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MoinMoin Flensburg 31 2020

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Flensburg - 29. Juli 2020 - Seite 2 Flensburg (mm) – Immer wieder kommt es zu Bürgerbeschwerden hinsichtlich der Häufigkeit von Mäharbeiten, die die Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums Flensburg (TBZ) auf städtischen Flächen vornehmen. Die Kritik komme hierbei von beiden Seiten, je nach Auffassung der Bürger werde zu selten oder zu häufig eine Mahd durchgeführt, heißt es in einer Pressemitteilung des TBZ. Das TBZ führe die Mäharbeiten gemäß den Vorgaben des Grünflächenpflegekonzepts aus, die für Extensivflächen, etwa in der Gartenstadt Weiche, zwei Schnitte pro Jahr vorsähen. Entscheidend sei hier vor allem die Entwässerungsfunktion der Flächen und insbesondere der vorhandenen Mulden. Werde hier eine regelmäßige Mahd unterlassen, führe dies zu einer Verflachung. In der Folge könne es zu Wasserstauungen auf anliegenden Straßen und Grundstücken kommen, so das TBZ. Darüber hinaus sei das TBZ Finde uns auf Facebook SEITE 2 Erhaltung von Grünflächen angehalten, ein ansprechendes Stadtbild zu erhalten und die Grünflächen entsprechend zu pflegen. Dies umfasse ebenfalls ein regelmäßiges Mähen. Werde die Mahd längerfristig nicht durchgeführt, könne der entstandene Aufwuchs nur mehr mit großem Aufwand entfernt werden und es komme zu einer ungewünschten Verwilderung und Vermüllung der Flächen. Das TBZ habe seine Mitarbeiter sensibilisiert zu prüfen, ob einzelne Ansammlungen von Wildblumen bei der Mahd ausgespart werden könnten. Die Verkehrssicherheit habe jedoch immer Vorrang. Selbstverständlich fühle sich das TBZ dem Ziel einer insektenfreundlichen Stadt verpflichtet und habe zu diesem Zweck in den letzten Jahren insgesamt 7 Hektar Blühflächen im gesamten Stadtgebiet angelegt. Diese Flächen seien speziell dafür ausgewählt worden und würden entsprechend gepflegt um die Wildblumen zu schonen. Die Blühwiesen wurden mit Regio-Saat bepflanzt, das neben Gräsern auch blühende bienen- und insektenfreundliche Arten enthält. Auch die Blumen-Ampeln und Blumen-Türme sind mit Pflanzen versehen worden, die den Bienen als Nahrung dienen und der Flensburger Wald wird von den lokalen Imkern ebenfalls gerne als Standort genutzt. Das Bemühen um den Erhalt von Karstadt Flensburg war umsonst. Das endgültige Aus für Karstadt Flensburg (mm) – Seit einigen Wochen bereits hat der Galeria Karstadt Konzern Insolvenz angemeldet und kurz darauf wurde deutlich, dass auch die Flensburger Filiale von einer Schließung bedroht ist. Schon sehr früh in diesem Prozess hat sich die Stadt Flensburg mit einem Schreiben der Oberbürgermeisterin an die Konzernspitze gewandt und mit Nachdruck für den Erhalt der Flensburger Filiale geworben. Diesem Schritt seien viele Gespräche mit Mitarbeiter*innen, Personalvertretungen und Verantwortlichen gefolgt, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Die Stadt Flensburg habe dabei auch eruiert, wie ein Beitrag der Stadt zur besseren Belebung des Warenhauses aussehen könnte. So wurde überlegt die Verkehrsführung bei der Zufahrt zum Karstadt-Parkhaus zu verbessern, um eine stärkere Frequentierung zu erreichen. Des Weiteren wurden alle Beteiligten vergangene Woche zu einem Runden Tisch Gespräch geladen, um Ideen für eine Fortführung zu sammeln und Strategien zu bündeln. Hierzu sollte auch ein Gesandter des Generalbevollmächtigten erscheinen, der noch kurz vorher bestätigt hatte, dass es noch keine Entscheidung gebe. Mit großer Verwunderung und Bestürzung hätten die Anwesenden jedoch zur Kenntnis nehmen müssen, dass eine Entscheidung bereits unumstösslich und das Ende der Filiale besiegelt ist. Oberbürgermeisterin Simone Lange bedauert diese Entscheidung zutiefst: „Es bleibt der Eindruck, dass der Konzern die Corona-Krise genutzt hat, um sich von ungeliebten Filialen Foto: Philippsen zu trennen, da berichtet wurde, dass die Filiale bereits seit fünf Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hatte. Wir hätten einen gemeinsamen Versuch begrüßt, um den Standort in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Diese Hoffnung, mit der wir in das anberaumte Gespräch gegangen sind, wurde dann schnell zerschlagen. Besonders traurig macht mich das Schicksal der vielen Mitarbeiter*innen die sich mit großem Nachdruck und viel Engagement für ihre Filiale eingesetzt haben“. „Als Stadt werden wir nun nach vorne schauen müssen, um mit der neuen Situation bestmöglich umzugehen. Hierzu werden wir selbstverständlich erneut alle Akteure zum Gespräch bitten. Denn die hohe Attraktivität unserer Innenstadt muss auch weiterhin unser gemeinsames Ziel sein“, so Lange weiter. Alkoholprobleme? Flensburg (mm) – Leider gibt es eine große Anzahl Menschen, die u. a. Alkoholprobleme haben. Um diesen Menschen, und auch den leidgeprüften Familienangehörigen, Hilfe und Unterstützung zu bieten, gibt es eine Kontakt-Telefonnummer der Anonymen Alkoholiker, die „rund um die Uhr“ erreichbar ist. Die Telefonnummer lautet: 0461 582626. Impressum Herausgeber/Verlagshaus: Kopp & Thomas Verlag GmbH Am Friedenshügel 2, 24941 Flensburg Postfach 22 65, 24912 Flensburg Telefon: 0461 588-0, Telefax: 0461 588-58 E-Mail: ktv-verlag@moinmoin.de www.moinmoin.de Private Kleinanzeigen-Annahme: 0461 588-8 Verteilung: Telefon: 0461 588-0 Telefax: 0461 588-9400 Lokal-Redaktion: Flensburg: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 0461 588-300 E-Mail: krumrey@moinmoin.de Michael Philippsen (verantw.) Telefon: 0461 588-301 E-Mail: philippsen@moinmoin.de Sonderthemen/-produkte: Nicola Jahn (verantw.) Telefon: 0461 588-303 E-Mail: jahn@moinmoin.de Telefax: 0461 588-333, E-Mail: redaktion@moinmoin.de Schleswig/Angeln: Alice Krumrey (verantw.) Telefon: 04621 9641-18 Telefax: 04621 9641-17, E-Mail: sl-redaktion@moinmoin.de Südtondern: Stefan Jonas (verantw.) Telefon: 04841 8356-77 E-Mail: jonas@moinmoin.de Vertrieb: Annette Düring Telefon: 0461 588-400 vertrieb@moinmoin.de Geschäftsführung: Mathias Kordts (v.i.S.d.P.) Druckauflage Flensburg................ 78.800 Expl. Südtondern .............. 16.200 Expl. Schleswig/Angeln......37.600 Expl. Gesamt .................. 132.600 Expl. Nachdruck oder Vervielfältigungen nur mit Genehmigung des Verlages. Anzeigenentwürfe des Verlages sind urheberrechtlich geschützt. Keine Gewährleistung für die Richtigkeit telefonisch und digital übermittelter Anzeigen, Änderungen oder Druckfehler. Anzeigeninhalte in der Verantwortung der Auftraggeber. Keine Gewähr für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos. 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Schnitzen Flensburg (mm) – Mit einem Schnitzmesser und anderen Werkzeugen und Materialien können Kinder ab ca. 8 Jahren am am 30. Juli um 14 Uhr aus Aststücken lustige und nützliche Sachen fertigen. Eigene Schnitzmesser dürfen gerne verwendet werden. Treffpunkt: Eiszeit-Haus Flensburg, Mühlenstraße 7. Eine telefonische Anmeldung unter 0461- 852504 ist notwendig. Materialkosten pro Kind: 4 Euro. Fledermausführung Flensburg (mm) – Eine abendliche Führung zu den Fledermäusen im Christiansenpark findet am Donnerstag, 06.08., ab 20.15 Uhr für junge und ältere Interessierte statt. Nach einer kurzen Einführung in das Leben der nachtaktiven Säugetiere geht es in den Park. Ausgerüstet mit so genannten Batdektoren können die Kobolde der Nacht bei der Insektenjagd beobachtet werden. Die Veranstaltung dauert etwa bis 22.30 Uhr, fällt aber bei Regen und starkem Wind aus. Treffpunkt ist das Eiszeit-Haus, Mühlenstraße 7. Eine Anmeldung unter Telefon 0461-852504 ist notwendig. Die Kosten je Teilnehmer liegen bei sechs Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder ab etwa 7 Jahren. Warme, robuste Kleidung wird empfohlen. Täglich wissen, was los ist! Sie interessieren sich für Nachrichten und Geschichten aus und über unsere Region? Wir informieren Sie täglich und aktuell auf www.moinmoin.de.de | Politik City Flensburg: FDP ruft zum sofortigen Handeln auf | Polizei LKW fährt gegen Schranke | Verkehr Motorrad auf der A7 schwer verunglückt ... einfach weiterlesen Party - Service www.HATESAUL.de 04638/89590 Bangen um die Jobs: Mitabeiter der FSG bei der Kundgebung. Flensburg (lip) – Wie geht es weiter mit der insolventen Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG)? Am Rande einer Betriebsversammlung, bei der die rund 650 Mitarbeiter über den weiteren Kurs informiert wurden, hatte die IG Metall Küste am Freitag zu einer Kundgebung aufgerufen. Auch Oberbürgermeisterin Simone Lange und Politiker aller Couleur zeigten ihre Solidarität mit der Werft und ihren Mitarbeitern. „Der Kampf ist noch nicht verloren, wir sind mittendrin“, erklärte Michael Schmidt von der IG Metall. Derzeit hat die FSG zwar keine Aufträge und die Kaufverhandlungen mit der „Pella Sietas“- Gruppe ziehen sich hin, aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: So konnte die Gewerkschaft verkünden, dass der norwegische Ex-Eigentümer Siem einem Vergleich zugestimmt habe. Demnach wird Siem die Großfähre „Honfleur“, die nach der Stornierung durch die französische Reederei „Brittany Ferries“ halbfertig an der Pier liegt, kaufen – auch um seinen eigenen Kredite an dem Schiff zu retten. Damit wäre das Geld für die Transfergesellschaft gesichert, in die die FSG-Beschäftigten mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. August wechseln sollen. Michael Schmidt berichtete auch von einem Telefonat mit Investor Lars Windhorst, in dem dieser angekündigt habe, dass zwei RoRo-Schiffe für die Werft in Auftrag gegeben werden. Doch noch seien keine Verträge unterzeichnet. Oberbürgermeisterin Simone Lange forderte Windhorst auf, seinen Versprechungen auch Taten folgen zu lassen und lud ihn ein, jederzeit ins Rathaus zu kommen, um mit ihr über die Zukunft der Werft zu sprechen. „Wer 150 Millionen Euro in einen Fußballklub (Hertha BSC, Anm. der Redaktion) pumpen kann, der wird doch wohl auch ein paar Millionen Euro für eine Werft überhaben“, sagte Lange. „Für mich kann es kein Flensburg ohne die Werft geben, betonte die CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen und kündigte an, sie wolle sich in Berlin dafür stark machen, dass die FSG am Auftrag für zwei neue Bundeswehrtanker beteiligt werde. Auf der Betriebsversammlung, die für die Kundgebung extra unterbrochen wurde, seien deutliche Worte gefallen, berichtete der FSG-Betriebsratsvorsitzende Thomas Jansen. Seine eigentlich vorbereitete Rede habe er zerrissen. Die Probleme der Werft seien nicht Schuld der Mitarbeiter. Im Gegenteil: Diese hätten sich „den Arsch aufgerissen“, während das Unternehmen von anderer Seite „heruntergerockt wurde“, kritisierte Jansen. Jansen forderte Kristian Siem auf, dafür zu sorgen, dass die „Honfleur“ in Flensburg zu Ende gebaut werden kann. Dies ginge nirgendwo auf der Welt sicherer und schneller als bei der FSG. „Wir sind die einzigen, die das hinkriegen“, sagte Thomas Jansen. Dann wäre zumindest für einen Teil der Beschäftigten wieder Arbeit da. Sachverwalter Christoph Morgen rechnet damit, dass die „Honfleur“ nach Fotos: Philippsen Der Kampf ist noch nicht verloren! Kämpferisch: IG Metall-Chef Michael Schmidt. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen spricht. Links hört Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange aufmerksam zu. Wiederaufnahme der Arbeiten in rund einem Jahr fertiggestelt werden könnte. FSG-Geschäftsführer Martin Hammer sagte, es werden wahrscheinlich etwa 300 Mitarbeiter weiterhin auf der Werft arbeiten und die weiteren Beschäftigten in die Transfergesellschaft wechseln. Ein Stellenabbau sei unvermeidlich: „Wir können auf keinen Fall mit allen 650 Mitabeitern die Werft weiterführen.“ Und was sagt die Belegschaft? „Wir Mitarbeiter hoffen alle, dass es irgendwie weitergeht. Die Werft braucht einfach ein besseres Management, als wir es die letzten 10 Jahre hatten“, meinte Peter Böker aus der Planungsabteilung, der seit über 29 Jahren auf der Werft arbeitet und alle Höhen und Tiefen erlebt hat. Mit der Transfergesellschaft hat die Werft ein halbes Jahr Zeit gewonnen, um eine Lösung zu finden. Wichtige Weichen sollen bereits bis kommenden Freitag gestellt werden, wenn Wirtschaftsminister Bernd Buchholz die FSG in Flensburg besuchen wird. SEITE 3 Flensburg - 29. Juli 2020 - Seite 3 Täglicher Stau an der Grenze: Region fordert Lösungen Pattburg/Flensburg (mm) – Die forderlichen Ressourcen für die Region Sønderjylland-Schleswig Öffnung aller Grenzübergänge hat sich mit einem Schrei- ben an den dänischen Justizminister gewandt, um auf die und ausreichend Personal sind dann bereitzustellen“, so der Politiker. Eine ebenfalls dahingehende starke Belastung Initiative der Einwohner, des SSW und der Grenzpendler Schleswigschen und Geschäftsreisenden Partei unterstützt aufmerk- sam zu machen, die Region Sønderjyllanddie durch die Schleswig ausdrücklich, täglichen langen um Verkehrsstaus an wieder ein bisschen den Grenzübergängen Normalität auftreten. nach den starken Einschränkungen Preben Jensen, Preben Jensen. der Reisefreiheit Vorsitzender der Foto: Regionskontor ins Grenzland Region, sieht die einkehren zu dänische Seite in der Pflicht, den grenzüberschreitenden Verkehr auch während einer Pandemie vernünftig abzuwickeln. „Die er- lassen. Doch gerade die Verkehrssituation sorgt für neue Einschränkungen und Belastungen, die abzustellen sind. Lärmaktionsplan: Erste Ergebnisse Flensburg (mm) – Aufgrund bestehender gesetzlicher Anforderungen wird derzeit ein Lärmaktionsplan für die Stadt Flensburg erarbeitet. Durchgeführt wird dies durch das Hamburger Fachbüro LÄRM- KONTOR in Kooperation mit LK Argus (Göttingen) und konsalt (Hamburg). Grundlage ist eine Beauftragung durch die Stadt Flensburg im Oktober letzten Jahres. Geplant ist eine Beschlussfassung durch die Ratsversammlung im Herbst 2020. Neben einer öffentlichen Veranstaltung im Februar und einem Workshop Anfang März dieses Jahres bestand darüber hinaus die Möglichkeit, über eine Online-Beteiligung vom 01. – 31. März Hinweise auf „Lärm- Hotspots“ seitens Interessierter bzw. Betroffener zu geben. Alle Informationen (knapp 100 Rückmeldungen) sind in die weitere Bearbeitung des Lärmaktionsplanes eingeflossen und wurden mit den Ergebnissen der aktualisierten Lärmkartierung verschnitten. Nach der Analyse der Lärmbelastungssituation und Auswertung der Meldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden bei einem Runden Tisch am 8.06.2020 gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeiter*innen der Flensburger Verwaltung, den Fachgutacher*innen sowie weiterer Träger öffentlicher Belange mögliche Maßnahmen zur Reduzierung des Straßenverkehrslärms als zentralem Inhalt des Lärmaktionsplanes diskutiert. Diese ersten Ergebnisse sowie eine Vielzahl weiterer Information zum Thema Lärm und „Lärmbekämpfung“ (unter anderem auch die Meldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung) sind nun online über nachfolgende Internet-Adressen abrufbar: https://laermaktionplan-flensburg.de/vorlaeufigeergebnisse/ bzw. https://laermaktionplan-flensburg.de Die „Honfleur“ liegt halbfertig an der Pier.

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