Aufrufe
vor 2 Jahren

MoinMoin Schleswig 18 2018

  • Text
  • Schleswig
  • Flensburg
  • Husum
  • Zeit
  • Haus
  • Wikinger
  • Fotos
  • Gesucht
  • Sucht
  • Telefon
  • Moinmoin

-Anzeige- J-2.Mai

-Anzeige- J-2.Mai 2018 Wiedereröffnung des am 3. Mai 2018 Wikinger ohne Museum Die Baumaßnahmen machten die Schließung des Ausstellungsgebäudes für rund eineinhalb Jahre unumgänglich. „Das war für uns eine sehr anstrengende Zeit“ erzählt Ute Drews, Leiterin des Wikinger Museums, „wir haben versucht, für unsere Besucher eine Alternative zu schaffen. Also haben wir mit Hilfe der Sparkasse unseren Audioguide umgeschrieben, um die Gäste vom Parkplatz bis zu den Wikinger Häusern H HEINDL BAU GmbH Wir waren zuständig für die Baustelleneinrichtung und vorbereitende Arbeiten. Koselfeld 11 ·24354 Kosel ·Tel. 04354 800974 Fax 04354 900979 ·mail@heindlbau.de www.heindlbau.de Wir gratulieren zur Wiedereröffnung! Tischlermeister Michael Peters Lieferung, Einbau &Reparatur von Fenstern und Türen jeder Art Busdorfer Straße 9 24837 Schleswig Tel. 04621/ 99 66 0 Fax 04621/ 99 66 11 www.hand-werk-peters.de Wir gratulieren herzlichzur Wiedereröffnung des„Wikinger Museum Haithabu“! Wir gratulieren herzlich zur Wiedereröffnung des „Wikinger Museum Haithabu“ und wünschen auch weiterhin viele interessierte Besucher! IhreTeams der !AUSSTELLUNG! & Anja Austen vom Archäologischen Landesamthalf in ihrerFreizeit beider Grabung. mit Informationen zu versorgen.“ Außerdem wurde eine vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges aufgegebene Ausgrabung wieder aufgenommen. Im Grabungszelt sahen die Besucher eine kleine Ausstellung –vor allem konnten sie jedoch den Archäologen vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie bei der Arbeit über die Schulter schauen. Das Konzept funktionierte und rund 100.000 Besucher kamen. Die Sanierung Alles hatte mit Feuchtigkeit und daraus resultierender Schimmelbildung angefangen. Tragende Elemente der Holzkonstruktion waren marode und gefährdeten damit mittelfristig auch die Statik der 30 Jahre alten Museumsgebäude. Im November 2016 begann deshalb die umfangreiche Sanierung und Modernisierung. 180 Stützen aus Holz wurden Instand gesetzt und mit Eichenholz bekleidet. Über 1.000 Quadratmeter Wandflächen sind im Ganzen neu aufgebaut, abgedichtet und gedämmt worden. Auch die Bleidächer sind neu gedeckt und gleich mit einer Belüftung versehen worden, um zu vermeiden, dass sich Kondenswasser absetzt. „Insgesamt haben Das abgedeckte Dach unter dem riesigen Gerüst. wir nur ein paar konstruktive Details verändert“, erklärt Lammers, „neben der Dachbelüftung waren das auch Metallteile an den Stützen. Möglichst wenig zu verändern war das Ziel –aus großem Respekt vor dieser Das neue Blei für die Dächer kam auf der Rolle zum Museum. Architektur.“ Die Begeisterung und Wertschätzung des Architekten für dieses besondere Projekt, kann man sehen und spüren. „Es hat mir Die Außenwände derMuseumsgebäude habenneue Holzverkleidungen aus Eichen-und Lärchenholzbekommen. Fotos:Kleimann-Balke/Drews einen riesen Spaß gemacht und ich würde es jederzeit wieder machen“, betont er. Das wird hoffentlich in den nächsten Jahrzehnten nicht nötig sein. Erst einmal kann er, gemeinsam mit seinem Team, den Handwerkern und Museumsmitarbeitern stolz auf die geleistet Arbeit sein. Erste positive Resonanz hat Lammers schon bekommen: „Es ist die größte Freude wenn die Beteiligten sagen: So haben wir uns das vorgestellt!“ Die Kosten von Sanierung und Modernisierung beliefen sich auf 3,6 Millionen Euro und wurden durch das Land Schleswig- Holstein, aus europäischen Mitteln sowie Eigenmitteln der Stiftung getragen. „Wir sind sehr erleichtert, dass die Arbeiten an dieser anspruchsvollen Baustelle im Kosten- und Zeitplan abgewickelt werden konnten. Das gelang nur durch eine sehr gute Vorplanung und Bauleitung des Architekturbüros Lammers, einer guten Projektsteuerung durch die GMSH und dem engagierten Einsatz zahlreicher Baufirmen, die zu einem großen Teil aus der Region kommen“, sagte Guido Wendt, Kaufmännischer Vorstand der Stiftung Landesmuseen, „Danke, Danke, Danke!“ Übrigens werden durch die neue Dämmung, das erneuerte Dach und die modernen Fenstereinbauten die Energiekosten um rund 30 Prozent sinken. Mit Gold und Silber in den Himmel Die Wiederaufnahme der Ausgrabung warnicht nur fürdie Besucher einvoller Erfolg,denndie Archäologen vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie konnten unter derLeitungvon Sven Kalmring über 12.000Funde registrieren. Sie spiegeln die Ablösung heidnischer durch christliche Bestattungsriten wider. Rund100 der wertvollsten Posamente verzierten die Gewänder wohlhabender Wikinger. Stückekönnennun in einer neuen Vitrine im Museum bestaunt werden. „Ich finde es wunderbar, dass wirjetzt aus der letztjährigen Grabung Restaurator Gerd Stawinoga bestückt die Vitrine mit den wertvollen Fundstücken. Die „Vielgeliebte“ Gewandnadel (re) wurde im vergangenen Jahr in Haithabu gefunden. etwas zeigen können“, freut sich Ute Drews, Leiterin des Wikinger Museums, „das sind Ausnahmefunde, die in dieser Kostbarkeit bisher in Haithabunicht gefunden wurden.“ DieVitrine zeigt diespektakulären Fundeals Spiegel einer wohlhabenden Oberschicht und fügt sich perfekt in das bestehende Gestaltungskonzept ein. In verschiedenen Objektgruppen werdenunter anderemkostbare Anhänger mit Amethyst undBergkristalldie wahrscheinlichals Colliergetragen wurden, scheibenförmige Fibeln und Gewandnadeln,Posamente aus feinsten, geflochtenen Goldfäden, Mikroperlen aus Glas,bronzene Gamaschenhalterfür Männer, Münzenund Sargnägel gezeigt.Eine silberne Gewandnadel fälltdurchstarke Abnutzung auf. „Ich nenne sie dieVielgeliebte“, schmunzelt Ute Drews, „damöchteman gerne wissen, werdieseNadel schon getragen hat.“ Die Millefioriperle mit Augen- und Blättchermustern ist vermutlich in Haithabu gefertigt worden. Fotos (4): Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Wirund Du in Haithabu Mit diesem Heft können Familien das Wikinger Museum richtig kennenlernen. Kindgerecht aufgearbeitet führen die Wikinger, die man auch in den jeweiligen Ausstellungswaben wiederfindet, durch ihre Zeit und ihr Leben. Es wird mitgemacht, gezeichnet, gerätselt und gelesen –ein pädagogisch anspruchsvolles Arbeitsbuch für Familienbesucher, das großen Spaß macht. Bewegte Bilder Der neue Film „Haithabu –Fernhandelszentrum zwischen den Welten“ gibt einen lebendigen Überblick über Alltagsleben und Handwerk in Haithabu. Er zeigt das Erscheinungsbild der Wikinger ebenso, wie verschiedene Handwerkstechnicken, zum Beispiel die Herstellung von Glasperlen. In einem Wechsel aus unterhaltsamen Filmsequenzen und Informationen vermittelt der Film wesentliche geografische und historische Fakten. „Dabei verfolgt er konsequent das didaktische Konzept der engen Verzahnung von Wikinger Museum Haithabu und Wikinger Häusern. Szenen, die bei den Häusern gedreht wurden, werden immer wieder in den musealen Kontext gestellt“, erklärt Ute Drews. Außerdem hat das Wikinger Museum einen Film für Grundschulkinder geschenkt bekommen. Armin Maiwald von der Sendung mit der Maus hat vor einigen Jahren einen Film über die Ostsee gedreht. Damals besuchte er auch Haithabu. Die entsprechende Sequenz aus der Dokumentation darf nun im Museum gezeigt werden. „Der Film ist kindgerecht und dennoch klug“, lobt die Leiterin des Museums. Schulstraße 141-143 ∙24536 Neumünster Tel. (04321) 558 687 0∙Fax 38821 Stoverweg 5∙24536 Neumünster Tel. (04321) 268 65 11 ∙Fax 268 65 12 BAUUNTERNEHMEN GEBR. CLASEN Inh. Dirk Clasen Dorfstraße 70 24879 Idstedt Tel: 04625 -460 Fax 04625 -8135 info@clasen-bau.de www.clasen-bau.de

MoinMoin