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MoinMoin Flensburg 02 2022

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MoinMoin Flensburg 02

FLENSBURG • Nr. 2•Mittwoch, 12. Januar 2022 • Tel.: 0461 588-0 • Kleinanzeigen 0461 58 88 • Fax 0461 588-9190 • www.moinmoin.de Foto: Kirschner SGimAnflugaufdieEM Flensburg (lip)–Generalprobegeglückt:Die deutschen Handballer haben ihrenultimativen Härtetest vor der Europameisterschaft gegenOlympiasieger Frankreich mit Bravourbestanden.Das Team um Kapitän Johannes Golla (Foto)und Co. besiegte dasfranzösische Starensembledurchein Tor von LucaWitzkein der Schlusssekunde mit 35:34(14:18) undsteigt mit viel Selbstvertraueninden Flieger nachBratislava. Neben Golla sind zehn weitere Spieler der SG Flensburg-Handewitt für dieEMinUngarn und derSlowakei nominert. BenjaminBuric undHampus Wannemüssen nach positiven Coronatests allerdings nochumihre Teilnahme zittern. Mehr dazuauf Seite3 Ritter Fleno wieder sichtbar Flensburg (lip) –Ein Besuch am Grab des Ritters Fleno, der der Sage nach der Namensgeber von Flensburg sein soll, ist für viele Touristen ein Muss. Doch die von Christoph Wiegand erschaffene Skulptur war unter Glas zuletzt kaum mehr erkennbar. Ein QR-Code macht den Ritter nun wieder sichtbar. Seite 2 Schutz vor Einbrechern Flensburg (lip) – In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Wie Sie sich und Ihr Heim am besten schüzen, erfahren Sie auf unser Sonderseite Nachwuchspreis für Scheffler Flensburg (lip) –Hochschul- Student Bengt Ole Scheffer wurde vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau mit dem Nachwuchspreis „Digitalisierung im Maschinenbau“ ausgezeichnet. Seite5 https://www.facebook.com/MoinMoinWochenzeitung/ Büro- und Lagercontainer Rollläden &Markisen Garagentor -Terrassenüberdachung -Insektenschutz Rollläden als Einbruchschutz MARQUARDSEN Flensburg -0461-979770 -Schleswig -04621-28878 www.maro24.de -zentrale@maro24.de Glückliche Kindheit auf Duburg Flensburg (lip) – Als am 15. Dezember die MoinMoin-Titelgeschichte „Das neue Duburg“ erschien, wurden bei Doris Müller sofort Erinnerungen an ihre Kindheit wach. Die Wanderuperin kennt das „alte Duburg“ wie ihre Westentasche, denn sie ist in dem Stadtteil aufgewachsen. Ihre Erlebnisse von damals hat die 74-Jährige während des Corona-Lockdowns zu Papier gebracht und als Buch veröffentlicht: „Duburg-Kind“ liest sich wie eine Art Liebeserklärung an den Stadtteil, der seinen Namen der ehemaligen Burg auf dem Marienberg verdankt, die 1719 auf Befehl des dänischen Königs Friedrich IV.abgebrochen wurde. Das war natürlich lange vor Doris Müllers Zeit. Doch Straßennamen wie Ritterstraße, Schlosswall oder Burgfried nehmen noch heute Bezug auf die historische Vergangenheit und gaben ihr schon als Kind Anlass für die wildesten Spekulationen, wie sich Doris Müller,geborene Fahnert, erinnert. Auf humorvolle Weise schildert die gebürtige Flensburgerin, wie es war, ineinfachen und beengten Verhältnissen in der Ritterstraße 22 aufzuwachsen. Zweieinhalb Zimmer und Toilette auf halber Treppe mussten für zweiParteienreichen (allein sieben „Fahnerts“; neben ihren Eltern waren dies auch zwei Brüder und zwei Schwestern). „Es ist unglaublich, aber wir hatten trotz aller Enge immer mal wieder Schlafbesuch“, schreibt Doris Müller.Wie das funktionierte? „Das Geheimnis war menschliche Wärme“, liefert sie eine Erklärung wie fehlender Komfort wettgemacht werden konnten. Gemeint sind damit in erster Linie natürlich auch ihre geliebten Eltern, denen sie das Buch gewidmet hat. Eine Sache aber hasst sie bis heute: Wenn Kleiderspenden oder Ähnliches zu Hause abgegeben wurden, sagte ihre Mutter immer „Ich mach das wieder gut.“Für die kleine Doris bedeutete das, dass sie Obst, Gemüse oder Beeren aus dem Schrebergarten am Sandberg als Dank zu den Spendern bringen musste. „Ein Geschenk ist ein Geschenk und keine Tauschware. Und ein Gefallen ist auch ein Geschenk“, stellt Doris Müller klar. Doch ansonsten brauchte es als Kind nicht viel zum Glücklichsein, obwohl es anfangs nicht mal Fernseher oder Telefon im Hause Fahnert gab. Gespielt wurde auf der Straße, Autos fuhren kaum. Auf dem Schulhof der Handelslehranstalt dagegen war das Spielen verboten, wie „Der Magistrat“ auf einem Schild verkündete.„Ich wusste zwar nicht, wer das war.Ich wusste nur,dass ich diesen Kerl ganz doof fand“, schreibt die Autorin. An jeder EckeimViertel gabes einen Laden –vom Schlachter Fasse über den Milchmann Nissen bis zur „Tante Börner“– und rundherum viele Geschichten und Anekdoten. Die Begebenheit über eine Milchkanne hat Doris Müller sogar auf Plattdeutsch aufgeschrieben. Am Ende des Buches konstatiert sie aus vollem Herzen: „Ja, ich hatte eine schöne Kindheit!“ Inspiriert auch durch die viele positive Resonanz, hat sie sich noch genug „Stoff“für eine Fortsetzung aufbewahrt, die sich vor allem um den erwähnten Schrebergarten der Familie am Sandberg („Villa Sorgenfrei“) drehen soll. „Duburg Kind“ hat 104 Seiten, ist reichlich bebildert und kostet 12,50 Euro. Erhältlich ist das Buch inder Buchhandlung am Plack, inder Carl-von-Ossietzky-Buchhandlung und natürlichbei derAutorinselbst. GOLDANKAUF FLENSBURG Der fachmännische sofort Barankauf von Edelmetallen Doris Müller hat über ihre Kindheit auf Duburg ein Buch geschrieben. Foto: Philippsen z.B. alter Schmuck Zahngold, Münzen, Barren, Uhren etc. Langberger Weg 4 Fon. +49 (0)461 5700766

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