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MoinMoin Flensburg 27 2021

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Harrislee (rv/mm) –Demnächst soll im Industriemuseum Kupfermühle ein ganz besonderer Schatz ausgestellt werden: ein kleines, gut erhaltenes Stück Metall, gefertigt um das Jahr 1890 in der alten Crusauer Kupfer- und Messingfabrik in Kupfermühle.Ein Hauptprodukt der Fabrik waren damals Schiffsbleche aus Yellow Metall, eine besondere Messing-Legierung, die auf den Holzrumpf der Segelschiffe angebracht wurden und unter Wasser vor Muschelbewuchs schützen sollten. Sie wurden in den alten Fabrikhallen des jetzigen Industriemuseums ausgewalzt und in großen Mengen in alle Welt exportiert, jedoch war dem Museum bisher kein erhaltenes Exemplar bekannt. Mitte April gingen Susanna und Piet Steenkamp aus Südafrika am Strand in der Nähe des Ortes Boesmannsriviermond (Bushmans River Mouth) mit ihrem Hund spazieren. Sie entdeckten eingoldglänzendesStückMetall, das aus dem Sand herausragte und nahmen es mit nach Hause. Dort konnten sie erkennen, dass ein Stempel in das Metall eingeprägt war. Sie gaben die nicht mehr ganz vollständigen Buchstaben bei Google ein und landeten auf der Homepage des Industriemuseums Kupfermühle. Das Paar schickte eine E-Mail an Museumsleiterin Susanne Rudloff. Nach dem Vergleich mit anderen Stempeln war sofort klar, dass das Fundstück ein Original Yellow-Metall-Blech aus der Crusauer Kupfer- und Messingfabrik ist. Svend Lykke-Schmidt, Geschäftsführer des Industriemuseum Kupfermühle,war hellauf begeistert und nahm sofort Kontakt mit dem Ehepaar Steenkamp auf.Diese entschieden sich dazu, das Messingblech dem Museum zu schenken und sendeten es gut verpackt nach Kupfermühle. Da spezielle Zertifikate, Papiere, eine Zollnumer und eine EORI- Nummer notwendig waren, dauerte es mehrere Wochen, bis das Exponat endlich vom Deutschen Zoll freigegeben im Industriemuseum ankam. Währenddessen hatte man im Museum recherchiert und fand in einem alten Kontorbuch der Crusauer Kupfer- und Messingfabrik einige Hinweise auf die Geschichte des Bleches. Im Jahr 1891 wurden Yellow-Metall- Bleche nach Norwegen an den Großhändler Thorvald August Kirsebom in Kristiansand geliefert, der wiederum Bleche, Nägel und Beschläge an Werften Fotos: Industriemuseum Kupfermühle weiterlieferte. Unter anderem lieferte er auch an die Bratteklev Skipsverft in Arendal, die ihre Holzschiffe damals mit den besonderen Blechen beschlug. Eines der Schiffe, die 1891 in der Werft gebaut wurde, war die Barke „Volo“. Dieser Dreimaster strandete 1896 an der Küste von Südafrika, als er auf einer Frachtfahrt von Göteborg nach Mozambik unterwegs war.Reste des Wracks liegen noch heute am Strand in der Nähe des Ortes Boesmannsriviermond, wo auch die Steenkamps das Yellow-Metall-Blech gefunden haben. Doch die Freude über diesen sensationellen Fund wurde schnell wieder getrübt: Das südafrikanische East London Museum in der gleichnamigen Stadt hatte von dem Fund erfahren und die South African Heritage Resources Agency (SARAH), die Behörde für den Schutz des nationalen Kulturguts, informiert. Da das Schiffsblech nach südafrikanischen Gesetzen als nationales Kulturerbe einzustufen sei und dessen Ausfuhrverboten ist, forderte SARAH das Museum auf, den Fund unverzüglich zurückzusenden. Das Industriemuseum Kupfermühle versuchte in umfangreichem Schriftverkehr die Rechtslage zu klären undbetonte, dass die Finder sich ihren wertvollen Fund nach Kupfermühle wünschen. Doch SARAH bezog sich in einem ausführlichen Rückforderungschreiben auf die UNESCO Konvention beider Länder. Das Museum kontaktierte vergeblich mehrere Sachverständige. Schließlich wurde das Industriemuseum an Die „Volo“ nach der Strandung 1896. einen Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes Berlin verwiesen, dessen Rückmeldung zurzeit jedochnochaussteht. In Kupfermühle hofft man nun auf ein Happy End. Aber egal, ob der historische Schatz bleibt oder nicht – eine Ausstellung über seine Geschichte soll es aufjeden Fallgeben. AUS DER REGION Starke Frauen: Stadtführung -Anzeige- Sommerzeit Flensburg (mm) –Das Gleichstellungsbüro veranstaltet am Donnerstag, den 15. Juli, sowie am Donnerstag, den 12. August, von 17 bis 19 Uhr eine Stadtführung der besonderen Art: Der Stadtrundgang „Starke Frauen im Norden –grenzenlos“ erinnert an bekannte Flensburgerinnen, die sich mit ihrem Wirken über gesellschaftliche, moralische und sprachliche Grenzen hinweggesetzt haben. Mit ihren ganz speziellen Lebensentwürfen hinterlassen sie eindrucksvolle Fußstapfen und setzen Meilensteine für die Gleichberechtigung von Frauen in Flensburg. Die Stadtführung wird von Hilke Rudolph (Schauspielerin, Kabarettistin Petuh) geleitet. Treffpunkt ist das Heinrich- Sauermann-Haus am Museumsberg. Das Gleichstellungsbüro bittet, während der Veranstaltung auf den bewährten Abstand zu achten. Zur Zeit gilt die Maskenpflicht der Landesverordnung. Anmeldungen bitte unter 0461/85 2806 oder gleichstellungsbuero@flensburg.de.Die Veranstaltung ist kostenlos. Erdbeeren zum Selberpflücken Jens Bennedsen Harres 30 ·6261 Bredebro (DK) (20 km nördlich von Tondern) Tel. 0045 24 85 05 18 Flensburg (mm) – Vergangenen Freitag wurde ander Marineschule Mürwik der aktuelle Offizieranwärter-Jahrgang, die Crew 2020, anlässlich des Abschlusses ihres Offizierlehrganges im Rahmen einer Musterung auf der sogenannten Admiralswieseverabschiedet.Der Schulkommandeur, Flottillenadmiral Wilhelm Tobias Abry, entließ gemeinsam mit dem als Ehrengast anwesenden Stellvertretenden Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Markus Laubenthal, die jungen Offizieranwärter in ihre weitere Ausbildung. Ihre Ausbildung begonnen hatte die Crew 2020 zum 1. Juli 2020. Pandemiebedingt wurde der Einstellungstermin auf drei Termine mit je sechs Wochen Abstand verteilt, umsodie rein Erdbeerzeit Nur Bargeldzahlung (EUR oder DKK) Die Crew 2020 angetreten auf der Admiralswiese. militärische Grundausbildung unter Hygieneeinschränkungen einfacher durchführen zu können. Die insgesamt 234-köpfige Crew setzte sich aus 180 Anwärtern sowie54Anwärterinnenzusammen. Ebenfalls in der Gesamtstärke enthalten waren elf ausländischeKadetten.Diese kamenaus Benin, Guinea, Kamerun, Senegal, Südkorea, Kolumbiensowie Frankreich. Für letztere erhielten im Austausch zweiweiteredeutsche Kadetten Ihre Offizierausbildung in Frankreich. Für die jungen Offizieranwärter steht zunächst ein Seekadetten- Praktikumauf demProgramm, in dem sie auf die gesamte Flotte verteilt werden, um aufUnteroffiziersebene ein erstes Praktikum in einer Vorgesetztenrolle zu absolvieren. Im Anschlussdaran geht es für alle ins Studium an einer der beidenUniversitäten der Bundeswehr in Hamburg und München.„Es werden nochviele Herausforderungen auf uns zukommen. Aber nun sind wir alle hier und sehen zuversichtlich in die Zukunft, denn die Reise hat für uns gerade erst begonnen“, so der gewählte Crewsprecher, Der stellv.Generalinspekteur der Bundeswehr,Generalleutnant Markus Laubenthal war als Ehrengast dabei. Obergefreiter OA Patrick Hilbert. MitBlick auf dievor ihnenliegende und mehrereJahredauernde Ausbildung ergänzteer„Hier an diesen Ort werden wir immer wieder zurückkehren und den Verabschiedung der Crew 2020 Fotos: PIZ Marine /Björn Wilke Ortmit neuen Erinnerungenund Erlebnissen füllen“. Der Umgang mitden Einschränkungen der Corona-Pandemie ist im Laufe des vergangenen Jahresimmer leichter geworden. Mittlerweile haben über 70Prozent der Crew auch Impfschutz. Dennochwirddas Thema weiter ernst genommen. Sofand die Abschiedsmusterung zwar im Beiseineinigergeladener Gäste, aberohneAngehörige der Crew statt. Zu den Gästen gehörten neben der Schulführungund Generalleutnant Laubenthal auch der Marineattaché des Vereinigten Königreiches, Captain JonathanSear,die Militärattachésder Nationen, die Kadetten ander MarineschuleMürwik in derAusbildung hatten, sowie Vertreter der beiden Einsatzflottillen und des Marinefliegerkommandos, den drei Großverbänden der Deutschen Marine. Musikalisch wurde die Zeremonie vom MarinemusikkorpsKiel begleitet.

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