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MoinMoin Angeln 22 2022

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-Anzeige- Schleswig/Angeln - 1. Juni 2022 - Seite 6 Treeneland Aktuelles aus Silberstedt, Treia, Jübek, Ellingstedt, Bollingstedt und Hollingstedt Unterstützung, die man sieht Jübek (ckb) – „Es ist uns wichtig, gezielt zu helfen. Dort, wo sonst einfach kein Geld mehr fließt, weil Sozialleistungen ausgeschöpft sind“, erklärt Frank-Udo Sedat. Mit diesem knappen Statement beschreibt er, was ihn 2014 dazu bewegte, die Geest- FUS-Stiftung zu gründen und damit Menschen unter die Arme zu greifen, die dringend Unterstützung benötigen. „Hilfe wird an so vielen Stellen gebraucht“, ergänzt er. „Aber oft ist die Hemmschwelle zu hoch oder die Scham zu groß. Wir möchten das ändern und ermutigen, sich bei uns zu melden und Unterstützung anzunehmen.“ Die Geest-FUS-Stiftung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene Einzelpersonen. An Migranten mit Bleiberecht, Menschen mit Handicap und ältere Bürgerinnen und Bürger im Amt Arensharde und den angrenzenden Ämtern Eggebek, Haddeby, Kropp-Stapelholm, Nordsee- Treene, Oeversee, Südangeln und Viöl. Das Gründungska- GÜNSTIG UND VIELSEITIG • Gebrauchtmöbel • Abbruch- und Gartenarbeiten • Haus- und Hofentrümpelung • Transporte aller Art Hauptstr. 25 . 24887 Silberstedt Telefon 04626 - 189666 info@geest-fus-stiftung.de oder schriftlich an Geest-FUS-Stiftung Süderstr. 36 24855 Jübek Sehen, wenn Hilfe ankommt: Stiftungsgründer Frank-Udo Sedat und seine Frau Florardinis (r.) engagieren sich gemeinsam mit Finja Henke und Christoph Tams für hilfesuchende Menschen. Foto: Kleimann-Balke pital stellte der Unternehmer Frank-Udo Sedat zur Verfügung. Über 30 Jahre ist er als Geschäftsführer einer ortsansässigen Firmengruppe, die unter anderem Windkraftanla- gen betreibt, eibt tätig. tig Er erwarb ein Haus, richtete es her und vermietete es an das Amt. Dieses Stiftungshaus bietet zwei Flüchtlingsfamilien eine Heimat. Die Mieteinnahmen fließen zu einhundert Prozent in die Stiftung zurück. Der gebürtige Jübeker musste in der Nachkriegszeit als Dorfpolizistensohn von Vertriebenen aus Ostpreußen miterleben, wie schwierig es für Flüchtlingsfamilien ist, sich gegen Widerstände und Schikane durchzusetzen. Mit viel Engagement als Lotse, Organisator für Nachhilfeunterricht und Initiator der Fahrradwerkstatt, setzt er sich seit vielen Jahren für Geflüchtet ein. Für die ersten Familien aus der Uk- Bei Interesse und weitere Infos Spendenkonto: Geest-FUS-Stiftung Union Bank Flensburg IBAN: DE90 2152 0100 1001 0000 00 raine gab es eine komplette Küchengrundausstattung – von einer Kaffeemaschine bis zum Kochtopf. „Es macht uns sehr traurig, wenn wir diese Frauen und Kinder sehen“, betont Florardinis Sedat. „Wir können uns da nichts vormachen – viele von ihnen werden am Ende Witwen und Waisen sein.“ Geprägt durch diese Erfahrungen engagiert sich der Jübeker – nicht nur für Geflüchtete, sondern für alle, die Hilfe benötigen. „Wer Geld verdient, sollte auch bereit sein, dieses vor Ort an Hilfesuchende einzusetzen“, findet er. Mitunter sind es scheinbare Kleinigkeiten, die einer Familie das Leben erleichtern. „Wir haben von einer Mutter erfahren, die ihre Kinder auf dem Gepäckträger ihres Fahrrades vier Kilometer zum Kindergarten bringt“, erzählt Finja Henke, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung kümmert. „Sie hat einen ... weiter auf www.moinmoin.de Finanz- und Rechnungsprüfung Hollingstedt (nic) – Die Mitglieder des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses tagen am Dienstag, dem 14. Juni, um 8 Uhr im Sitzungssaal der Amtsverwaltung Arensharde. Auf der Tagesordnung stehen eine Einwohnerfragestunde und die Prüfung der Jahresrechnung 2021. Ellingstedt (nic) – Auch hier trifft sich der Finanz- und Prüfungsausschuss am 14. Juni im Sitzungssaal der Amtsverwaltung Arensharde und hat eine Einwohnerfragestunde sowie die Prüfung der Jahresrechnung 2021 auf der Tagesordnung – allerdings erst um 15 Uhr. Treia (nic) – Hier tagt der Rechnungssausschuss am 7. Juli um 14 Uhr im Besprechungsraum der Amtsverwaltung in Silberstedt. Auch hier stehen eine Einwohnerfragestunde und die Prüfung der Jahresrechnung 20212 auf der Tagesordnung. „Goode Tied“ Sozialstation Silberstedt u. Umgebung e.V. An´t Dokterhuus 9-11, 24887 Silberstedt Telefon 0 46 26/10 60 E-Mail: sozialst-silberstedt@t-online.de Für mich im Mittelpunkt: IHR MEHRWERT - mit Konzept und Strategie Ihren Werbeerfolg maximieren! Ich berate Sie gerne: Franz Schiffner Telefon 04621 9641-12 E-Mail: schiffner@moinmoin.de AUS DER GESCHÄFTSWELT -Anzeigensonderveröffentlichung- Kinderberatungstage bei Schütt & Jahn Handewitt (lmh) – Das Sanitätshaus Schütt & Jahn bietet vom 10. zum 11. Juni eine speziell an Kinder angepasste Beratung an. An den Tagen können sich interessierte Eltern mit ihren Kindern kostenfrei und unverbindlich informieren. Ob Sie den Eindruck haben ihr Kind läuft nicht richtig, eine Geheinschränkung schon vorliegt oder einfach Informationen bekommen möchten. Das Sanitätshaus Schütt & Jahn berät an diesen Tagen individuell an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst. Über Rollstühle, Einlagen, Stehständer, Ohrthesen und mehr. Für massgefertigte Einlagen wird das Gangbild fachmännisch analysiert und die Belastung des Fußes mittels Scan berechnet. So wird herausgefunden, ob die Probleme beispielsweise vom Knie oder von der Hüfte kommen. Wie wichtig eine kindergerechte Beratung ist, wissen die Berater von Schütt & Jahn die an den Kinderberatungstagen für Sie da sind, denn sie sind auf Kinderberatung spezialisiert. An diesen Tagen dreht es sich insbesondere um die Bedürfnisse der Kinder. Am 10. Juni, von 9-17 Uhr und am 11. Juni von 9-13 Uhr in der Hauptfiliale in Handewitt/Weding, Heideland Süd 7. Schauen Sie einfach ohne Termin vorbei. Telefonisch erreichen Sie das Sanitätshaus in Handewitt unter 0461 493493. Foto: Schütt & Jahn Waldemar, Ansgar & Co. auf Litfaßsäulen Stadtmanager Helge Schütze, Astrid Hummel (Verein Haithabu und Danewerk e.V.), Birte Anspach (ALSH) und Ann-Katrin Krüger (OfS) stellten die Litfaßsäulen-Aktion vor Schleswig (ife) – Die historische Wikingersiedlung Haithabu und der ehemalige Verteidigungswall der dänischen Wikinger, das Danewerk, haben 2018 den Status als Welterbe erhalten. „UmdenSchleswigerndasWelterbe näher und detaillierter ins Bewusstsein zu bringen, haben wir uns eine Litfaßsäulen-Aktion ausgedacht“, sagt Ann-Katrin Krüger von der Ostseefjord Schlei GmbH (OfS). Zusammen mit dem Verein Haithabu und Danewerk e.V., dem Archäologischen Landesamt Schleswig- Holstein (ALSH) und dem Stadtmarketing Schleswig wurde eine Kampagne erarbeitet, die historisch überlieferte Persönlichkeiten näher in den Fokus rückt. „Sechs historisch belegte Figuren sind vom Zeichner Jonas Fischer frei interpretiert worden, gleichzeitig sind sie an die Werte und Geschichten rund um das Welterbe angelehnt“, sagt Birte Anspach vom ALSH. Die Zeichnungen werden in großem Format auf Schleswiger Litfaßsäulen gezeigt – zusammen mit einem QR-Code für mehr Information. Mit dem Kieler Zeichner Jonas Fischer – zurzeit schreibt er seine Masterarbeit an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel – hat man schon vorher zusammengearbeitet. „Wir finden seine jugendliche, an Comics angelehnte Bildsprache passend für die Kampagne“, sagt Birte Anspach. Einige der Persönlichkeiten, die Jonas Fischer gezeichnet hat, kennt man von Schleswiger Straßennamen. Die Knud-Laward-Straße in der Nähe der Fischersiedlung Holm beispielsweise ist nach Knud Laward (ca. 1095 – 1131) benannt. Zu ihm wurde folgender Reim ausgedacht, der über der Zeichnung prangt: „Haithabu ging unter in lodernder Wut, Schleswig stieg auf mit Herzog Knud.“ Zu jeder der sechs Figuren wurde entsprechend ein Reim formuliert. Lebensdaten und weitere historische Details sind über den QR-Code zu erfahren. Seit dem 25. Mai hängen die Motive für knapp vier Wochen an den rund 26 Litfaßsäulen Schleswigs. Außer Knud Laward sind es Ansgar von Foto: Feldmann Bremen (der „Apostel des Nordens“), Thyra Danebod, Harald Blauzahn, Waldemar der Große und Margarete Sambiria. „Nach Margarete ist der Margarethenwall benannt“, erwähnt Birte Anspach. Die Schleswiger können also fleißig ihr Smartphone benutzen und eine kleine Lektion in (Heimat)-Geschichte absolvieren. „Nach der Aktion bleiben dann noch die zwei roten Balken an den Litfaßsäulen, um weiterhin an das Welterbe zu erinnern“, sagt Birte Anspach. Das Projekt wurde durch eine Förderung der Nord- Ostsee-Sparkasse im Rahmen des Welterbe-Marketings ermöglicht. Das Archäologische Landesamt trug mit 3.500 Euro für die Unterstützung der grafischen Ausarbeitung dazu bei.

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