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MoinMoin Angeln 35 2021

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-Anzeige- Schleswig/Angeln -1.September 2021 -Seite 6 SCHLESWIGER LEHRSTELLENRALLYE 2021 BAUUNTERNEHMEN Tiefbau · Hochbau · Zimmerei Ihr kompetenter Partner in Sachen Bau... Wir suchen DICH! A Zum 1. August 2022 suchen wir Auszubildende zum: Straßenbauer (m/w/d) A und zum 1. September 2022 suchen wir Auszubildende zum: Maurer (m/w/d) Zimmerer (m/w/d) Erich Greve GmbH &Co. KG 24894 Twedt ·Kappelner Str. 15 ·Tel. 04622/18540 ·Fax 185424 www.greve-bauunternehmen.com ·info@greve-bauunternehmen.com Finn Nahs (r.) lernt im Bekleidungsgeschäft I.D. Sievers den Beruf des Einzelhandelskaufmanns; Jette Kröger (Mitte) ist ausgelernte Gestalterin für Visuelles Marketing. Die beiden werden gefilmt von Klaus- Peter Jeß Schleswig (ife) –Wegen der Corona-Pandemie fiel die ansonsten jährlich von der IHK (Industrie- und Handelskammer) organisierte Lehrstellenrallye im Jahr 2020 aus. Dafür startete man im Frühjahr 2021 mit einer digitalen Veranstaltung. Und wie gewohnt findet auch im Spätsommer wieder eine Lehrstellenrallye in Schleswig statt –ebenfalls auf digitalem Weg. Mit kurzen selbstgedrehten Videos führen Auszubildende durch ihre Betriebe.Man kann auch an einem Azubi- Blog teilnehmen. Auflistung der Betriebe Die Rallyes werden in Flensburg, Schleswig, Husum und Heide durchgeführt. Über die Internetseite www.ihklehrstellenrallye.de gelangt man zum Button „Schleswig“, und von dort aus findet man die Auflistung der 31 Betriebe, die –entweder direkt aus Schleswig oder aus Böklund, Eggebek, Kappeln und anderen Orten aus dem Kreis Schleswig- Flensburg –sich auf der Rallye präsentieren und Ausbildungsbetriebe sind. Klickt man beispielsweise die Firma Diakonie-Servive-Kropp (DSK) an, so bietet diese einen Ausbildungsplatz zum Koch/Köchin an. „Auszubildende und Ausbilder stellen sich in einem Video-Call euren Fragen. 2. und 3. September von 8bis 11 Uhr“. Ein Link zur Firmenwebsite und eine Kontaktadresse werden auch gegeben. „Zu Beginn des neuen Wesemann betont, dass der Übergang von der Schule ins Berufsleben ein besonderer Lebensabschnitt sei. In dieser Phase stellen sich Jugendliche und junge Er- rufsfelder hineinschnuppern kann“, sagt Wesemann. Zielgruppe der Aktion sind die Schülerinnen und Schüler aus den Abschlussklassen 2022 und 2023. „Aber auch bisher unversorgte Abgänger aus 2021 oder Studierende, die sich noch einmal umorientieren möchten, sind herzlich zum Live-Meeting eingeladen“, sagt Wesemann. Mögliche Praktika oder Bewerbungen für eine Ausbildung können anlässlich der Rallye vereinbart werden. Es lohnt sich, bereits im Vorwege die Webseite www.ihklehrstellenrallye. de genauer anzusehen. Mit dem Portal „Jitsi Meet“ haben die Schüler die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Das Ganze findet Finn Naht und Svea Lorenzen bei der Arbeit an einem Video über die Ausbildung imUnternehmen am 2. und 3. Sep- Foto: IHK Flensburg/Wesemann tember von 8bis 11 Uhr statt. Man kann wachsene viele Fragen und sind oft noch sehr unsicher. „Umso wichtiger ist es, dass sich bequem von der Schule oder von zu Hause aus bei den Live-Meetings zuschalten man mithilfe der Lehrstellenrallye (Stundenrhythmus: eine in die unterschiedlichsten halbe Stunde). Betriebe und Be- Schuljahres stellen 31 Unternehmen in der Region beispielhaft 57 Ausbildungsberufe vor“, erklärt Stefan Wesemann, Leiter der IHK- Geschäftsstelle Schleswig. „Hier wird gezeigt, was die lokale Wirtschaft zu bieten hat.“ Zielgruppe der Aktion Fotos (2): Feldmann Digitale Schleswiger Lehrstellenrallye: 31 Betriebe stellen Ausbildungsberufevor

World Games: Bewerbung mit Herz Haithabu (ckb) – „Ich möchte, dass mein Mut und meine Kraft anerkannt werden“, mit diesem kurzen Satz setzt Michaela Harder ein starkes Statement, das für sie in den vergangenen Jahren zu einem Motto geworden ist. Die Athletin der Schleswiger Werkstätten hat gekämpft und trainiert, um sich im Sport zu beweisen. Sie hat bei den Nationalen Spielen der Special Olympics Deutschland und bei den World Games in Abu Dhabi schon mehrere Medaillen gewonnen. Bei den Nationalen Spielen in Kiel 2018 war sie eines der „Gesichter der Spiele“ und konnte dort als Repräsentantin viel Erfahrungen im Umgang mit fremden Menschen und Pressevertretern sammeln. „Diese Aufgabe hat mich weitergebracht und ich bin offener und sicherer geworden“, erinnert sie sich. Ihre Medienerfahrung macht sich heute bezahlt, denn sie ist, gemeinsam mit Ministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack Teil eines Bewerbungsvideos für die Stadt Schleswig. „Wir möchten, dass Schleswig bei den World Games Host-Town wird und damit eine von 170 Gastgeberinnen in ganz Deutschland“, erklärt die Ministerin. Doch sie ist heute eigentlich gar nicht in ihrer politischen Funktion hier, sondern als Schleswigerin. „Schleswig ist eine wunderschöne Stadt. Sie ist zu einem großen Stück meine Heimat und ich weiß, dass hier viele Menschen leben, die gerne Gastgeber für die Athleten werden möchten.“ Die Spiele für Menschen mit Handicap werden 2023 in Berlin stattfinden. 170 internationale Delegationen nehmen teil. Doch bevor es nach Berlin geht, wird jede Delegation von einer Kommune in Deutschland empfangen. Das Ziel ist dabei klar definiert: 170 Nationen – 170 inklusive Kommunen. Sie sollen für die Athletinnen und Athleten in den Tagen vor den Weltspielen eine Heimat sein, damit sie gestärkt und motiviert in die Wettkämpfe starten können. Gleichzeitig soll das Programm in den Kommunen auch einen nachhaltigen Umgang mit dem Thema Inklusion fördern. Sabine Sütterlin-Waack hatte schon vor einigen Monaten bei einem Pressetermin in Kiel mehrere Athleten mit Handicap kennengelernt – darunter auch Michaela Harder. Das Treffen hat sie nachhaltig beeindruckt. „Es ist unglaublich, mit welchem Engagement Menschen mit Handicap kämpfen“, betont sie. Als sie gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, gemeinsam mit Michaela als Tandem ein Bewerbungsvideo zu drehen, kam die Zusage sofort. „Michaela ist hat jede Menge Kampfgeist und möchten jetzt wieder loslegen und durchstarten – das kann man doch nur unterstützen.“ Die beiden stehen in einer tatsächlich filmreifen Kulisse. Die Wikingerhäuser von Haithabu Michaela Harder (l.) und Sabine Sütterlin-Waack setzten sich mit Herz für die Bewerbung Schleswigs als Host-Town ein – hier beim Videodreh. Foto: Kleimann-Balke haben sie hinter sich gelassen – zu viele Museumsbesucher und Geräusche im Hintergrund, die es schwer machen würde die wichtige Botschaft klar zu formulieren. Ein Stück abseits ist es perfekt. Eine Wiese mit Rindern, das Wikinger-Museum-Haithabu im Hintergrund und ein stahlendblauer Himmel. Michaela starte mit ihrem Motto. Es sitzt auf Anhieb. Dann ist die Ministerin dran und auch das sitzt. Nur leider stimmt ein Termin nicht. Also noch einmal – beim zweiten Anlauf klappt es. „Jetzt hast du es geschafft“, lobt Michaela Harder ihre prominente Patin, „Profis brauchen eben auch manchmal Unterstützung.“ So locker, wie sie klingt, ist die Athletin dann aber doch nicht. „Ich war schon ein bisschen nervös. Immerhin habe ich heute mit einer Ministerin gedreht“, gibt sie zu. Zum Abschluss zeigen sie beide im wahrsten Sinne des Wortes Herz und beschließen den Spot: „Nur gemeinsam gewinnen wir Toleranz!“ Der Dreh ist im Kasten. Michaela Harder und Sabine Sütterlin-Waack – zwei, für die Schleswig eine perfekte Gastgeberin wäre – sind nun Teil der Bewerbung der Stadt als Host-Town. Sie werden in Kontakt bleiben, privat und sicher auch in ihren Funktionen als Tandempartner für Athleten mit Handicap. Am Ende ist Michaela Harder noch etwas sehr wichtig: „Sabine hat sich für mich interessiert, wie ich lebe und was ich so mache. Das macht mich stolz“, sagt sie. „Ich habe heute etwas gelernt: Nämlich das Ministerinnen gar nicht zugeknöpft und überheblich sind, sondern ganz normal, freundlich und lustig.“ Info Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Jahr 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US- Präsident John F. Kennedy, ins Leben gerufen, ist Special Olympics heute mit 5,2 Millionen Athletinnen und Athleten in 174 Ländern vertreten. AUS DER REGION Fürst Ocke Offasson und sein Volk, die Angeln, fliehen vor Hunger, Krieg und Notzeiten aus ihrer alten Heimat und landen im 5. Jahrhundert an der britannischen Küste. Sie kommen nicht mit dem Schwert, sondern mit dem Pflug, sie wollen nicht erobern, sondern friedlich Landbau betreiben. Doch werden sie nicht von allen Einwohnern Britanniens mit offenen Armen empfangen … In dem Versuch, in dem unbekannten Land heimisch zu werden, haben die kantigen und kauzigen Bauern, Handwerker und Händler um ihren kleinwüchsigen Fürsten zahlreiche Abenteuer zu bestehen. Wie sie sich gegen Überfälle zur Wehr setzen, Allianzen schmieden und Intrigen aufdecken, gegen alle Widerstände an ihrem Glauben an ihre friedliebende Göttin Nerthis festhalten, schildert Wolfgang Börnsen mit großer Fabulierlust: fantasievoll und schalkhaft, deftig und lustvoll ausgeschmückt. Mit „Endlich Heimat!“ ist der dritte Teil von Wolfgang Börnsens Epos „Angeln-Saga“ über den Auszug der Angeln im Husum Verlag erschienen. Nach dem ersten Teil „Bedrohte Heimat – Vor der Landnahme in Britannien“ Schleswig/Angeln - 1. September 2021 - Seite 7 BUCH-TIPP Die Angeln-Saga - Teil 3 und dem zweiten Teil vom „Aufbruch in die Heimatlosigkeit“ handelt Teil 3 nun davon, wie der Volksstamm versucht im noch unbekannten Land heimisch zu werden. Wolfgang Börnsen, Jahrgang 1942, begann seine berufliche Laufbahn mit einer Handwerkerlehre. Anschließend war er Camp Counselor in den USA und Entwicklungshelfer in Indien, bevor er Lehrer wurde. Von 1987 bis 2013 vertrat er den Wahlkreis Flensburg- Schleswig im Deutschen Bundestag. Börnsen spricht und schreibt hoch- und plattdeutsch. Er ist Autor mehrerer Sachbücher und Biografien. Mit seiner Familie lebt er in Bönstrup (Angeln). (mm)

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