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MoinMoin Flensburg 09 2019

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-Anzeige- Flensburg - 27. Februar 2019 - Seite 8 Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit Verletzungsrisiken bei der Arbeit Wer arbeitet, nutzt dafür oft seine Hände. Kein Wunder also, dass die Verletzungsgefahr hier besonders groß ist. „Handverletzungen rangieren in der Statistik der Arbeitsunfälle mit Abstand an der Spitze“, teilt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad mit. Ein Drittel der bei den Berufsgenossenschaften oder der privaten Unfallversicherung gemeldeten Arbeitsunfälle betrifft dieses Körperteil. Der Fuß ist ebenfalls sehr häufig betroffen. Dies ist auch der Grund dafür, dass Arbeitshandschuhe und Sicherheitsstiefel zu den meistgenutzten persönlichen Schutzausrüstungen am Aufgepasst: Ein Drittel aller Unfälle am Arbeitsplatz betrifft die Hände. Und fast immer sind mangelnde oder nicht genutzte Sicherheitsvorkehrungen und Unachtsamkeit die Ursache. Foto: Kzenon/Fotolia/randstad Arbeitsplatz gehören. Am seltensten verletzt werden übrigens Hüfte, Oberschenkel und Bauch. Was viele nicht wissen: Neben falscher Handhabung von Arbeitsgeräten führt sehr oft Routine zu Unfällen. Daher sollten Beschäftigte auch bei ständig wiederkehrenden Tätigkeiten volle Aufmerksamkeit auf die einzelnen Arbeitsgänge legen und überprüfen, ob alle Arbeitsschutzvorrichtungen an Maschinen vorhanden sind. Nicht zuletzt sind eine ausreichend große Bewegungsfläche während des Arbeitsvorgangs und der sichere Stand wichtig. Ist ein Unfall passiert, muss schnell gehandelt werden: Dazu gehört zuerst die Alarmierung des Rettungsdienstes bzw. des Durchgangsarztes bei leichteren Verletzungen. (txn) Warnschutzkleidung Kurze Tage, trübes Wetter, schlechte Sicht – jeder, der jetzt draußen, auf Straßen oder rund um eine Baustelle arbeitet, benötigt Warnschutzkleidung. „Die optimale Schutzkleidung kombiniert Sicherheit mit Tragekomfort und Ergonomie“, sagt ME- WA Produktmanagerin Silvia Mertens. Denn nur wer sich in seinem orange-roten oder gelben Outfit wohlfühlt, wird es auch konsequent tragen, weiß die Diplom-Ingenieurin für Bekleidungstechnik. Deshalb sollten die Schnitte beispielsweise durch einen flexiblen Hosenbund oder ergonomisch geformte Jackenärmel an die körperliche Tätigkeit angepasst sein. Auch eine durchdachte Ausstattung mit Taschen und Schlaufen für Handwerkszeug und andere Utensilien fördert die Akzeptanz. Warnschutzkleidung muss nach der ISO 20471 zertifiziert sein. Die Hersteller bieten unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten an: Bundjacke, Bundhose und Latzhose, in den fluoreszierenden Farben Orange-Rot und Gelb mit unterschiedlichen Kontrastfarben, jeweils zertifiziert nach ISO 20471, Klasse 2. Wird die Jacke zusammen mit Hose oder Latzhose getragen, ergibt sich Klasse 3. Da das fluoreszierende Gewebe sowie die Reflexstreifen durch Tragen, Verschmutzung und mechanische Beanspruchung langfristig in ihrer Funktion nachlassen, ist ihre regelmäßige Kontrolle buchstäblich lebenswichtig. Text/Foto: Mewa Flensburg (lip) – Das ewige Handball-Duell gegen die „Zebras“ gab es schon 1965: da spielte der damalige Flensburger Turnerbund in der Duburghalle gegen den THW Kiel. „Die Bundesliga gab es damals noch nicht, wir spielten in der Oberliga Schleswig-Holstein“, erinnerte sich TSB-Vorstandsmitglied AUS DER GESCHÄFTSWELT Duburghalle im neuen Licht Symbolische Scheckübergabe (v.l): Sönke Voss (TSB), Thomas Menke (Nospa), Sönke Voss, der alte Fotos mitgebracht hat. Und auch die Durburghalle, die früher sogar mal als Unterstand für Panzer genutzt wurde, sah da noch ganz anders aus. „Es gab nicht einmal Toiletten“, erzählte Voss. Seit der der TSB Flensburg die Halle im Jahr 2.000 von der Stadt übernommen hat, wurde eine Menge für die Sanierung getan. Denn die Duburghalle ist nicht nur wichtige Trainingsstätte des Deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt, sondern für den gesamten Handballnachwuchs im Norden. Mit großzügiger Unterstützung der Nospa konnte nun die Lichtanlage erneuert werden. „Die Halle ist mit 80 Wochenstunden sehr stark frequentiert. Um unseren Mitgliedern optimale Trainingsbedingungen zu bieten, war eine Erneuerung der Lichttechnik dringend geboten“, erklärte TSB-Vorstandsmitglied Jörg Neumann. Dabei wurde großen Wert auf eine klimafreundliche Lösung Jörg Neumann (TSB) und Fin Kraft von der Nospa. Foto: Philippsen Nordderby 1965 in der Duburghalle. gelegt. Durch die moderne LED- Beleuchtung und Bewegungsmelder werde nicht nur Strom, sondern über eine Laufzeit von 20 Jahren insgesamt auch 430.000 Tonnen CO2 eingespart, erläuterten Neumann und Voss und dankten der Nospa für die Spende. Finanziert wurde die 28.000 Euro teure Maßnahme zu einem Drittel durch das Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative, weitere 10.000 Euro steuerte die Nord Ostsee-Stiftung der Nospa bei. „Für den Spaß und Erfolg beim Sport sind die Trainingsbedingungen eine wichtige Voraussetzung. Wir freuen uns, dass von dieser Investition so viele Sportlerinnen und Sportler in Flensburg profitieren“, betonten Nospa-Chef Thomas Menke und Bereichsdirektor Fin Kraft. Preisverleihung: (v.l.n.r.) Holger Klattenhoff, Axel Kaempfe, Wolfgang Clement. 7.„Top Job“-Auszeichnung Foto: Privat Flensburg – Doppelherz- Hersteller Queisser Pharma gehört nach 2007, 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017 auch 2019 zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das hat eine umfangreiche Untersuchung des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen im Rahmen des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs „Top Job“ ergeben. Eine wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung, an der sich 70 Prozent der Beschäftigten beteiligten, bescheinigte dem Mittelständler dabei eine hohe Arbeitszufriedenheit. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement überreichte Queisser bei einem Festakt in Berlin die „Top Job“-Auszeichnung. Text/Foto: Privat

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