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MoinMoin Südtondern 34 2018

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[Alt]tag genießen...

[Alt]tag genießen... -Anzeige- Südtondern - 22. August 2018 - Seite 8 Seniorenbetreuung & Ambulante Pflege Jetzt Ambulanter Pflegedienst! Marina Raddatz · Habelstraße 1A · Bredstedt · Telefon 04671-7849595 kontakt@mara-ambulante-pflege-bredstedt.de · www.mara-ambulante-pflege-bredstedt.de Minister Garg fühlte sich im Kreis der SeniorTrainerin sichtlich wohl. Fotos: Kasparek Minister Garg besucht Senior Trainer seniorenheim-osterhever@t-online.de Wir suchen: 1 Pflegefachkraft m/w in Voll- oder Teilzeit 1 Pflegekraft m/w in Voll- oder Teilzeit Wohnraum kann gestellt werden! Husum (kk) – Wenn im Alter der Freundeskreis kleiner wird und die eigene Mobilität abnimmt, gewinnt der Kontakt zur Außenwelt immer mehr an Bedeutung. Und genau diese Problematik greifen die beiden seniorTrainerin Projekte „Alltagshilfen Husum - besuchen, begegnen, begleiten“ und „Die helfende Hand“ auf und unterstützen ältere Mitmenschen in Lebenssituationen, die allein oftmals gar nicht oder nur schwer zu bewältigen sind. Auf seiner Sommertour durch Schleswig-Holstein besuchte Sozial- und Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg das Mehrgenerationenhaus der Diako in Husum und informierte sich hier bei den seniorTrainerin über diesen beiden Projekte. Während sich „Alltagshilfen Husum - besuchen, begegnen, begleiten“ gegen die zunehmende Vereinsamung älterer Menschen wendet ist das Projekt „Die helfende Hand“ eher Minister Garg wir von Johannes Schaer (seniorTrainerin) und Volker Schümann (Diako) herzlich begrüßt. handwerklich angelegt. Es unterstützt ältere Menschen vornehmlich in Form niedrigschwelliger Hilfeleistungen. Bei umfangreicheren Tätigkeiten hilft das Projekt den betroffenen Menschen auch bei der Suche nach Fachfirmen. SeniorTrainerin Winfried Schutz hat eine Schar von handwerklich erfahrenen und geschickten Rentnern um sich geschart, die bei Kleinstreparaturen wie z. B. einem abgebrochenen Schrankschlüssel oder anderen Störfällen helfend eingreifen können. Alle Reparaturen bzw. Hilfsleistungen überschreiten fast nie die zwei Stunden Grenze. Um die nötige Transparenz zu schaffen und Werbung dafür zu betreiben, wurde diese Form der Nachbarschaftshilfe u.a. der Handwerkskammer und dem Sozialverband NF vorgestellt. Wird von einem Betroffenen Hilfe gewünscht, kann er sich über das Mehrgenerationenhaus ( Telefon 04841- 2153) gern an Winfried Schutz wenden, der dann den Einsatz koordiniert. Initiiert und durchgeführt werden die Projekte durch das seniorKompetenzteam Nordfriesland. Dieses Team besteht aus sogenannten seniorTrainerinnen, die als Multiplikatoren sowie freie Beraterinnen und Berater andere ehrenamtlich organisierte Bereiche unterstützen. SeniorTrainerin sind in unterschiedlichsten Rollen als Projektentwickler, Projektführer, Berater Initiatoren und Vernetzer seit 15 Jahren ehrenamtlich tätig. Grundlage ihrer Arbeit ist eine Qualifizierung, die alle vor Aufnahme einer Tätigkeit absolvieren müssen. Wichtig für die erfolgreiche Umsetzung der Konzepte ist die Zusammenarbeit und Vernetzung mit relevanten Akteuren und Entscheidungsträgern vor Ort: mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Organisationen. Aus der Geschäftswelt Finja Sievers „unter Strom“ Schmerzlicher Zugausfall Niebüll (mm) – Zum Start des neuen Ausbildungsjahres begrüßen die Stadtwerke Niebüll eine neue Auszubildende. Finja Sievers wird in drei Jahren zur Kauffrau für Büromanagement ausgebildet und beginnt Ihre Ausbildung im Vertriebsbereich. Sie wird also als „neues Gesicht“ auch im Kundenbüro vor Ort sein. „Wir freuen uns, dass wir Finja Sievers beim Start ins Berufsleben begleiten können“, sagt Dr. Jan Schulz, Geschäftsführer der Stadtwerke. Zum Einstieg in die komplexe Welt der Energiewirtschaft startet Finja mit einem zweitägigen Seminar, welches speziell für Auszubildende in den Versorgungsbetrieben angeboten wird. Annalena Thomsen, Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr, kümmert sich als „persönliche Patin“ um Finja Sievers. „Dank der engen jahrgangsübergreifenden Zusammenarbeit fühlen sich die Berufsanfänger direkt voll integriert. Wir möchten, dass unsere neue Auszubildende von Anfang an das Gefühl hat, dazuzugehören.“ sagt Dr. Schulz. Durch die praxisnahe Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule werden die Azubis optimal für ihre zukünftigen Aufgaben im Berufsleben vorbereitet. Foto: Stadtwerke Niebüll Klanxbüll (wd) – Reisen bringen naturgemäß Unruhe mit sich. Wenn ältere, eher weniger mobile Menschen mental auf eine Reise vorbereitet werden, die dann kurzfristig ausfällt, ist noch mehr Unruhe, Frust und Betroffenheit im Spiel. Ein geplanter Ausflug von Bewohnern des Altenund Pflegeheimes Nis Puk, Klanxbüll, nach Sylt endete vor kurzem schmerzlich. 15 Rollstuhlfahrer mit 15 Begleitpersonen wurden am 26. Juli für einen Zug der DB am 8. August, geplante Abfahrt in Klanxbüll um 13.12 Uhr, angemeldet. Die Bahn antwortete am 31. Juli: „Unter der Formular-ID 4947792 haben wir für Sie die Anmeldung Ihrer Gruppenreise mit 30 Personen und 15 Rollstühlen vorgenommen. Die Mitnahme Ihrer Gruppe ist durch unsere GruppenServicestelle auf der Hin- und Rückfahrt disponiert.“ Am Tag der Reise erfuhr das Heim vormittags nur durch Zufall und nicht von der DB, dass der Zug um 13.12 und auch der nächste um 13.42 Uhr ausfällt. Eine Nachricht von der DB erfolgte nicht. Bärbel Friedrichsen, Mitarbeiterin im Pflege- und Betreuungsdienst des Heimes, begab sich sofort persönlich zur DB Agentur in Klanxbüll, wo sich Birger Paysen, selbstständiger DB-Agenturleiter, der Sache annahm. „Herr Paysen hat in meinem Beisein versucht, in mehreren Telefonaten den Sachstand aufzuklären“, erzählt Bärbel Friedrichsen. „Herr Paysen wurde immer wieder an andere Nummern verwiesen. Keiner wusste Bescheid. Ich konnte mithören, dass einige Gesprächspartner ungehalten Drei Stufen führen in die alten Wagen der DB. Diese Züge sind für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht nutzbar. Foto: Dix reagierten. Ein Gespräch wurde sogar von der Gegenseite durch abruptes Auflegen beendet.“ Der Ausflug fiel ins Wasser, was die alten Herrschaften ziemlich durcheinander brachte. „Es führen auch andere Wege nach Sylt“, verlautete danach vom Seniorenheim. Da nur die Niederflurwagen (Ex-NOB) von Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator genutzt werden können, ist die Flexibilität für Menschen mit Beeinträchtigungen auf dieser Strecke, die sich nach wie vor durch kaum nachvollziehbare Unpünktlichkeit auszeichnet, weiterhin eingeschränkt und ein Ausweichen auf die Fährverbindung Rømø – List naheliegend. Die Pressestelle der DB teilte uns zu dieser Sachlage folgendes mit: „Wir bedauern sehr, dass der Ausflug des Seniorenheimes nicht wie geplant verlaufen ist. Aufgrund einer Signalstörung auf der Strecke mussten die beiden Züge am 8. August kurzfristig ausfallen. Wir empfehlen allen Fahrgästen, sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die aktuelle Abfahrtzeit auf bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www. bahn.de/reiseauskunft zu informieren.“ Die DB überlässt dies also den Kunden. Man sollte doch annehmen dürfen, dass die Bahn tätig wird, wenn die Reise einer Gruppe mit 30 Personen und 15 Rollstühlen nicht durchgeführt werden kann. Auf unsere Frage, ob denn die nächste Fahrt des Seniorenheimes nach Sylt aus Kulanzgründen kostenfrei durchgeführt werden könne, übermittelte die Sprecherin der Bahn lapidar eine Internetseite, auf der die Fahrgastrechte nachzulesen seien.

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