, meint THW-Kreisläufer Rene Toft Hansen, dessen Bruder Henrik in Flensburg spielt. Mittagstisch vegan/vegetarisch Hühnchen- u. Rindfleisch* Gerichte Montag - Freitag 7. 00 € Alle Gerichte auch zur Abholung Indische Spezialitäten Rathausstr. 6·24937 Flensburg Tel.: 0461-79776232 ·Mobil: 0176-32327283 *7. 50 € zwischen ZOB und Fußgängerzone Täglich geöffnet von 11.30 -14.30 &17.00 -22.00 Uhr SG-Kapitän Tobias Karlsson und Trainer Ljubomir Vranjes bei der Pressekonferenz nach dem Finale.

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