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MoinMoin Schleswig 05 2019

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Schleswig/Angeln -30. Januar 2019 -Seite 2 SEITE 2 Plattdeutsches Theater Schleswig (mm) –Am 1. Februar 2019, um19.30 Uhr, wird unter der Regie von Willy Grünwald die Komödie „Een Froo mut her“ aufgeführt. Auf dem Otten-Hof geht es drunter und drüber. Die beiden Endfünfziger Bernd und Jochen Martens und Jochens Sohn Berni sind zwar gestandene Mannsleute, aber so richtig Ordnung in den Laden kriegen sie partout nicht. Eine Frau muss her und das fällt allen dreien bedauerlicherweise gleichzeitig ein, ohne sich miteinander abzusprechen. Eine kraftvolle, pointenreiche Komödie mit viel Witz und Chaos. Das plattdeutsche Stück wird im Hotel Hohenzollern aufgeführt. Wintertipps für „Frostbeulen“ „Ich bin eine Frostbeule“, gesteht KTV- Bloggerin Nona und gibt diese Woche fünf Tipps, wie man auch im Winter passend und stylisch gekleidet unterwegs sein kann. Frei nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, verrät sie fünf modische Tricks für Frostbeulen. „Schließlich will man im Alltag ja nicht aussehen, als würde man gerade von einer Polar-Expedition kommen. Interessiert? Dann einfach mal reinklicken auf www.moinmoin.de/marktplatz/nonaslifestyle oder dem OR-Code folgen: Eine geballteLadung an Vorhaben Schleswig (ife) –Eine geballte Ladung an Themen stellten Landrat Dr. Wolfgang Buschmann und Kreispräsident Ulrich Brüggemeier im Rahmen eines Pressegesprächs unter dem Motto „Jahresausblick 2019“ vor. Zum Ersten konnte Dr. Buschmann sich nun detaillierter zum Thema Wiking-Eck äußern. Bereits seit 2016 läuft die Beschäftigung mit dem dortigen, durch die StadtSchleswig schon vor längerer Zeit kontaminierten Bodenmaterial. „Für die Entwicklung der Sanierungsvarianten waren umfangreiche, langwierige Untersuchungen – wie Bodensondierungen, Bohrungen in der Schlei –erforderlich, die erst im November 2018 abgeschlossen werden konnten“, so Landrat Dr. Buschmann. Für Anfang Februar 2019 wird die Fertigstellung eines weiteren gutachterlichen Berichts des beauftragten Ingenieur- und Sachverständigen-Büros ISBG erwartet.Danachhat der Kreis als untere Bodenschutzbehörde aus fachlicher Sicht eine Entscheidung über eine der Sanierungsvarianten zu treffen. Die Entscheidung soll nach Möglichkeit mit der Stadt abgestimmt werden. „Da BürgermeisterChristiansen angekündigt hat, auch diese Maßnahme gerichtlich prüfen zu lassen, ist voraussichtlich mit den Vorbereitungen für die Sanierung in 2019 nicht mehr zu rechnen“, heißt es in der Informationsvorlage des Kreises. Die Sanierung ist mit erheblichen Kosten verbunden; eventuellkönnteder Kreisüber Förderprogramme der Stadt helfendzur Seite gehen. Das UNESCO-Welterbe Danewerk-Haithabu war das zweite Thema; wie bekannt, wurde im letzten Jahr der archäologische Grenzkomplex Haithabu und Danewerk zum UNESCO-Welterbe erklärt. Daher ist für den Landrat Dr. Wolfgang Kreishaushalt2019 vorgesehen, den Erhalt der Waldemarsmauer mit 1,5 Mio. Euro zu fördern; weitere 500.00 Euro will das Land zuschießen. „Wir glauben, dass sich das lohnt, weil unsere Region dem Grenzland verpflichtet ist“, so Kreispräsident Brüggemeier. Die Infrastruktur rund um das Danewerk müsse noch ausgebaut werden. „Wir wollen den Tourismus im Kreis fördern –hier habenwir einBeispiel, wo wir etwas verbessern können.“ Nach 2019 soll ein Witterungsschutz für die Mauer geschaffen werden, der auch gestalterisch dem hohen Anspruch eines Welterbes gerecht werden soll. Das „Integrierte Umweltprogramm“ des Kreises SL-FL war bereits Thema einer vorangegangenen Pressekonferenz. Das Umweltprogramm ist auf der Homepage des Kreises abrufbar. Biodiversität, Klima-, Gewässer- und Bodenschutz sollen in Zukunftstärkerbeachtet werden. In Kooperation mit dem Institut SCS Hohmeyerund Partner wird dezidiert vom Kreis eine Verbesserung des Klimaschutzes angestrebt; anvisiert werden beispielsweise „grüne“ Rechenzentren (unter Umständen in Verbindung mit sogenanntenVerticalFarms). Ein „Runder Tisch Flensburger Förde“ zusammen mit Vertretern aus Dänemark soll perspektivisch ein integriertes Programm für die Flensburger Förde erarbeiten, wobei Aspekte des Natur- und Umweltschutzes einerseits sowie Tourismus und Wassersport andererseits unter einen Hut gebracht werden müssen. Die Kontamination mit Plastikpartikelnindie Schlei warzuBeginndes Jahres 2018 für den Kreis (Fachbereich 3) der Anlass, ein Integriertes Schleiprogramm zu erarbeiten. Der derzeitige Entwurf des Integrierten Schleiprogramms dient aktuell als Grundlage für Gespräche auf ministerieller Ebene. Weiterhin will sichder Kreis verstärkt im Bereich Beruf und Familie positionieren. Dazu gehört die Entwicklung eines Kataloges von familienfreundlichen Maßnahmen,Fachveranstaltungen, Auszeichnung von Betrieben, Maßnahmen zur Kinderbetreuung und einiges mehr. Letztlich sind dies Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität im beruflichen und gesamtwirtschaftlichen Bereich. Auch die Bereich Inklusion (Aktionsprogramm UN-Behindertenrechtskonvention) und Digitalisierung sind als „Baustellen“ erkannt worden. IT-Sicherheit und Datenschutz sind ein wichtiges Thema. Dr. Buschmann erwähnte den aktuellen Datenschutzvorfall beim Kreis, als Hacker Anmeldedaten für die Hygienebelehrung entwendeten. Derartiges dürfe nicht wieder vorkommen. InBezugaufdasTheaterSchleswig signalisierten Buschmann und Brüggemeier eine grundsätzliche Bereitschaft, derStadt Schleswig bei der Finanzierung zu helfen. Weitere Themen waren ÖPNV-Ausschreibungen, digitale Finanzsteuerung (Umsetzung einer webbasierten Plattform des Kreises in 2019) und die inden letzten Jahren bewältigte Konsolidierung des Haushalts. Buschmann Harry’sWein-Tipp des Monats: „Herr Ober,was gibt es an Neuheiten?“ „Wegen des Erfolges mit dem Wein aus Lodi haben wir diesen Merlot ins Programm genommen.“ „Welcher ist das?“ „Den Redwood Merlot aus Lodi.“ „Was macht den aus?“ „Seine Geschmeidigkeit und Frucht setzt Maßstäbe. Ein echter Leckerschmecker.“ „Kann man den guten Tropfen probieren und waskostet er?“ „Sehr gerne.Erkostet 6,99€. In der Aktion gibt es 6+1. Wein &Whisky-Depot seit 1995 in der Mönchenbrückstr. 6, 24837 Schleswig Z 04621-21373 www.weinundwhiskydepot.de & Essen Trinken Smoothies möglichst frisch trinken Ein praktischer Vitaminschub zum Mitnehmen: Smoothies sind beliebt, weil sie sich im Mixer einfach zubereiten lassen. Einmal gemixt, sind sie ein vollwertiger Snack für unterwegs –inder Bahn, im Auto oder im Büro. Doch wie viele gesunde Bestandteile behalten die Fruchtdrinks im Laufe eines Tages?Womöglich nicht allzu viele, denn Vitamine sind empfindlich, was Licht und Sauerstoff angeht. „Um von den Inhaltsstoffen bestmöglich zu profitieren, sollten Smoothies möglichst direkt nach dem Zubereiten getrunkenwerden –ebenso wie frisch gepresste Säfte“, empfiehlt Sabine Kommer, Laborleiterin für Vitaminanalytik bei SGS Institut Fresenius in Berlin: „Für einen späteren Verzehr sollten Smoothies korrekt und vor allem kühl gelagert werden.“ Damit sich Keime nicht vermehren und um Gährprozesse zu vermeiden, gehören selbtsgemachte Smoothies in den Kühlschrank. Im Dunkel bleiben auch die Vitamine länger erhalten. Gekaufte Smoothies sollten nach dem Öffnen nicht zu lange aufbewahrt werden, da sich die Vitamine verflüchtigen. Text/Foto: djd/SGS/ pilipphoto/stock.adobe.com Es ist wieder soweit! Am 10. Februar 2019 findet das legendäre Frühstücks-Buffet statt. Antik-Cafe Stadtweg 56 24837 Schleswig 04621-850758

Weniger Schlichtungsfälle Schleswig (mm) – Auf die Einladung zum alljährlichen Erfahrungsaustausch der Schiedsleute hatte sich Hans Vahlbruch bereits gefreut: „Wie jedes Jahr“, fügte der Schiedsmann an. Das Schiedswesen in Schleswig ist bei den Verantwortlichen seit Jahren in guten Händen, stellen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung immer wieder fest. „Durch ihr bürgerschaftliches Engagement wird das Schiedswesen in besonderer Weise verkörpert“, bedankte sich Bürgermeister, Dr. Arthur Christiansen, kürzlich beim traditionellen gemütlichen Beisammensein für diesen Einsatz. Auf die Nachfrage des Bürgermeisters, ob es bei der Polizei oder den Schiedsleuten bekannte Fälle von Reichsbürgern gegeben hätten, konnte kein Anwesender etwas berichten. Auch die oftmals medial angeführte Mediation sei im Zusammenhang mit Schiedsfällen bislang kein Thema gewesen – weder als Ersatz noch als Ergänzung. Schiedsmann Hans-Werner Jarmer berichtete über ein insgesamt ruhiges Jahr. Erwähnenswert sei, dass ein ver- Ab Donnerstag, 31. Januar, sind wir wieder mit tollen Angeboten für Sie da! meintliches Problem mit streunenden Katzen in der Stadt sich nicht bewahrheitet hätte. Auch Hans Vahlbruch konnte aus seinem Bezirk für das abgelaufene Jahr nichts Nennenswertes berichten. Als Indiz dafür vermutete Vahlbruch, dass es zu weniger Schiedsfällen gekommen sein könnte, weil Rechtsanwälte präventive Vorarbeit leisten würden – pro bono. Aus Sicht der Polizei lässt sich laut Polizeikommissar Rainer Czayka ebenfalls nicht erklären, warum es 2018 weniger Schlichtungsfälle gegeben haben könnte. Ein Trend sei nicht zu erkennen. Czayka könne auch nicht bewerten, wie junge Kollegen derartige Anzeigen beispielsweise mit Nachbarschaftskonflikten bearbeiten würden. Er sei froh, wenn ihm Arbeit durch die Schiedsleute abgenommen würde. Vahlbruch bedankte sich abschließend, dass dieses jährliche Zusammentreffen zur Tradition geworden ist. Es sei wichtig, sich mit der Polizei, der Justiz und der Verwaltung gemeinsam und persönlich austauschen zu können. Für Dr. Arthur Christiansen bleibt positiv zurück, dass es bislang auch keine Schiedsfälle zwischen Neu- und Altbürgern gegeben hätte. Ein Kriterium könnte die gute Arbeit der Lotsen sein, dass eine Integration auf allen Kanälen funktioniere. Für die anstehenden Wahlen stehen alle bisher aktiven Schiedsleute weiter zur Verfügung, sodass es keinen Wechsel geben müsste. „Neue Mitglieder im Schiedswesen sind dennoch immer willkommen“, schließt Jarmer das Zusammentreffen. SEITE 3 Schleswig - 30. Januar 2019 - Seite 3

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