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MoinMoin Angeln 39 2017

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Seite 2 Angeln - 27. September 2017 - Seite 2 Stefan Schauer macht Musik für Kinder Damp (mm) – Am Montag, den 2. Oktober präsentiert der Liedermacher Stefan Schauer um 16.30 Uhr sein neues Programm im Congress Centrum im Ostsee Resort Damp. Mit dabei hat er nicht nur seine Autorin Mira Roggenbach, sondern auch seine neuesten Singles „Es regnet schon wieder“ – ein sehr norddeutsches Sommerlied und „Hier bei uns auf dem Hof“ – ein großer Bauernhof Hit. Und das Beste daran: der Eintritt ist frei. Das Publikum erwartet ein tolles Kon- zert zum Zuhören und Mitmachen für die ganze Familie. Bei seinem Auftritt wird Stefan Schauer sein Publikum mit auf eine Reise nehmen. So wird es zum Beispiel in den Zirkus gehen, ein anderes Mal erkundet Stefan, mit Hilfe der Kinder, den Urwald. Stefan lädt zu einem bunten Konzert rund um Wikinger und Indianer ein und wird somit direkt von der Ostsee bis hin nach Amerika rudern. Wie jedes Mal dürfen allerdings auch nicht Stefans Ohrwürmer fehlen, die bei jedem Konzert von seinem Publikum eingefordert werden. Workshop: Kinder dürfen auf die Bühne Durch das Zuhören, Mitsingen und Mitmachen nimmt jeder Konzertbesucher seine Lieblingssongs und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause. Kinder die Lust haben auch einmal auf der Bühne zu stehen, haben in Damp dazu die Gelegenheit. Die Künstler bieten einen Workshop an, passend zu dem Thema des Konzertes in denen zu Liedern gesungen und getanzt wird. Die Lieder werden dann anschließend auf der Bühne bei dem MitMach- Konzert präsentiert. Der Workshop beginnt um 15 Uhr. Gefährliche Kreuzung endlich entschleunigen Die Hasselberger Gemeindevertretung hält die Kreuzung an der Nordstraße nahe der Grundschule für gefährlich und fordert seit über zwei Jahren vergeblich eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h. Fotos: Hans Gemeinde kontra Straßenbehörde Hasselberg (hs) – Im verkleinerten Kreis präsentierte sich die Hasselberger Gemeindevertretung auf der Septembersitzung zu der Bürgermeister Hans- Heinrich Franke acht Gemeindevertreter von elf begrüßen konnte. Sie hatten eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten. Nach den Ausschussberichten war Bürgermeister Franke mit seinem Verwaltungsbericht an der Reihe. Darin berichtete er u. a., dass offensichtlich Randalierer die von der Gemeinde aufgestellten Fitnessgeräte beschädigt hatten, sie wurden zwischenzeitlich repariert. Dabei wurde festgestellt, dass die Geräte gereinigt werden müssen. Das soll im Frühjahr passieren. Mit der Sanierung und Verbreiterung der K 111 könnte es bald vorangehen. Ein Gericht hat den Anspruch eines betroffenen Grundstückseigentümers abgelehnt. Jetzt will die Gemeinde mit der Familie verhandeln. Bürgermeister Franke hofft, mit dem Bau 2018 beginnen zu können. Künftig sind in Wohngebieten auch bis zu 50% Ferienwohnungen erlaubt, berichtete der Bürgermeister. Für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte hat die Gemeinde am Hasselberger Strand kostenlos zwei Strandkörbe aufgestellt. Sie werden auch künftig kostenlos nutzbar sein. Mit der Breitbandversorgung in Hasselberg geht es los. Damit wurde die Firma „DVB Glasfaser GmbH“ beauftragt. Jeder Neuanschluss ist kostenfrei, erklärte Bürgermeister Franke. Allerdings müssen 60% der Häuser angeschlossen werden. Gegen den B-Plan des Hasselberger Neubaugebiets hat der Kreis Sl-Fl Einwände erhoben. Jetzt muss der Plan nachgebessert werden. Ein weiterer Punkt des Der letzte schwere Unfall auf der B 199 an der Kieholmer Kreuzung passierte am 9. Juli diesen Jahres. Abends war die Neuregelung über die Verteilung der Kosten des „Evangelischen Kindergartens Kieholm“ auf die vier Trägergemeinden Hasselberg, Kronsgaard, Maasholm und Rabel. Bisher wurden die Kosten pro Kind abgerechnet. Nach der neuen Regelung ändert sich für Gemeinden außerhalb des Trägerverbundes nichts. Sie zahlen ihren Anteil pro Kind nach der Gesamtzahl der Kinder weiter wie bisher. Von dem Rest zahlen die Trägergemeinden 75% der Kosten nach der Zahl der Kinder, die restlichen 25% nach der Finanzkraft des aktuellen Haushaltsjahres. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Ohne Gegenstimmen nahm die Gemeindevertretung einen Bericht über unerhebliche über- oder außerplanmäßige Ausgaben des Bürgermeisters zur Kenntnis und genehmigte die Ausgaben. Wie Hauke Scharf dazu erklärte, sind über- und außerplanmäßige Ausgaben nur zulässig, „wenn sie unabweisbar sind und Deckung vorhanden ist“. Bei Ausgaben bis 600 Euro, die als unerhebliche Aufwendungen bewertet werden, muss der Bürgermeister die Gemeindevertretung halbjährlich informieren. Nicht hinnehmen will die Gemeinde die Verweigerung der Straßenbehörde, auf der Nordstraße im Bereich der Kreuzung Kieholm die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h zu beschränken. Bereits am 25. November 2015 hatte die Gemeinde einen entsprechenden Antrag gestellt. Der wurde 2016 abgewiesen. Ein sofort eingelegter Widerspruch wurde am 8. Mai 2017 abgelehnt. Nach einem schweren Unfall am 9. Juli 2017 auf dieser Strecke, hatte die Gemeinde am 13. Juli den Antrag gestellt, auf der Kreuzung einen Gottesdienst zu veranstalten. Daraufhin kam von der Verkehrsbehörde die Frage nach dem Termin. Die konnte der Bürgermeister noch nicht beantworten, weil die Antwort des Pastors noch aussteht. Bürgermeister Franke bat um Vorschläge, wie es weitergehen soll. Von den Anwesenden wurde der Bürgermeister ermutigt, in dieser Sache weiter am Ball zu bleiben. Einstimmigkeit herrschte auch über die notwendigen Arbeiten an den Regen-Rückhaltebecken in Gundelsby. Das Rückhaltebecken in Holm muss von Pflanzen befreit werden. Der Teich in Steenlund, der zwischenzeitlich eingezäunt wurde, ist mit Gras und Kräutern bewachsen. Bürgermeister Franke möchte daraus eine Schmetterlingswiese machen. Dazu soll die Fläche von Bewuchs und Baumstümpfen befreit werden. Der Bauausschuss soll die notwendigen Arbeiten und die Fläche festlegen. Damit 2018 hier die Schmetterlingswiese entstehen kann. In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Abwasser-Gebührensatzung. Die Änderung betrifft überwiegend die Außenlieger und deren Fäkalschlamm-Entsorgung. Siemüssen künftig mit Entsorgungskosten von 37,21 Euro pro Kubikmeter Fäkalschlamm rechnen. Agentur für Arbeit geschlossen Kappeln (mm) – Die Agentur für Arbeit Kappeln bleibt am Donnerstag, dem 5. Oktober, wegen einer internen Veranstaltung ganztägig geschlossen. Vereinbarte Termine behalten ihre Gültigkeit. „Wir bitten unsere Kunden, sich darauf einzustellen und mit dringenden Anliegen vor diesem Termin in die Geschäftsstelle zu kommen oder in der Zeit von 8 bis 18 Uhr auf die kostenfreie Service-Nummer 0800 4 5555 00 zurückzugreifen“, so Kai- Ingwer Bendixen, Leiter der Geschäftsstellen Kappeln. Arbeitslosmeldungen und Leistungsanträge, die an diesem Tag nicht entgegen genommen werden können, nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur am 9. Oktober entgegen. Rechtliche Nachteile entstehen hierdurch nicht.

Seite 3 Angeln -27. September 2017 -Seite 3 Debatte um „rutschige Heringe“ Kappeln (tom) –Sie zieren die Kappelner Fußgängerzone und sind nicht nur bei Touristen ein Hingucker: die Heringsplatten. Doch der Stadtverwaltung sind sie ein Dorn im Auge –vor allem wenn es regnet. Denn die Messingplatten sind rutschig und bei einem Schadensfall ist die Stadt in der Haftung, wie Bürgermeister Heiko Traulsen betont. In Kiel sind ähnliche Platten mit Sprotten in der Innenstadt verbaut. Dort ereignete sich vor ein paar Jahren ein Unfall. Eine 58-Jährige rutschte bei Regen auf den „Fischen“ aus und brach sich das Bein. Die Stadt musste ihr nach einem Gerichtsurteil Schmerzensgeld zahlen. Zudem hat die Stadt die Platten mittlerweile alle entfernt und durch normale Gehwegsteine ersetzt. Deshalb will die Verwaltung in Kappeln es der Landeshauptstadt gleich tun. Doch bei der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung sprachen sich die Kommunalpolitiker gegen einen Abbau der Heringe aus. Das ist bereits Schöner Anblick oder Gefahrenquelle? Die Heringsplatten in der Kappelner Fußgängerzone sind auf dem Prüfstand. Foto: Meiler zum zweiten Mal der Fall. Nun will Bürgermeister Traulsen im November einen dritten Anlauf nehmen. Er sieht die Heringsplatten aus touristischer und identitätstiftender Sicht durchaus als wertvoll an. Trotzdem überwiegt der Sicherheitsgedanke beim Stadtoberhaupt. In Kiel rügt das Gericht die Stadt, ihrer Pflicht zur Verkehrssicherheit nicht nachgekommen zu sein. Diese Gefahr sieht Traulsen auch für die Schleistadt. Er beruft sich hierbei auf das Straßenund Wegegesetz. Noch sieht die Stadtvertretung um Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker keinen Grund, sich von den Heringsplatten in Kappeln zu verabschieden. Es bleibt abzuwarten, ob Bürgermeister Traulsen bei der nächsten Sitzung im November bessere Argumente vorweisen kann. Prüfung 2018 -jetzt vorbereiten Beratung vor Ort: Mo.-Fr.15.00-17.30 Uhr Schleswig •Michaelisstr.9•Tel. 04621/19418 Umzüge und Lagerung seit 1896 Königsstraße 31 ·24837 Schleswig Tel. 04621-25144 ·Fax 04621-20962 TV-Sessel + Schlafsofas ...in großer Auswahl! Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 10-13 Uhr MÖBELLAGER KOCH Großsolt/Bistoftholz, Loitstr.3 (zw.Satrup u. Bistoft), Tel. 04633/466 www.moebellager-koch.de Das besondere Konzert in der Kirche Ulsnis (mm) –Auf ein äußerst reizvolles Konzert dürfen sich die Zuhörer am kommenden Sonntag, dem 1. Oktober, in Ulsnis freuen. Das preisgekrönte Duo „Sing Your Soul“ präsentiert in der Kirche ab 19 Uhr eine ganz besondere Instrumentenkombination: Konzertakkordeon und verschiedenste Klarinetten; herausragend hierunter ist die Bassklarinette. „Musik für die Seele“ nennen Meike Salzmann (Konzertakkordeon) und Ulrich Lehna (Klarinetten) ihr Programm. Sie haben unterschiedlichste Werke, von Klassik über Tango bis zu Klezmer, von Bach und Mozart bis zu Piazolla, neu arrangiert. Die Presse deutschlandweit bescheinigt ihnen „außergewöhnliche Harmonie und Bühnenpräsenz“, „eine besondere Auswahl des Programms und eine charmante Moderation“, „Musik mit Herz, die die Seele berührt“. Der Eintritt beträgt 9,50 Euro. In der Pause werden Erfrischungen angeboten. „Alte Hasen –neue Regeln“ Kappeln (hs)–Zueiner der selbstgesetzten Aufgaben des Kappelner Seniorenbeirats zählen behindertengerechte Wege und –das steht ganz oben in der Rangfolge –das Fithaltenund Fitmachen der Seniorenfür den Straßenverkehr. Da auch die Leitungen der Kappelner Seniorenheime eine affine Interessenslage haben, fandjetztinder „Mühlenresidenz“ einVortrag zumThema „Alte Hasen–neueRegeln“ statt,zudem der Seniorenbeirat der Stadt Kappeln unddie Heimleitung der „Mühlenresidenz“ in Zusammenarbeitmit der „Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein“indie Cafeteriader Mühlenresidenz eingeladen hatten. Der SeniorenbeiratsvorsitzenderHorst Albrecht konnte dazuviele interessierte Gäste begrüßen. Die Landesverkehrswacht bietet den Kurs„Alte Hasen –neueRegeln“ alsSicherheitskursfür dieAutofahrerinnen und –fahrer an, die ihren Führerscheinvor vielen Jahrzehnten erworben haben. Er richtet sich speziellanerfahrene Autofahrer ab 55 Jahren mit dem Ziel, gemeinsam mitihnen Verkehrsregelnaufzufrischen, Lösungen fürschwierige Situationen und Konflikteim Straßenverkehr zu finden,um unfallfrei zu fahren unddie Hier wird gezeigt, wie man den Sehwinkel ermitteln kann. Foto: Hans Mobilitätzuerhalten. Referent warder Seniorenberater der Landesverkehrswacht,Rolf Greulich (64). Der einstige Polizei-Hauptkommissar aus Bochum, ist nach seinerPensionierung nach Grödersby gezogen. Seitdem engagiert er sich ehrenamtlich für die Landesverkehrswacht, um Senioren mit verkehrsgerechtem Verhaltenvertraut zu machen. Er starteteseinen bildunterstütztenunterhaltsamen Vortragmit einer aktuellen Statistik. Danach gabesim vergangenen JahrinSchleswig-Holstein 87.237Unfälle, davon wurden20.143 vonder Polizeiaufgenommen. In 5.166 Fällen (25,6%)warenSenioren beteiligt. Und er hattenoch andere Zahlen des vergangenen Jahresparat: Alle 7Minuten gabes2016 einen Unfall. Dabei wurden1.921 Senioren leicht und428 schwer verletzt. Daswaren schonZahlen die nachdenklich machten. „Nicht nurdie Autos habensich verändert“, so Rolf Greulich, „auchdie Personen.“ DieseErkenntnisnutzte er,umdarauf hinzuweisen, dass im Alter „Reaktion undKonzentrationoft schlechter, die Sehschärfe schwächer, dieBlendempfindlichkeit größer undder Sehwinkel kleiner werden. Erstauntwaren dieAnwesenden, als Rolf Greulich mit einemkleinenTestdie altersbedingteEinschränkungdes Sehwinkels demonstrierte. Daherseine Empfehlung: „Sehwinkelregelmäßig beim Augenarzt überprüfenlassen.“ Gerade derartige schleichende Sehverschlechterungen könnenimBereich vonKreuzungenund Einmündungen zu Problemen undzuUnfällen führen. Auch aufvorhandenen GefahrenstelleninKappeln undin der Region wurdeaufmerksamgemacht. Daraus ergab sich einelebhafte Diskussion über verkehrssicheres Verhaltenauf der Hospitalstraße (B 203) /EinmündungFeldstraße in Kappeln,imKreisverkehr in Sterupsowiezum Geltungsbereichvon Geschwindigkeitsbeschränkungen und überFahrassistenz-Systeme, diedie Sicherheiterhöhen sollen. Alle Anwesenden waren sich einig, dassdas Seminar unbedingt fortgesetzt werden müsse.Auch ein neuerTermin wurde gefunden:Donnerstag, 9. November2017. Uhrzeit, Thema und Ortwerdennoch bekannt gegeben.

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