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MoinMoin Südtondern 30 2020

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MoinMoin Südtondern 30

Service Südtondern • Nr. 30•Mittwoch, 22. Juli 2020 • Tel.: 0461 588-0 • Kleinanzeigen 0461 5888•Fax 0461 588-9190 • www.moinmoin.de Zahlreiche Bauvorhaben Risum-Lindholm (ge) – Auch während seines Urlaubs ist Risum-Lindholms Bürgermeister Hans-Bruhn für die Gemeinde im Einsatz. Unter anderem im Schwimmbad als Bademeister. Aktuell kommt es zur Realisierung zahlreicher Bauvorhaben. Seite 2 Wattrollstuhl Dagebüll (ge) – Dagebüll hat den ersten Wattrollstuhl bekommen. Mit diesem ist es auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, möglich an einer Wattwanderung teilzunehmen. Die Ausleihe ermöglicht die Gemeinde gegen Gebühr. Seite 3 Schlaflabor muss schließen Niebüll (mm) – Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen fordert im Klinikum Nordfriesland erneut einen Tribut: Das Schlaflabor der Klinik muss zum Ende des Monats schließen. Betroffene Pflegekräfte werden innerhalb des Klinikums versetzt. Seite 8 „Straße der Friesen“ –eine tolle Idee Nordfriesland (ml) –Siegmar Wallat ist eigentlich noch „neu“ in Nordfriesland, lebt erst seit zwei Jahren in Bredstedt. Aber er hat eine tolle Idee: Er möchte eine „Straße der Friesen“ initiieren. Und da Friesisch nicht nur in Nordfriesland gesprochen wird, sondern auch in Dänemark und in Westfriesland in den Niederlanden, soll es nun sogar eine „Europäische Straße der Friesen“ werden. Mehr dazu auf Seite 2 Wattwanderungen: Eine Kurfür Füße und die Wahrnehmung Die Wattwandergruppe erkundet die Welt der Nordsee. Dagebüll (ge) –Seit dem Jahr 1981 bieten Birgit Andresen und Dr. Walther Petersen- Andresen Wattwanderungen an. Auf diesen führen sie ihre Begleiter zu den Halligen Oland, Langeneß, Gröde und Nordstrandischmoor – oder auch auf eine kurze Wanderung vor Dagebüll. Als in der vergangenen Woche Birgit Andresen eine Gruppe von mehr als 30 Personen mitsamt Hund in das Watt führte, erläuterte sie diesen zuerst welche Halligen von Dagebüll aus zu sehen sind: Oland, Langeneß, Gröde und Habel, die die kleinste Hallig im nordfriesischen Wattenmeer ist. Sie erläuterte, was „Landunter“ bedeutet und dass im Jahr 1967 Halligbewohner es mit einer Wasserhöhe von einem Meter zu tun hatten. „Iiihhhh! Bäähh!“ hörte man einige Kinder kreischen, als es barfuß in das Watt ging. Für Kinder, die an der Nordsee Urlaub machen und zum ersten Mal das Watt betreten, ist das damit verbundene Gefühl unter den Füßen ungewöhnlich –aber schon schnell gewöhnten sich alle daran und lauschten den Erläuterungen von Birgit Andresen. Sie erfuhren, dass Wattwürmer Sand fressen, aus diesem die benötigten Nährstoffe herausfiltern und danach den gesäuberten Sand ausscheiden. Der Wattwurm ist also ein natürlicher „Wattreiniger“. Auf dem weiteren Gang durch das Watt fand man Torf, was Birgit Andresen dazu nutzte, dazu aufzurufen, möglichst torffreie Erde zu verwenden, weil für diese Torf abgebaut wird, der lieber in der Natur bleiben sollte. Interessant war es auch, Hintergründe zu verschiedenen Muschelarten zu erfahren, von denen es Arten gibt, die in früheren Zeiten von Wikingern aus ganz anderen Regionen in unsere Gefilde eingeschleppt worden sind. Man merkte deutlich, dass bei den Teilnehmern der Wattwanderung –besonders bei den Kindern – die Lust geweckt worden ist, sich die Bewohner des Wattenmeers genau anzusehen. Auch der mitgebrachte Hund grub im Watt und wäre frei im Watt herumgelaufen, wenn er nicht an der Leine festgehalten worden wäre.Manch einer denkt, bei einer Wattwanderung wäre es kalt an den Füßen, aber durch die Sonneneinstrahlung im Sommer wird der Grund und das niedrige Wasser sowarm, dass man fast Foto: Eggers an eine warme Badewanne denken muss. Beim Wandern erfahren die Füße auch eine Art Massage. „Das Meerwasser ist gesund für die Haut. Woanders wird das teuer verkauft“, betont Andresen. Für Nordfriesland-Touristen wie Steffen Schröder aus Ahrensburg und seine Familie war der Tag ein tolles Erlebnis. „Jeder sollte mal eine Wattwanderung gemacht haben“, betont er. Eigentlich wollte er mit seiner kleinen Tochter an der Kinderwattwanderung teilnehmen, aber sie konnte dann doch bei der regulären Wattwanderung vor Dagebüll gut mithalten. Die Termine für die Wattwanderungen findet man unter www.wattwanderung.eu Nutzen Sie jetzt noch Ihren Urlaubs- Check Rollläden &Markisen Garagentor -Terrassenüberdachung -Insektenschutz 100 €zurück beim Kauf einer Markise Typ K50/70! MARQUARDSEN Flensburg -0461-979770 -Schleswig -04621-28878 www.maro24.de -zentrale@maro24.de Wirsindgerne fürSie da! Tondern-Beton Für Festland &Sylt. Mit kleiner Kranpumpe bis 24 m. Tel. Deutschland: 04664-983054 Tel. 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Unterhalb der Burg entstanden reetgedeckte Fischerhäuser, die der heutigen Straße ihren Namen gaben. Danach ging es auf verschlungenen Wegen quer durch Angeln nach Unewatt. Das Museum in Unewatt zeigt ein typisches Dorf im Norden Angelns, wie es gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts viele gegeben hat. Das Besondere ist die Tatsache, dass sich die Museumsgebäude über die gesamte Ortschaft verteilen und in das bewohnte Dorf integriert sind. Am Mitte Juli fand die nächste Unternehmung des Geschichtsvereins statt. Über 20 Personen fuhren per Rad zuden verborgenen Plätzen der ehemaligen Wasser-und Windmühlen in Leck und Umgebung. Der Vorsitzende, Hans-Martin Petersen, führte kenntnisreich zu den Standorten dieser Mühlen. Begonnen wurde die Tour in der Allee –hier stand eine Bockwindmühle, die um 1810 wegen Baufälligkeit nicht mehr in Betrieb war. Umdas Jahr 1455 gab es bereits eine erste Wassermühle in Leck, 1612 die zweite. Besonders am Mühlenberg in Leck waren etliche Windmühlen in Betrieb, die erste wurde 1634 gebaut. Dann führte die Tour weiter nach Klintum. Hier arbeiteten ab 1543 diverse Wind- und Wassermühlen, die u.a. Buchweizen vermahlten.

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