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MoinMoin Schleswig 44 2021

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-Anzeige- Schleswig/Angeln - 3. November 2021 - Seite 10 Urnengemeinschaftsfelder · Baumgräber für Sarg- und Urnenbestattungen · Familien- und Einzelgräber · in Rasenlage oder individuell gestaltet · Muslimisches Grabfeld · IHR Grab, IHRE Entscheidung. Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Mühlenredder 1 · 24837 Schleswig · Tel. 0 46 21 / 2 28 55 info@friedhofsverband-schleswig.de Hilfe und Zuspruch in schweren Stunden! In der Gemeinschaft zueinander finden Schleswig (mm) – Es ist ein sonniger warmer Tag, nicht selbstverständlich im September. „Ich habe schönes Wetter für unsere Kinder bestellt“, sagt Anna, die die Schiffstour für die Verwaisten Eltern geplant hat. Bei Kaffee und Kuchen gibt es gute Gespräche, jeder weiß, warum er mitfährt. Sie alle haben ein Kind verloren. Am Wendepunkt der Tour hält das Schiff kurz an und wir können die mitgebrachten Blumen der Erinnerung für die verstorbenen Kinder In liebevollem Gedenken Bereits das Zusammenstellen der Blumen für den Grabschmuck ist ein Akt des Erinnerns und eine Ehrenbezeugung für den Toten. Werkfoto: GMH/BVE Menschen, denen wir im Leben eng verbunden waren, bleiben auch im Tod unvergessen. Oft sind es gerade die kleinen Begebenheiten im Alltag, die uns an die geliebten und geehrten Personen erinnern, mit all ihren für sie typischen Eigenheiten, die uns bisweilen noch im Nachhinein ein Schmunzeln entlocken. Leider ist es in solchen Momenten jedoch nur selten möglich, sich länger mit den aufsteigenden Erinnerungen und den Gefühlen, die sie auslösen, auseinanderzusetzen. Viele Menschen schätzen daher die Totengedenktage, an denen man sich ganz bewusst dem liebevollen Gedenken widmet, etwa an Totensonntag (21. November) und dem konfessionsübergreifenden Volkstrauertag (14. November). Oft werden dabei ganz persönliche Rituale entwickelt, mit denen der Toten gedacht wird – manche Trauernde stellen etwa eine Rose neben dem Foto des Verstorbenen auf oder besuchen Orte, die zuvor gemeinsam bereist wurden. Fast alle entzünden jedoch ein Licht für die Verblichenen und schmücken das Grab mit speziell für diesen Tag gefertigten Blumengestecken, denn beides sind Handlungen voller Symbolkraft, die nicht zuletzt auch den Hinterbliebenen Trost spenden können. Schon das Zusammenstellen der Blumen für den Grabschmuck ist ein Akt des Erinnerns und eine Ehrenbezeugung für den Toten, weshalb sich Gärtner und Floristen viel Zeit für die Betreuung ihrer Kunden nehmen und ihre Wünsche bis ins Detail zu erfüllen suchen. Zwar bilden Koniferengrün, Zapfen, Moos und Trockenblumen meist die Grundlage von Kränzen und Gestecken, da ihnen selbst Regen oder Schnee wenig anhaben können und sie somit lange attraktiv bleiben. Dennoch lassen sie sich ganz individuell schwimmen lassen. Die Sonne wärmt, die Gedanken wandern. Die Verwaisten Eltern und trauernden Geschwister Schleswig- Holstein e.V. (VESH) begleiten Familien, in denen ein Kind gestorben ist. In der Gemeinschaft finden Menschen zueinander, die ein ähnliches Schicksal teilen. Für Eltern gibt es in Schleswig- Holstein an unterschiedlichen Standorten Gruppenangebote. „Unsere Trauerbegleiter begleiten auch in Einzel-, Paarund Familiengesprächen. Auch gestalten: Bestimmte Formen sind ebenso möglich wie das Integrieren kleiner Engelsstatuen oder auch eines Fotorahmens mit dem Bild des Menschen, dem gedacht werden soll. Viele Menschen entscheiden sich auch dafür, die Lieblingsblumen des Verstorbenen in das Gesteck zu integrieren, wofür die Pflanzenspezialisten im Fachhandel auch dann eine Lösung finden, wenn die gewünschten Arten aufgrund der Witterung im Freien bald ihre Attraktivität einbüßen würden. (AST) an einzelnen Projekttagen oder Wochenenden finden Eltern und Geschwister zueinander, erleben Trauer auf unterschiedliche Weise und verleihen ihr in Gemeinschaft Ausdruck“, erklärt ein Sprecher von VESH. Für 2022 gibt es unter anderem die Schreibwerkstatt, einen Trommelworkshop, Brandmalerei, Trauerwanderungen und das Bootsbauprojekt speziell für verwaiste Väter. Infos dazu unter www.vesh.de oder Telefon 046219526070. Kurs für „Letzte Hilfe“ Schuby (mm) – Am Mittwoch, den 10. November 2021, in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr, findet in den Räumen der Trauerhilfe Bendixen, Husumer Straße 7a in 24850 Schuby der nächste „Letzte Hilfe Kurs“ statt. Am Ende wissen wie es geht. Das Lebensende und Sterben macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. In diesen „Letze Hilfe Kursen“ lernen interessierte Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Es werden Basiswissen und Orientierungen und einfache Handgriffe vermittelt. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Dieser Kurs ist auf 12 Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen bitte über Telefon 04621 9849569. Es gilt die 3-G-Regel. Trauerredner Kaum etwas kann so sprachlos machen, wie ein Trauerfall in der Familie oder im Freundeskreis. Eben war der geliebte Mensch noch da und plötzlich ist nichts mehr, wie zuvor. Jetzt gilt es unter anderem, im Rahmen der Trauerfeier die passenden Worte zu finden, was sehr schwer fallen kann und sich oft als nicht machbar erweist. Hier kann ein professioneller Trauerredner helfen: Er setzt sich mit den Hinterbliebenen zusammen und macht sich ein Bild von dem Menschen, der über viele Jahre ein Lebensbegleiter war. (AST) AUS DER GESCHÄFTSWELT -Anzeigensonderveröffentlichung- Schleswig-Flensburg (rey) – Streit kommt in den besten Familien vor, besagt eine alte Volksweisheit. Doch was tun, wenn die Tochter nicht mehr mit der Mutter spricht, sich abwendet oder „stumm stellt“? Streit gibt es auch immer wieder zwischen Nachbarn, weil die Hecke nicht geschnitten wurde, der Flur im Mehrfamilienhaus über Tage durch Fahrräder blockiert ist, Kinder und Jugendliche zu laut sind oder Haus- und Konfliktvermittlung Schleswig-Flensburg Ruhezeiten nicht eingehalten werden. Verhärten sich dann die Fronten, funktioniert das Zusammenleben nicht mehr bzw. wird schwierig und sogar unangenehm besonders für die Kinder in den Familien. Oft kann in solchen Fällen ein unparteiischer Dritter im Konflikt vermitteln: Seit 2004 gibt es im Kreis Schleswig-Flensburg das Projekt streit:fair, das es sich zur Aufgabe bemacht hat, Konflikte frühzeitig vor Ort zu lösen. „Wir stellen den Kontakt Konfliktvermittlung Schleswig-Flensburg • Zoff zwischen Jugendlichen & Erwachsenen • Ärger mit den Nachbarn • Konflikte zwischen Gruppen 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche Z 0152-05706019 www.streit-fair.de Wir unterstützen Konfliktbeteiligte: vertraulich • kostenlos freiwillig • neutral • allparteilich streit:fair vermittelt im Konflikt zwischen den Konfliktparteien her und sprechen in einem geschützen Rahmen mit beiden Seiten“, erklärt Mediatorin Karin Sitzwohl, Projektleiterin von streit:fair. Wenn beide Seiten bereit sind den Konflikt zu klären sind viele Lösungen möglich. Erfahrene Mediatoren helfen ehrenamtlich den Konfliktparteien in Gruppengesprächen sowie in Einzelgesprächen, Regelungen für die Zukunft zu finden. Die 21 Mediatoren kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die vom Erzieher, Sozialpädagogen, Rechtsanwalt bis zum Traumapädagogen reichen. Streit:fair ist Mitglieder des Mediatoren-Teams streit:fair nicht vergleichbar mit einer Schlichtungsstelle sondern ist ein Vermittler im Konflikt. Unterstützt und gefördert wird das Projekt vom Deutschen Kinderschutzbund, Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V., dem Kinder- und Jugendschutz Kreis Schleswig-Flensburg, mehreren Ämtern und Gemeinden des Kreises und vom Landesspräventionsrat des Ministeriums für Inneres Schleswig-Holstein. Streit:fair ist über die Hotline 015205706019 an allen Tagen im Jahr rund um die Uhr sowie über die Homepage www.streit-fair.de erreichbar. Foto: Sitzwohl 1.000 Euro aus Pfandbons Silberstedt (si) – Seit Dr. Volker Jaritz im Frühjahr neben den Pfandautomaten des EDEKA- Marktes in Silberstedt eine Spendenbox des Lions Club Schleswig installiert hat, kann er dort alle 14 Tage „satte Beute“ Petra Roth, Lea Schäfer und Tjorven Wöhlk, Lions-Präsident Thomas Molt, Marktleiter Dominik Gröchel und die Auszubildende Aenne in Vertretung für ihre Eltern Esther und Marco Rüdiger. machen: Viele Getränkekunden stecken ihre Pfandbons in die Box, statt sich den Betrag an der Kasse auszahlen zu lassen, und tun damit ganz bewusst etwas Gutes, denn der Erlös wird einmal im Jahr ausgezahlt. Nach der ersten Ausschüttung können sich die Jugendfeuerwehr und der TSV Silberstedt über je 500 Euro freuen. Das Geld, das der Präsident des Lions Clubs, Thomas Molt überreichte, stammt aber nicht nur aus gespendeten Pfandgeldern: Nicht wenige Kunden werfen ihre Pfandbons auch achtlos in den Papierkorb, wie Marktleiter Dominik Gröchel erzählt. Die werden vom Personal aussortiert und ebenfalls in die Spendenbox gesteckt. „Zwischen 6 Cent Foto: si und mehreren Euro ist alles dabei“, sagt die Auszubildende Aenne. Ihre Eltern sind die Geschäftsführer des EDEKA-Marktes, Esther und Marco Rüdiger. Sie legten mit einer Anfangsspende in Höhe von 250 Euro den Grundstock für den Erfolg der Lions-Aktion.

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